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Auf den Pflastersteinen aus Messing sind die wichtigsten Daten der Opfer wie Name, Wohnort, Geburtsdatum sowie Eckdaten über deren Schicksal im Nationalsozialismus eingeschlagen.
 
Auf den Pflastersteinen aus Messing sind die wichtigsten Daten der Opfer wie Name, Wohnort, Geburtsdatum sowie Eckdaten über deren Schicksal im Nationalsozialismus eingeschlagen.
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14 Standorte in der Stadt Salzburg hat das Personenkomitee Stolpersteine nach monatelanger Recherchearbeit unter Mithilfe der beiden Historiker [[Gert Kerschbaumer]] und [[Helga Embacher]] ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst alle Opfergruppen zu berücksichtigen. Was nicht immer leicht war. "Als besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit bei Homosexuellen oder bei Frauen, die aufgrund einer Beziehung zu Fremdarbeitern verfolgt wurden", schildert Embacher. Diese Opfergruppen sind nach [[1945]] weiterhin diskriminiert worden und bis heute ein Tabuthema in der Gesellschaft.
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14 Standorte in der Stadt Salzburg hat das Personenkomitee Stolpersteine nach monatelanger Recherchearbeit unter Mithilfe der Historiker [[Gert Kerschbaumer]], [[Johannes Hofinger]] und [[Helga Embacher]] ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst alle Opfergruppen zu berücksichtigen. Was nicht immer leicht war. "Als besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit bei Homosexuellen oder bei Frauen, die aufgrund einer Beziehung zu Fremdarbeitern verfolgt wurden", schildert Embacher. Diese Opfergruppen sind nach [[1945]] weiterhin diskriminiert worden und bis heute ein Tabuthema in der Gesellschaft.
    
Die Standorte für die Gedenksteine wurden bewusst so gewählt, dass sie an stark frequentierten Wegen liegen. "Es sollen möglichst zugängliche Orte sein, erklärt Embacher. Gerade bei den Roma und Sinti erwies sich das als schwierig, da diese zuletzt im «Zigeunerlager» in Maxglan wohnhaft waren. Tragisches Detail: 17 der 21 dort geborenen Kindern starben im KZ.
 
Die Standorte für die Gedenksteine wurden bewusst so gewählt, dass sie an stark frequentierten Wegen liegen. "Es sollen möglichst zugängliche Orte sein, erklärt Embacher. Gerade bei den Roma und Sinti erwies sich das als schwierig, da diese zuletzt im «Zigeunerlager» in Maxglan wohnhaft waren. Tragisches Detail: 17 der 21 dort geborenen Kindern starben im KZ.
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