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==Die Stolpersteine==
 
==Die Stolpersteine==
Finanziert wird die Aktion über Patenschaften. 52 «Stolpersteine» zum Preis von je 95 Euro sind bereits finanziert. Auf einem der ersten Steine, die verlegt wurden, steht der Name des Opernsängers und Bruders [[Arnold Schönberg]]s, [[Heinrich Schönberg]]. Andere Steine erinnern an Kriegsdienstverweigerer, die sofort nach Kriegsbeginn [[1939]] in [[Salzburg]] hingerichtet wurden sowie an Kinder aus dem «Zigeunerlager» [[Maxglan]].
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Finanziert wird die Aktion über Patenschaften. 38 «Stolpersteine» zum Preis von je 95 Euro sind in der Stadt Salzburg bereits verlegt. Auf einem der ersten Steine, die verlegt wurden, steht der Name des Opernsängers und Bruders [[Arnold Schönberg]]s, [[Heinrich Schönberg]]. Andere Steine erinnern an Kriegsdienstverweigerer, die sofort nach Kriegsbeginn [[1939]] in [[Salzburg]] hingerichtet wurden sowie an Kinder aus dem «Zigeunerlager» [[Maxglan]].
    
Auf den Pflastersteinen aus Messing sind die wichtigsten Daten der Opfer wie Name, Wohnort, Geburtsdatum sowie Eckdaten über deren Schicksal im Nationalsozialismus eingeschlagen.
 
Auf den Pflastersteinen aus Messing sind die wichtigsten Daten der Opfer wie Name, Wohnort, Geburtsdatum sowie Eckdaten über deren Schicksal im Nationalsozialismus eingeschlagen.
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Die ersten zwölf Salzburger Stolpersteine wurden von Gunter Demnig am 22. August 2007 an folgenden Orten verlegt:<br>
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Die ersten zwölf Salzburger Stolpersteine wurden von Gunter Demnig am 22. August 2007 verlegt, die zweite Tranche (26 Stolpersteine) der Verlegung erfolgte am 27. und 28. August 2008<br>
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• Linzergasse 5:<br>
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::<b>Ernst Löwy, Ida Löwy, Herbert Löwy</b><br>
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Die Familie Löwy wurde auf Grund ihres jüdischen Glaubens am 24. Oktober 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und in weiterer Folge im KZ Auschwitz ermordet.
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• Hubert Sattler Gasse 7/I:<br>
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::<b>Anna Maria Wahl</b><br>
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Anna Maria Wahl war seit 1934 in der Landesheilanstalt Salzburg in Behandlung. Am 21. Mai 1941 wurde sie im Zuge des «Euthanasieprogrammes» der Nationalsozialisten (Aktion T4) in Schloss Hartheim ermordet.
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• Chiemseegasse 6/1:<br>
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::<b>Heinrich Schönberg</b><br>
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Heinrich Schönberg, Bruder des Komponisten Arnold Schönberg, ist 1941 in Gestapohaft verstorben.
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• Volksgarten:<br>
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::<b>Michael Chartschenko</b><br>
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Michael Chartschenko, Zwangsarbeiter (KZ Dachau, Außenkommando Salzburg), wurde am 4. Mai 1945, dem Tag der Befreiung, im Volksgarten von der SS ermordet.
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• Schwarzgrabenweg/Kräutlerweg:<br>
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Am Schwarzgrabenweg befand sich das «Zigeunerlager» Maxglan/Leopoldskron Moos, in dem annähernd 230 Menschen inhaftiert waren. Ende März und Anfang April 1943 wurden diese Personen vorwiegend nach Auschwitz-Birkenau deportiert, darunter mindestens 21 im Salzburger Lager geborene Kinder:<br>
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::<b>Antonia Krems</b><br>
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Geboren am 13. November 1942 im «Zigeunerlager» Maxglan/Leopoldskron Moos, am 3. Juni 1943 im KZ Auschwitz ermordet.
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::<b>Maria Kerndlbacher</b><br>
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Geboren am 1. September 1940 im «Zigeunerlager» Maxglan/Leopoldskron Moos, am 8. April 1944 im KZ Auschwitz ermordet.
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• Landstraße 15:<br>
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::<b>Anna Wegscheider</b><br>
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Anna Wegscheider, Zeugin Jehovas, wurde auf Grund ihres Glaubens 1939 deportiert und 1942 im KZ Ravensbrück ermordet.
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::<b>Josef Wegscheider</b><br>
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Josef Wegscheider, Ehegatte von Anna Wegscheider, ebenfalls Zeuge Jehovas, wurde 1939 wegen Kriegsdienstverweigerung erschossen.
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::<b>Franz Mittendorfer</b><br>
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Franz Mittendorfer, ebenfalls Zeuge Jehova, wurde 1940 wegen Kriegsdienstverweigerung enthauptet.
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• Stadlhofstraße 8:<br>
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::<b>Anton Schubert</b><br>
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Anton Schubert, Mitglied der illegalen Landesleitung der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) wurde am 6. April 1943 wegen «Vorbereitung zum Hochverrat» zum Tode verurteilt und am 22. Juli 1943 im «Strafgefängnis» München-Stadelheim hingerichtet
      
==Quelle==
 
==Quelle==
Anonymer Benutzer

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