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Ein Sprössling des Geschlechts der Hagenauer ließ sich Anfangs des 16. Jh. bei Ainring nieder. Der Stifter dieses nun vorerst bei Ainring angesiedelten Geschlechtes ist [[Georg Hagenauer I.|Georg Hagenauer]], Bauer und Müller bei [[Hammerau]]. Als genaueren Stammort der Hagenauers kann man den Weiler [[Hagenau]] (erste schriftliche Erwähnung 1530) bei [[Ainring]] (damals Salzburg heute [[Oberbayern]]) bestimmen. Das Geschlecht der Hagenauer teilte sich im 17. Jh. in drei Linien.
 
Ein Sprössling des Geschlechts der Hagenauer ließ sich Anfangs des 16. Jh. bei Ainring nieder. Der Stifter dieses nun vorerst bei Ainring angesiedelten Geschlechtes ist [[Georg Hagenauer I.|Georg Hagenauer]], Bauer und Müller bei [[Hammerau]]. Als genaueren Stammort der Hagenauers kann man den Weiler [[Hagenau]] (erste schriftliche Erwähnung 1530) bei [[Ainring]] (damals Salzburg heute [[Oberbayern]]) bestimmen. Das Geschlecht der Hagenauer teilte sich im 17. Jh. in drei Linien.
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- Die Hagenauer führten als Herren von Hagenau einen Hagenstrauch(-baum) auf einem Hügel im Wappen.  
 
- Die Hagenauer führten als Herren von Hagenau einen Hagenstrauch(-baum) auf einem Hügel im Wappen.  
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- Am [[31. Oktober]] [[1433]] verlieh Kaiser Sigmund III. dem Johann Hagenauer (Hagnower) ein erweitertes Wappen. (Basel, Sigmund. (RI XI 2) - 9733)
 
- Am [[31. Oktober]] [[1433]] verlieh Kaiser Sigmund III. dem Johann Hagenauer (Hagnower) ein erweitertes Wappen. (Basel, Sigmund. (RI XI 2) - 9733)
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- Am [[14. September]] [[1671]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien 14. Mai 1637) in Salzburg den drei Brüdern Paulus, Georg (III.) und Johann Hagenauer de Hagenau, sowie deren ehelichen Nachkommen ein erweitertes Wappen. (Fellner´sche Chronik 1833)
 
- Am [[14. September]] [[1671]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien 14. Mai 1637) in Salzburg den drei Brüdern Paulus, Georg (III.) und Johann Hagenauer de Hagenau, sowie deren ehelichen Nachkommen ein erweitertes Wappen. (Fellner´sche Chronik 1833)
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- Am [[24. August]] [[1686]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus in Salzburg dem [[Georg Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und Residenzstadt Salzburg, und seinen ehelichen Erben ein "Adelswappen und Kleinoth". (MGSLK 1947)  
 
- Am [[24. August]] [[1686]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus in Salzburg dem [[Georg Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und Residenzstadt Salzburg, und seinen ehelichen Erben ein "Adelswappen und Kleinoth". (MGSLK 1947)  
    
Wappenbeschreibung: ''"Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein "Hagenstrauch", beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-gr.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w."''
 
Wappenbeschreibung: ''"Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein "Hagenstrauch", beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-gr.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w."''
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- Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] in Salzburg geweiht. Als Abtwappen verwendete er unter der Mitra mit Abtstab das Familienwappen (im Siegel jedoch geviert) kombiniert mit dem Wappen von St. Peter (2 gekreuzte Petrusschlüssel).   
 
- Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] in Salzburg geweiht. Als Abtwappen verwendete er unter der Mitra mit Abtstab das Familienwappen (im Siegel jedoch geviert) kombiniert mit dem Wappen von St. Peter (2 gekreuzte Petrusschlüssel).   
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- Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. dem nobile Franz d. P. II. de Hagenauer (Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà) und seinen ehelichen Nachkommen die römische Baronie. Ferner den Pius-Orden (Gran Croce) und eine Wappenverbesserung.
 
- Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. dem nobile Franz d. P. II. de Hagenauer (Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà) und seinen ehelichen Nachkommen die römische Baronie. Ferner den Pius-Orden (Gran Croce) und eine Wappenverbesserung.
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- Am [[4. Juli]] [[1914]] adoptierte George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld seinen Schwiegersohn Rittmeister Pyrrus de Hagenauer mit Adelsübertragung, um den Namen Locatelli zu erhalten. Seither trägt dieser Zweig der Familie Hagenauer den Namen Locatelli-Hagenauer. Eigentlich Barone Locatelli von Hagenauer (Nobilis dei Locatelli de Hagenauer Barone di Eulenburg e Schönfeld).
 
- Am [[4. Juli]] [[1914]] adoptierte George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld seinen Schwiegersohn Rittmeister Pyrrus de Hagenauer mit Adelsübertragung, um den Namen Locatelli zu erhalten. Seither trägt dieser Zweig der Familie Hagenauer den Namen Locatelli-Hagenauer. Eigentlich Barone Locatelli von Hagenauer (Nobilis dei Locatelli de Hagenauer Barone di Eulenburg e Schönfeld).

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