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[[Bild:Johannishögl St. Johanneskirche Juli 2008 (1).jpg|thumb|right|300px|St. Johanneskirche]]
[[Bild:Johannishögl St. Johanneskirche Juli 2008 (2).jpg|thumb|right|150px|St. Johanneskirche]]

[[Bild:Johannishögl Blick auf Salzburg Juli 2008.jpg|thumb|right|300px|Blick auf Salzburg]]
Der '''Johannishögl''' ist eine Erhebung im deutschen [[Landkreis Berchtesgadener Land]].

== Lage==
Der Johannishögl ist Teil des dicht bewaldeten [[Högl]]s, einem nördlich von [[Bad Reichenhall]] in [[Bayern|Südostoberbayern]] gelegenen Höhenrücken. Die Erhebung mitsamt dem gleichnamigen Weiler gehört zum [[Piding]]er Ortsteil Kleinhögl. Dieser kleinere Teil der einstigen Gemeinde Högl – ''daher der Name Kleinhögl'' – kam erst nach der im Zuge der Gemeindegebietsreform von [[1978]] getätigten Auflösung und Aufteilung der alten Gemeinde Högl zwischen ihren Nachbargemeinden im Jahr [[1978]] zu Piding. Der wesentlich größere Teil wurde der Gemeinde [[Anger]] angegliedert.

== Ausflugsziele==
Auf dem Johannishögl steht die im gotischen Stil erbaute katholische Kirche St. Johannes. Sie stellt eine Nebenkirche der Pidinger Pfarrkirche "Maria Geburt" dar. Messen finden in dem kleinen Kirchlein aber nur noch zu besonderen Anlässen statt. Als Besonderheit bietet die Johanneskirche zwei um das Jahr [[1530]] angefertigte Altäre, die dem aus [[Laufen an der Salzach]] stammenden altsalzburgischen Bildhauer und Maler [[Gordian Guckh]] zugeordnet werden.

Knapp unterhalb der Kirche lädt der [[Berggasthof Johannishögl]] zur Einkehr. Der im ländlichen Stil aufgebaute Familienbetrieb lockt mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region.

Vom Johannishügel bietet sich den Besuchern ein wunderschöner Ausblick auf die österreichische Landeshauptstadt [[Salzburg]] und deren Hausberge sowie auf die im Flachgau gelegene Gemeinde [[Wals-Siezenheim]].

==Geschichte==
Eine Besiedelung der Gegend um den Johannishögl lässt sich durch Bronzefunde am sogenannten Auhögl bereits für die Jungsteinzeit (um 1800 v. Chr.) nachweisen. Auch der Johanneshögl selbst dürfte von den vorchristlichen Kulturen bereits als Kult- und Opferstätte und als Platz der Sonnenverehrung genutzt worden sein. Später siedelte hier wie im gesamten [[Reichenhaller Becken]] der keltische Stamm der Alaunen (500-15 v. Chr.).

==Quellen==
* Kurt Enzinger: Högl. Bauernland und Sandsteinbrüche. Ainring 2006.
* [http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6gl Artikel "Högl" in der deutschsprachigen Wikipedia]

[[Kategorie:Bayern]]
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
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