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| | == Übersicht == | | == Übersicht == |
| − | === Viertel der Rechten Altstadt === | + | === Historische Viertel der rechten Altstadt === |
| − | Die Rechte Altstadt entwickelte sich in [[Iuvavum|römischer Zeit]] und insbesondere ab dem [[Mittelalter]] rund um den [[Staatsbrücke|Brückenkopf]] der alten Verkehrswege in drei Richtungen; nach Süden entlang der [[Steingasse]], nach Osten entlang der [[Linzergasse]] und nach Norden entlang der [[Bergstraße]]. | + | Die rechte Altstadt entwickelte sich in [[Iuvavum|römischer Zeit]] und insbesondere ab dem [[Mittelalter]] rund um den [[Staatsbrücke|Brückenkopf]] der alten Verkehrswege in drei Richtungen; nach Süden entlang der [[Steingasse]] in den [[Innerer Stein|Inneren Stein]] und [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]], nach Osten entlang der [[Linzer Gasse]] und nach Norden entlang der [[Bergstraße]]. |
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| − | Diese drei Viertel bezeichnet man heute als Rechte Altstadt, [[Innerer Stein]] und [[Äußerer Stein]].
| + | == Die heutige Umgrenzung der rechten Altstadt == |
| | + | Die Grenze der rechtsseitigen Altstadt verläuft, beginnend am [[Platzl]], am Ufer der Salzach flussabwärts den [[Elisabethkai]] entlang nach Nordwesten bis zum [[Müllnersteg]]; von dort wendet sie sich nach Osten südlich des [[Kurgarten]]s hindurch bis zur [[Rainerstraße]]; vor dort wendet sie sich nach Süden über den [[Mirabellplatz]] stadteinwärts bis zum ehemaligen [[Primogeniturpalast]], in dem heute die [[Universität Mozarteum]] untergebracht ist; von dort verläuft die Grenze wieder nach Osten entlang der [[Paris-Lodron-Straße]] bis zur [[Wolf-Dietrich-Straße]], dieser folgend bis zur Kreuzung [[Schallmooser Hauptstraße]] - [[Linzer Gasse]]. Die Felswände des [[Kapuzinerberg]]es nach Süden entlang der Linzer Gasse sind dann die Grenze bis zum Platzl. |
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| − | == Lage ==
| + | Von diesem verläuft die Grenze der [[Steingasse]] wiederum am Fels des Kapuzinerberges entlang hinter den bergseitig gelegenen Häusern zum [[Innerer Stein|Inneren]] und dem [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]], weiter die [[Arenbergstraße]] und [[Blumensteinstraße]] entlang, wo sich die Grenze nach Süden wendet. Innerhalb dieses Gebiets befinden sich das [[Schloss Arenberg]], [[Schloss Elsenheim]] und die [[Villa Blumenstein]]. Nicht dazu gehören das [[Schloss Fürberg]], das dem Kapuzinerberg zugerechnet wird sowie der [[Bürglstein]]. |
| − | Die Grenze der rechtsseitigen Altstadt verläuft, beginnend am [[Platzl]], am Ufer der Salzach flussabwärts den [[Elisabethkai]] entlang nach Nordwesten bis zum [[Müllnersteg]]; von dort wendet sie sich nach Osten südlich des [[Kurgarten]]s hindurch bis zur [[Rainerstraße]]; vor dort wendet sie sich nach Süden über den [[Mirabellplatz]] stadteinwärts bis zum [[Mozarteum]]; von dort wieder nach Osten entlang der [[Paris-Lodron-Straße]] bis zur [[Wolf-Dietrich-Straße]], dieser folgend bis zur Kreuzung [[Schallmooser Hauptstraße]] - [[Linzer Gasse]]. Die Felswände des [[Kapuzinerberg]]es nach Süden entlang der Linzer Gasse sind dann die Grenze bis zum Platzl.
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| − | Von diesem verläuft die Grenze der [[Steingasse]] entlang wiederum am Fels des Kapuzinerberges hinter den bergseitig gelegenen Häusern zum [[Innerer Stein|Inneren]] und dem [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]]; weiter die [[Arenbergstraße]] und [[Blumensteinstraße]] entlang, wo sich die Grenze nach Süden wendet. Innerhalb dieses Gebiets befinden sich das [[Schloss Arenberg]], [[Schloss Elsenheim]] und die [[Villa Blumenstein]]. Nicht dazu gehören das [[Schloss Fürberg]], das dem Kapuzinerberg zugerechnet wird sowie der [[Bürglstein]].
| + | Vom Schloss Arenberg verläuft die Grenze dann um den Bürglstein, schließt aber das [[Unfallkrankenhaus]] ein, weiter über die [[Bürglsteinstraße]], den [[Gersbach]] entlang bis zu dessen Mündung in die Salzach. Das Ufer der Salzach und der [[Giselakai]] bilden dann die südlich-südwestliche Grenze der rechten Altstadt, zuletzt endend wieder am Platzl.<ref>Verlauf laut Stadtteilgrenzen im Salzburger online-Stadtplan des Magistrats</ref> |
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| − | Vom Schloss Arenberg verläuft die Grenze dann um den Bürglstein, schließt aber das [[Unfallkrankenhaus]] ein, weiter über die [[Bürglsteinstraße]], den [[Gersbach]] entlang bis zu dessen Mündung in die [[Salzach]]. Das Ufer der Salzach und der [[Giselakai]] bilden dann die südlich-südwestliche Grenze der rechten Altstadt, zuletzt endend am Platzl. | |
| − | <ref>Verlauf laut Stadtteilgrenzen im Salzburger online-Stadtplan des Magistrats</ref> | |
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| | Das Areal von [[Schloss Mirabell]] lag vor seiner Errichtung außerhalb der [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Stadtmauern]], es wird jedoch heute als innerhalb der [[Zone 1 des Altstadtschutzgebietes]] liegend und der rechten Altstadt zugehörig gezählt. | | Das Areal von [[Schloss Mirabell]] lag vor seiner Errichtung außerhalb der [[Stadtmauern der Stadt Salzburg|Stadtmauern]], es wird jedoch heute als innerhalb der [[Zone 1 des Altstadtschutzgebietes]] liegend und der rechten Altstadt zugehörig gezählt. |
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| | == Bevölkerung == | | == Bevölkerung == |
| − | In der Rechten Altstadt leben etwa 2 100 Bewohner (Zählbezirk Rechte Altstadt, Stand 2017. | + | In der Rechten Altstadt leben etwa 2 100 Bewohner (Zählbezirk Rechte Altstadt, Stand 2017). |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Die Rechte Altstadt war und ist ein alter Siedlungsraum. Die ''Vorstadt am Stein'' war früher der Standort für diejenigen Handwerker, Gewerbe und Betriebe, die auf das Wasser angewiesen waren. Färber, Gerber, Brauereien. Die Handelsunternehmungen nutzen die günstige Lage an den alten Verkehrswegen. Viele Geschäfte des Detailhandels hatten vor allem in der Linzer Gasse ihre Niederlassung. | + | Die rechte Altstadt war und ist ein alter Siedlungsraum. Die ''Vorstadt am Stein'' war früher der Standort für diejenigen Handwerker, Gewerbe und Betriebe, die auf das Wasser angewiesen waren. Färber, Gerber, [[Brauereien (historisch)|Brauereien]]. Die Handelsunternehmungen nutzten die günstige Lage an den alten Verkehrswegen. Viele Geschäfte des Detailhandels hatten vor allem in der Linzer Gasse ihre Niederlassung. |
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| − | Durch die [[Salzachregulierung]] kam zum alten Stadtteil neuer Siedlungsraum hinzu. Dieser wurde jedoch vorwiegend für repräsentative Bauten genutzt. Beispielsweise befindet sich an der Schwarzstraße das [[1914]] vom Münchner Architekten Richard Berndl geschaffene Gebäude des alten [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]]s, in dem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] ihren Sitz hat. In diesem Gebäude befindet sich auch der [[Wiener Saal der Stiftung Mozarteum|Wiener Saal]], der als kleiner Konzertsaal dient. | + | Durch die [[Salzachregulierung]] kam zum alten Stadtteil neuer Siedlungsraum hinzu. Dieser wurde jedoch vorwiegend für repräsentative Bauten genutzt. Beispielsweise befindet sich an der Schwarzstraße das [[1914]] vom Münchner Architekten Richard Berndl geschaffene Gebäude des alten [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]]s, in dem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] ihren Sitz hat. In diesem Gebäude befindet sich der [[Wiener Saal der Stiftung Mozarteum|Wiener Saal]], der als kleiner Konzertsaal dient. |
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| − | Gleich daneben liegt das vom gleichen Architekten geplante Gebäude für den [[Großer Saal der Stiftung Mozarteum|Großen Saal des Mozarteums]]. Diese Gebäude grenzen mit ihrer Rückseite an den [[Mirabellgarten]]. An der gegenüber liegenden Seite dieses Gartens, gegen die [[Rainerstraße]], befand sich das [[Altes Borromäum|Alte Borromäum]], das nach Umbau heute die [[Universität Mozarteum]] für Musik und darstellenden Kunst beherbergt.
| + | Nordwestlich schließt das vom gleichen Architekten geplante Gebäude mit dem [[Großer Saal der Stiftung Mozarteum|Großen Saal des Mozarteums]] an. Beide Gebäude grenzen an ihrer Rückseite an den [[Mirabellgarten]]. An der gegenüber liegenden Seite dieses Gartens, gegen die [[Rainerstraße]], befand sich das [[Altes Borromäum|Alte Borromäum]], das nach Umbau heute die [[Universität Mozarteum]] für Musik und darstellenden Kunst beherbergt. |
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| | == Kirchen der rechten Altstadt == | | == Kirchen der rechten Altstadt == |
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| | : ''Hauptartikel: [[St.-Sebastian-Kirche]]'' | | : ''Hauptartikel: [[St.-Sebastian-Kirche]]'' |
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| − | Die erste Kirche wurde hier von [[1505]] bis [[1512]] als gotische Kirche erbaut. Die St.-Sebastian-Kirche ist heute ein spätbarocker Saalbau, die [[1749]] - [[1753]] entstand und vermutlich nach Plänen von [[Kassian Singer]] errichtet ist. Geweiht wurde die Kirche [[1754]]. Die an die Kirche angebaute ältere Kapelle, die dem Heiligen Philippus Neri geweiht ist, stammt aus dem Jahr [[1684]]. | + | Die erste Kirche wurde hier von [[1505]] bis [[1512]] als [[Gotik|gotische]] Kirche erbaut. Die St.-Sebastian-Kirche ist heute ein spät[[barock]]er Saalbau, die [[1749]] - [[1753]] entstand und vermutlich nach Plänen von [[Kassian Singer]] errichtet ist. Geweiht wurde die Kirche [[1754]]. Die an die Kirche angebaute ältere Kapelle, die dem heiligen Philippus Neri geweiht ist, stammt aus dem Jahr [[1684]]. |
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| | === Imbergkirche „der beiden heiligen Johannes auf dem Berge" === | | === Imbergkirche „der beiden heiligen Johannes auf dem Berge" === |
| | : ''Hauptartikel: [[St. Johannes am Imberg]]'' | | : ''Hauptartikel: [[St. Johannes am Imberg]]'' |
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| − | Die kleine Kirche unterhalb des [[Kapuzinerkloster]]s ist ein kleiner und außen schlichter Bau. Er ist im Kern romanisch und erstmals [[1319]] erwähnt. Von [[1594]] bis [[1599]] war die Kirche als Klosterkirche der Kapuziner genutzt. [[1681]] wurde die Kirche unter Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] barockisiert, durch Kapellen erweitert und bekam einen Zwiebelturm. Die Kirche war einst auch als Wallfahrtskirche und als Bruderschaftskirche von Bedeutung. | + | Die kleine Kirche unterhalb des [[Kapuzinerkloster]]s ist ein kleiner und außen schlichter Bau. Er ist im Kern [[Romanik|romanisch]] und erstmals [[1319]] erwähnt. Von [[1594]] bis [[1599]] war die Kirche als Klosterkirche der [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] genutzt. [[1681]] wurde die Kirche unter [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] barockisiert, durch Kapellen erweitert und bekam einen Zwiebelturm. Die Kirche war einst auch als Wallfahrtskirche und als Bruderschaftskirche von Bedeutung. |
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| − | Die in den letzten 15 Jahren (Stand 2007) vorgenommenen umfangreichen Restaurierungen der Kirche haben zu einer Wiederentdeckung der innen schmucken Kirche geführt. Diese Renovierungen sind vor allem dem [[Johannes Neuhardt|Prälaten Dr. Johannes Neuhardt]] zu verdanken. | + | Die in den letzten 15 Jahren (Stand 2007) vorgenommenen umfangreichen Restaurierungen der Kirche haben zu einer Wiederentdeckung der innen schmucken Kirche geführt. Diese Renovierungen sind vor allem dem Prälaten Dr. [[Johannes Neuhardt]] zu verdanken. |
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| | === Dreifaltigkeitskirche === | | === Dreifaltigkeitskirche === |
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| | : ''Hauptartikel: [[Dreifaltigkeitskirche]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Dreifaltigkeitskirche]]'' |
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| − | Die Dreifaltigkeitskirche ist der größte Kirchenbau aus [[Erzbistum (Überblick)|fürsterzbischöflicher Zeit]] der inneren Rechtsstadt. Die als Zentralbau gestaltete Kirche entstand [[1694]] - [[1702]] und ist der erste Bau Johann Bernhard [[Fischer von Erlach]]s in Salzburg. Als Vorbild dienten dabei römische Sakralbauten. Auffallend ist bei dieser Kirche bereits die dezente Verwendung der Schmuckelemente, die sich dem architektonischen Gesamtwerk unterordnen. | + | Die Dreifaltigkeitskirche ist der größte Kirchenbau aus [[Erzbistum (Überblick)|fürsterzbischöflicher Zeit]] der inneren rechten Altstadt. Die als Zentralbau gestaltete Kirche entstand [[1694]] bis [[1702]] und ist der erste Bau Johann Bernhard [[Fischer von Erlach]]s in Salzburg. Als Vorbild dienten dabei römische Sakralbauten. Auffallend ist bei dieser Kirche bereits die dezente Verwendung der Schmuckelemente, die sich dem architektonischen Gesamtwerk unterordnen. |
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| − | Das angeschlossene Priesterhaus ist um zwei symmetrische Höfe herum angeordnet. Im nördlichen Innenhof ist der von [[Josef Anton Pfaffinger]] geschaffene mittige Brunnen mit dem Heiligen Petrus ([[1741]]) erwähnenswert. Der mittige Brunnen im südlichen Kolleghof stammt von [[1857]]. | + | Das angeschlossene [[Priesterhaus]] ist um zwei symmetrische Höfe herum angeordnet. Im nördlichen Innenhof ist der von [[Josef Anton Pfaffinger]] geschaffene mittige [[Petrusbrunnen (Priesterhaus)|Petrusbrunnen]] mit dem heiligen Petrus ([[1741]]) erwähnenswert. Der [[Hausbrunnen (Priesterhaus)|mittige Brunnen]] im südlichen Kolleghof stammt von [[1857]]. |
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| | === Evangelische Christuskirche === | | === Evangelische Christuskirche === |
| | : ''Hauptartikel: [[Evangelische Christuskirche]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Evangelische Christuskirche]]'' |
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| − | Die evangelische Kirche wurde [[1863]] - [[1867]] von [[Jakob Götz]] errichtet, dem gleichen Architekten der (dort gemeinsam mit Laschenky) die katholische Kirche von [[Leopoldskroner-Moos]] gestaltete. 370 Gefangene des österreichisch-preußischen Krieges mussten beim Kirchbau mitarbeiten. [[1867]] konnte die erste evangelische Kirche im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] feierlich eingeweiht werden. | + | Die evangelische Kirche wurde [[1863]] bis [[1867]] von [[Jakob Götz]] errichtet, dem gleichen Architekten der (dort gemeinsam mit [[Otto Laschenzky]]) die [[Pfarrkirche Maria Hilf|katholische Kirche]] von [[Leopoldskroner-Moos]] gestaltete. 370 Gefangene des österreichisch-preußischen Krieges mussten beim Kirchbau mitarbeiten. [[1867]] konnte die erste evangelische Kirche im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] eingeweiht werden. |
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| | == Sehenswerte historische Profanbauten == | | == Sehenswerte historische Profanbauten == |
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| | : ''Hauptartikel: [[Primogeniturpalast]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Primogeniturpalast]]'' |
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| − | Das monumentale Gebäude gegenüber dem Priesterhaus wurde [[1631]] als Palast der Lodronschen Primogenitur, also für die Familie des jeweils erstgeborenen Grafen von Lodron erbaut. [[1972]] wurde das Haus abgetragen, um der Hochschule Platz zu machen. Nur die Außenwände blieben dabei erhalten. Die zwei Portale tragen jeweils ein Wappen [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]]s. Im [[19. Jahrhundert]] war hier das Borromäum untergebracht, eine katholische Privatschule, die zuerst vor allem für Priesterkandidaten diente und später allgemeines Gymnasium wurde. Diese Bildungsanstalt hat heute im Raum [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]] eine neue Heimat gefunden. Die dortige alte Borromäuskirche, um [[1830]] erbaut, ist heute wieder abgetragen. | + | Das monumentale Gebäude gegenüber dem Priesterhaus wurde [[1631]] als Palast der Lodronschen Primogenitur, also für die Familie des jeweils erstgeborenen Grafen von Lodron erbaut. [[1972]] wurde das Haus abgetragen, um der Hochschule Platz zu machen. Nur die Außenwände blieben dabei erhalten. Die zwei Portale tragen jeweils ein Wappen [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodrons]]. Im [[19. Jahrhundert]] war hier das [[Borromäum]] untergebracht, eine katholische Privatschule, die zuerst vor allem für Priesterkandidaten diente und später allgemeines Gymnasium wurde. Diese Bildungsanstalt hat heute im Raum [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]] eine neue Heimat gefunden. Die dortige alte [[Borromäuskirche]], um [[1850]] erbaut, ist heute wieder abgetragen. |
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| | Im ''Mozartsaal'' der [[Universität Mozarteum]] befindet sich heute ein sehenswertes Fresko von [[Anton Faistauer]] mit der Darstellung der Heimkehr Dianas von der Jagd, ein Fresko, das aus dem abgetragenen Lederer-Schlössl in Wien stammt und hierher übertragen wurde. | | Im ''Mozartsaal'' der [[Universität Mozarteum]] befindet sich heute ein sehenswertes Fresko von [[Anton Faistauer]] mit der Darstellung der Heimkehr Dianas von der Jagd, ein Fresko, das aus dem abgetragenen Lederer-Schlössl in Wien stammt und hierher übertragen wurde. |
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| − | === Schloss Mirabell === | + | === Schloss Mirabell === |
| − | : ''Hauptartikel: [[Schloss Mirabell]]'' | + | : ''Hauptartikel: [[Schloss Mirabell]]'' |
| | [[Bild:Schloss mirabell.jpg|thumb|[[Schloss Mirabell]]]] | | [[Bild:Schloss mirabell.jpg|thumb|[[Schloss Mirabell]]]] |
| − | Das Schloss Mirabell im Zentrum Salzburgs wurde [[1606]] von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] als Landsitz für die Geliebte oder heimliche Ehefrau des Erzbischofs, [[Salome Alt]] errichtet und als [[Schloss Mirabell|Schloss Altenau]] bezeichnet. [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] gab dem Schloss seinen heutigen Namen. [[1818]] durch ein Feuer stark beschädigt, wurde das Schloss danach nicht in seiner alten feingliedrigen Form aufgebaut, sondern im nüchternen klassizistischen Stil, der mächtige Turm in der Mitte der Ostfassade wurde abgetragen. | + | Das Schloss Mirabell, außerhalb der damaligen Stadt Salzburgs, wurde [[1606]] von Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] als Landsitz für die Geliebte oder heimliche Ehefrau des Fürsterzbischofs, [[Salome Alt]] errichtet und als [[Schloss Altenau]] bezeichnet. [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] gab dem Schloss dann seinen heutigen Namen. [[1818]] durch einen [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtteilbrand]] stark beschädigt, wurde das Schloss danach nicht in seiner alten feingliedrigen Form aufgebaut, sondern im nüchternen [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil. Der mächtige Turm in der Mitte der Ostfassade wurde abgetragen. |
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| − | Seit [[1947]] sind hier die Amtssitze des [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeisters]], seiner Stellvertreter und einige Magistratsabteilungen untergebracht. Sehenswert sind die [[Georg Raphael Donner]]-Stiege, der [[Marmorsaal]] (der bekannt in aller Welt als einer der schönsten Trauungssäle wurde), und die [[Schlosskapelle Mirabell|Schlosskapelle]]. | + | Seit [[1947]] sind hier die Amtssitze des [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeisters]], seiner Stellvertreter und einige [[Magistrat der Stadt Salzburg|Magistrat]]<nowiki>sabteilungen</nowiki> untergebracht. Sehenswert sind die [[Georg Raphael Donner]]-Stiege, der [[Marmorsaal]] (der bekannt in aller Welt als einer der schönsten Trauungssäle wurde), und die [[Schlosskapelle Mirabell|Schlosskapelle]]. |
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| − | Zur historischen Gartenanlage des Schlosses gehören (neben Teilen, die heute verbaut sind - etwa durch die Universität Mozarteum) das große Gartenparterre, das [[Heckentheater]], die [[Wasserbastei]] und der ursprüngliche [[Zwergelgarten]]. | + | Zur historischen Gartenanlage des Schlosses gehören (neben Teilen, die heute verbaut sind - etwa durch die Universität Mozarteum) das große Gartenparterre, das [[Heckentheater]], die [[Wasserbastei]] und der ursprüngliche [[Zwergelgarten]]. |
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| | == Bemerkenswerte historische Gassen und Plätze == | | == Bemerkenswerte historische Gassen und Plätze == |
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| | : ''Hauptartikel: [[Linzer Gasse]] | | : ''Hauptartikel: [[Linzer Gasse]] |
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| − | Die Linzer Gasse war in fürsterzbischöflicher Zeit die alte Hauptstraße der rechtsufrigen Stadt Salzburg und Ausfallstraße nach Osten gegen (Nieder-)[[Gnigl]], wo sich der historische Fahrweg gabelt und einerseits nach Graz ([[Wolfgangsee Straße (Landesstraße)|Grazer Reichsstraße]], Teil der "Eisenstraße") und anderseits nach [[Linz]] (einst k.k. Österreich, [[Wiener Straße|Linzer Reichsstraße]]) führte. Erste Funde im Boden dieser Straße stammen bereits aus der [[Römer]]zeit. Sie besitzt heute einen geschlossenen Bestand mittelalterlicher Häuser und von Häusern des [[16. Jahrhundert]]s, die im Süden vielfach direkt an den Fels des [[Kapuzinerberg]]es anschließen. | + | Die Linzer Gasse war in fürsterzbischöflicher Zeit die alte Hauptstraße der rechtsufrigen Stadt Salzburg und Ausfallstraße nach Osten gegen (Nieder-)[[Gnigl]], wo sich der historische Fahrweg gabelt und einerseits nach Graz ([[Wolfgangsee Straße (Landesstraße)|Grazer Reichsstraße]], Teil der "Eisenstraße") und anderseits nach [[Linz]] (einst k.k. Österreich, [[Wiener Straße|Linzer Reichsstraße]]) führte. Erste Funde im Boden dieser Straße stammen bereits aus der [[Römer]]zeit. Sie besitzt heute einen geschlossenen Bestand mittelalterlicher Häuser und von Häusern des [[16. Jahrhundert]]s, die im Süden vielfach direkt an den Fels des [[Kapuzinerberg]]es anschließen. |
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| − | Das [[Bruderhaus|Sebastians-Bruderhaus]] wurde [[1496]] gestiftet und vermutlich [[1532]] errichtet. Nach schweren [[Bomben auf Salzburg|Bombenschäden]] wurde es [[1951]] wiederaufgebaut. Der Bruderhof war neben dem [[Bürgerspital]] und später dem [[St. Johanns-Spital]] die wichtigste soziale Stiftung der Stadt, die der Armenfürsorge und der Krankenpflege diente. Ab dem späteren [[19. Jahrhundert]] diente sie als Sitz der [[Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg - Löschzug Bruderhof |Freiwilligen Feuerwehr]] und deren Rettungsabteilung. Ab [[1945]] waren dort die Freiwillige Feuerwehr Bruderhof und die [[Berufsfeuerwehr Salzburg|Berufsfeuerwehr]] bis [[1999]] untergebracht. | + | Das [[Bruderhaus|Sebastians-Bruderhaus]] wurde [[1496]] gestiftet und vermutlich [[1532]] errichtet. Nach schweren [[Bomben auf Salzburg|Bombenschäden]] wurde es [[1951]] wiederaufgebaut. Der [[Bruderhof]] war neben dem [[Bürgerspital]] und später dem [[St. Johanns-Spital]] die wichtigste soziale Stiftung der Stadt, die der Armenfürsorge und der Krankenpflege diente. Ab dem späteren [[19. Jahrhundert]] diente sie als Sitz der [[Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg - Löschzug Bruderhof |Freiwilligen Feuerwehr]] und deren [[Rotes Kreuz Salzburg|Rettungsabteilung]]. Ab [[1945]] waren dort die Freiwillige Feuerwehr Bruderhof und die [[Berufsfeuerwehr Salzburg|Berufsfeuerwehr]] bis [[1999]] untergebracht. |
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| − | Nordöstlich des Sebastians-Bruderhaus schließen sich die [[St.-Sebastian-Kirche]] mit [[Sebastiansfriedhof]] an und noch weiter stadtauswärts befand sich einst eines der [[Salzburger Badehäuser]], das im Kern aus dem [[16. Jahrhundert]] stammt. In diesem Haus wirkte auch der Arzt [[Paracelsus]]. In einem anderen Gebäude an der Linzer Gasse arbeitete vom [[19. Jahrhundert]] bis [[1919]] die [[Glockengießerei Oberascher]], die zuvor seit [[1724]] in der [[Glockengasse]] ihre Betriebsstätte besaß. | + | Nordöstlich des Sebastians-Bruderhaus schließen sich die [[St.-Sebastian-Kirche]] mit [[Sebastiansfriedhof]] an und noch weiter stadtauswärts befand sich einst eines der [[Salzburger Badehäuser]], das im Kern aus dem [[16. Jahrhundert]] stammt. In diesem Haus wirkte auch der Arzt [[Paracelsus]]. In einem anderen Gebäude an der Linzer Gasse arbeitete vom [[19. Jahrhundert]] bis [[1919]] die [[Glockengießerei Oberascher]], die zuvor seit [[1724]] in der [[Glockengasse]] ihre Betriebsstätte besaß. |
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| − | Vor dem [[Inneres Ostertor|inneren Linzertor]] (früher auch ''inneres Ostertor'' oder Sebastianstor), dem inneren Stadttor am östlichen Ende der Linzer Gasse, stand bis [[1599]] der [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Galgen]], weshalb das Stadttor auch ''Galgentor'' hieß. | + | Vor dem [[Inneres Ostertor|inneren Linzertor]] (früher auch ''inneres Ostertor'' oder ''Sebastianstor''), dem inneren Stadttor am östlichen Ende der Linzer Gasse, stand bis [[1599]] der [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Galgen]], weshalb das Stadttor auch ''Galgentor'' hieß. |
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| | === Steingasse === | | === Steingasse === |
| − | : ''Hauptartikel: [[Steingasse]]'' | + | : ''Hauptartikel: [[Steingasse]]'' |
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| − | Die Steingasse ist ein sehr alter Fahrweg und war schon Teil einer [[Römerstraße]]. Bis ins [[19. Jahrhundert]] war die Steingasse eine schlecht gewartete Vorstadt-Fahrstraße. Es wohnten vor allem ärmere Leute in dieser Gasse und bis Mitte des [[18. Jahrhundert]] fanden sich die Weißgerber in den salzachseitig gelegenen Häusern. Außerhalb des [[Inneres Steintor|Inneren Steintores]], wo eben nur arme Leute wohnten und es mehr Frischluft gab als in den engen Altstadtgassen, durften sie ihr geruchsintensives Handwerk betreiben. | + | Die Steingasse ist ein sehr alter Fahrweg und war schon Teil einer [[Römerstraße]]. Bis ins [[19. Jahrhundert]] war die Steingasse eine schlecht gewartete Vorstadt-Fahrstraße. Es wohnten vor allem ärmere Leute in dieser Gasse und bis Mitte des [[18. Jahrhundert]] fanden sich die Weißgerber in den salzachseitig gelegenen Häusern. Außerhalb des [[Inneres Steintor|Inneren Steintores]], wo eben nur arme Leute wohnten und es mehr Frischluft gab als in den engen Altstadtgassen, durften sie ihr geruchintensives Handwerk betreiben. |
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| − | Die Steingasse gliedert sich in zwei Teile: Der [[Innere Stein]] war der Straßenabschnitt samt dem dortigen Siedlungsraum zwischen den beiden Steintoren. Außerhalb des [[Äußeres Steintor|Äußeren Steintores]] schloss entlang der Hangkante des Kapuzinerberges der [[Äußerer Stein|Äußere Stein]] an. | + | Die Steingasse gliedert sich in zwei Teile: Der [[Innerer Stein|Innere Stein]] war der Straßenabschnitt samt dem dortigen Siedlungsraum zwischen den beiden Steintoren. Außerhalb des [[Äußeres Steintor|Äußeren Steintores]] schloss entlang der Hangkante des Kapuzinerberges der [[Äußerer Stein|Äußere Stein]] an. |
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| | Bekannt war an der Steingasse das alte [[Engelwirt]]shaus, das "''enthalb der Bruggen''" war und heute "[[Das Kino]]" beherbergt. Seit zumindest dem frühen [[14. Jahrhundert]] befand sich auch die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] an dieser Stelle, bis Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau die Stadtbrücke [[1598]] an den heutigen Standort verlegte. | | Bekannt war an der Steingasse das alte [[Engelwirt]]shaus, das "''enthalb der Bruggen''" war und heute "[[Das Kino]]" beherbergt. Seit zumindest dem frühen [[14. Jahrhundert]] befand sich auch die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] an dieser Stelle, bis Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau die Stadtbrücke [[1598]] an den heutigen Standort verlegte. |
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| | : ''Hauptartikel: [[Platzl]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Platzl]]'' |
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| − | Seit [[1598]] bildet das Platzl rechtsufrig den Brückenkopf an der [[Salzach]]. Dazu ließ [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] einige Häuser abreißen, um dem neuen Platz an der Brücke ein repräsentatives Aussehen zu geben. Aber schon vorher befand sich hier der "''Markt jenseits der Brücke''" für die Bewohner der rechten Altstadt. Noch bis [[1862]] war hier der kleine Grünmarkt. Im Jahr [[1908]] wurde das alte [[Zellereck am Platzl|Zellereck]] am Platzl abgerissen um den Verkehrsfluss (!) von der [[Dreifaltigkeitsgasse]] und der Linzer Gasse zum Platzl zu verbessern. | + | Seit [[1598]] bildet das Platzl rechtsufrig den Brückenkopf an der [[Salzach]]. Dazu ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau einige Häuser abreißen, um dem neuen Platz an der Brücke ein repräsentatives Aussehen zu geben. Aber schon vorher befand sich hier der "''Markt jenseits der Brücke''" für die Bewohner der rechten Altstadt. Noch bis [[1862]] war hier der kleine Grünmarkt. Im Jahr [[1908]] wurde das alte [[Zellereck am Platzl|Zellereck]] am Platzl abgerissen um den Verkehrsfluss (!) von der [[Dreifaltigkeitsgasse]] und der Linzer Gasse zum Platzl zu verbessern. |
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| − | Im Haus Platzl Nr. 3 hatte [[Paracelsus]] sein letztes Lebensjahr verbracht ([[1540]]/[[1541|1541]]). | + | Im Haus Platzl Nr. 3 hatte [[Paracelsus]] sein letztes Lebensjahr verbracht ([[1540]]/[[1541]]). |
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| | === Makartplatz === | | === Makartplatz === |
| | : ''Hauptartikel: [[Makartplatz]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Makartplatz]]'' |
| − | ''Hannibalplatz'', ''Dr.-Dollfuß-Platz'', ''[[Adolf Hitler|Adolf-Hitler]]-Platz'', das waren die früheren Namen des Makartplatzes. | + | ''Hannibalplatz'', ''Dr.-Dollfuß-Platz'', ''[[Adolf Hitler|Adolf-Hitler]]-Platz'', das waren die früheren Namen des Makartplatzes. Wo heute das [[Hotel Bristol]] befand sich das [[Erstes Salzburger Elektricitätswerk|erste Salzburger ''Elektricitätswerk'']]. Daneben das heutige [[Landestheater]]. Auch eines der beiden [[Mozart]]-Wohnhäuser befindet sich an diesem Platz sowie die [[Dreifaltigkeitskirche]]. |
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| | === Mirabellplatz === | | === Mirabellplatz === |
| | : ''Hauptartikel: [[Mirabellplatz]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Mirabellplatz]]'' |
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| − | Das Areal um das Schloss Mirabell lag lange Zeit vor den [[Stadttore in Salzburg|Stadttoren]] und somit nicht verbaut. Erst im [[19. Jahrhundert]] entstanden dann langsam auch dort Gebäude, die [[Rainerstraße]] wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] verband. Großzügig angelegt, blieb Platz vor dem Schloss Mirabell. Gegenüber dem Schloss wurde dann [[1892]] bis [[1898]] die neue [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] erbaut (die alte befand sich am [[Platzl]]. Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] das [[1788]] erbaute Getreidemagazin, die [[Schrannenmarkt|Schranne]]. | + | Das Areal um das Schloss Mirabell lag lange Zeit vor den [[Stadttore in Salzburg|Stadttoren]] und somit nicht verbaut. Erst im [[19. Jahrhundert]] entstanden dann langsam auch dort Gebäude, die heutige [[Rainerstraße]], damals ''Westbahnstraße'', wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] verband. Großzügig angelegt, blieb Platz vor dem Schloss Mirabell. |
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| | == Historische Gärten und Friedhöfe== | | == Historische Gärten und Friedhöfe== |
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| | : ''Hauptartikel: [[Mirabellgarten]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Mirabellgarten]]'' |
| | [[Datei:Neustadt-Mirabellgarten-Pegasus.jpg|thumb|Pegasus im Mirabellgarten]] | | [[Datei:Neustadt-Mirabellgarten-Pegasus.jpg|thumb|Pegasus im Mirabellgarten]] |
| − | Der Mirabellgarten umgibt das [[Schloss Mirabell]]. Die [[barock]]e Gartenanlage wurde von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] angelegt und um [[1730]] von [[Anton Danreiter]] verändert. Die [[Orangerie Schloss Mirabell|Orangerie]] mit dem angrenzenden Palmenhaus entstand um [[1725]]. Das kleine lang gestreckte [[Heckentheater]] mit seinen von geschnittenen Gehölz eingefassten symmetrischen Wegen und seinen zentralen Freiflächen wurde zwischen [[1704]] und [[1718]] auf der Lodronsche Wehrmauer errichtet wird auch heute noch gelegentlich für kleine Theateraufführungen oder für Konzerte verwendet. Die [[Wasserbastei]] ist eine kleine Vorbastei und der letzte Rest des einst mächtigen Lodronschen Basteigürtels. Der historische [[Zwergelgarten]] vor der Wasserbastei wurde im frühen [[19. Jahrhundert]] zerstört. | + | Der Mirabellgarten umgibt das [[Schloss Mirabell]]. Die [[barock]]e Gartenanlage wurde von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] angelegt und um [[1730]] von [[Anton Danreiter]] verändert. Die [[Orangerie Schloss Mirabell|Orangerie]] mit dem angrenzenden Palmenhaus entstand um [[1725]]. Das kleine lang gestreckte [[Heckentheater]] mit seinen von geschnittenen Gehölz eingefassten symmetrischen Wegen und seinen zentralen Freiflächen wurde zwischen [[1704]] und [[1718]] auf der Lodronsche Wehrmauer errichtet wird auch heute noch gelegentlich für kleine Theateraufführungen oder für Konzerte verwendet. Die [[Wasserbastei]] ist eine kleine Vorbastei und der letzte Rest des einst mächtigen Lodronschen Basteigürtels. Der historische [[Zwergelgarten]] vor der Wasserbastei wurde im frühen [[19. Jahrhundert]] zerstört. |
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| | === Sebastiansfriedhof === | | === Sebastiansfriedhof === |
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| − | Der Sebastianfriedhof wurde nach dem Vorbild italienischer "Campo Santi" nächst der [[St.-Sebastian-Kirche]] errichtet. Im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] führte der italienische Baumeister [[Andrea Bertoleto]] von [[1600]] bis [[1605]] den Bau aus. Schon vorher befand sich hier ein kleiner Friedhof neben dem [[Bruderhof]] und der gotischen Sebastianskirche, noch früher wohl ein [[Pest]]<nowiki>friedhof</nowiki>. | + | Der Sebastianfriedhof wurde nach dem Vorbild italienischer "''Campi Santi''" neben der [[St.-Sebastian-Kirche]] errichtet. Im Auftrag von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau führte der italienische Baumeister [[Andrea Bertoleto]] von [[1600]] bis [[1605]] den Bau aus. Schon vorher befand sich hier ein kleiner Friedhof neben dem Bruderhof und der gotischen Sebastianskirche, noch früher wohl ein [[Pest]]<nowiki>friedhof</nowiki>. |
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| − | Das schon zu Lebzeiten des Fürsterzbischofs für ihn bestimmte Wolf-Dietrich-Mausoleum wurde von [[1597]] bis [[1603]] mittig im Friedhof erbaut und ist dem hl. Gabriel ([[Gabrielskapelle]]) geweiht. Hier wurde der 1617 nach langer [[Festung Hohensalzburg|Festungshaft]] verstorbene Fürsterzbischof in einem Sarkophag beigesetzt. | + | Das schon zu Lebzeiten des Fürsterzbischofs für ihn bestimmte Wolf-Dietrich-Mausoleum wurde von [[1597]] bis [[1603]] mittig im Friedhof erbaut und ist dem hl. Gabriel ([[Gabrielskapelle]]) geweiht. Hier wurde der 1617 nach langer [[Festung Hohensalzburg|Festungshaft]] verstorbene Fürsterzbischof in einem Sarkophag beigesetzt. |
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| − | In diesem Friedhof liegen auch der Vater und die Ehefrau von [[Wolfgang Amadeus Mozart]], Genoveva Weber (Mutter Carl Maria von Webers), sowie Theophrast von Hohenheim, besser bekannt als [[Paracelsus]], begraben. | + | In diesem Friedhof liegen auch der Vater und die Ehefrau von [[Wolfgang Amadeus Mozart]], Genoveva Weber (Mutter Carl Maria von Webers), sowie Theophrast von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus, begraben. |
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| | == Klöster == | | == Klöster == |
| | === Loretokloster der Kapuzinerinnen === | | === Loretokloster der Kapuzinerinnen === |
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| − | Ein im Ausland vielfach sehr bekanntes Wallfahrtskloster ist das Loretokloster an der [[Paris-Lodron-Straße]]. Als der Schwedenkönig im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[1632]] in Bayern einfiel und München besetzte, flohen die Nonnen des Frauenklosters in Landshut, die dem dritten Orden des heiligen Franziskus angehören, nach [[Altstadt|Salzburg]] und baten hier um Schutz und Hilfe. Eine besondere Anziehung übt hier das um [[1620]] geschaffene "Loretokindl", eine kleine geschnitzte Elfenbeinfigur in kostbarem Edelstein besetztem Gewand aus, die um [[1650]] ins Kloster kam. | + | Ein im Ausland vielfach sehr bekanntes Wallfahrtskloster ist das Loretokloster an der [[Paris-Lodron-Straße]]. Als der Schwedenkönig im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[1632]] in [[Bayern]] einfiel und München besetzte, flohen die Nonnen des Frauenklosters in Landshut, die dem dritten Orden des heiligen Franziskus angehören, nach [[Altstadt|Salzburg]] und baten hier um Schutz und Hilfe. Eine besondere Anziehung übt hier das um [[1620]] geschaffene "Loretokindl", eine kleine geschnitzte Elfenbeinfigur in kostbarem Edelstein besetztem Gewand aus, die um [[1650]] ins Kloster kam. |
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| | === Kapuzinerkloster === | | === Kapuzinerkloster === |
| | : ''Hauptartikel: [[Kapuzinerkloster]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Kapuzinerkloster]]'' |
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| − | Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] holte als Antwort auf die Reformation Luthers als zweiten Bettelorden nach den [[Franziskanerorden|Franziskanern]] [[1596]] die [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] nach [[Altstadt|Salzburg]] und ließ das [[Kapuzinerkloster]] am [[Kapuzinerberg]] errichten. [[1813]] hielten die [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|Bayern]] das Kloster besetzt. [[1939]] wurde in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] das Kloster samt Kirche enteignet. Es sollte abgerissen werden, um Platz für das geplante gigantische Gauforum zu schaffen. Nach der Rückkehr der Ordensbrüder im Jahr [[1945]] war die Kirche lange von Flüchtlingen mit bewohnt. Die letzte umfangreiche Renovierung des Klosters erfolgte [[1980]] bis [[1983]]. | + | Fürsterzbischof Wolf Dietrich holte als Antwort auf die Reformation Luthers als zweiten Bettelorden nach den [[Franziskanerorden|Franziskanern]] [[1596]] die [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] nach Salzburg und ließ das Kapuzinerkloster am [[Kapuzinerberg]] errichten. [[1813]] hielten die [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|Bayern]] das Kloster besetzt. [[1939]] wurde in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] das Kloster samt Kirche enteignet. Es sollte abgerissen werden, um Platz für das geplante gigantische [[Ungebautes Salzburg|Gauforum]] zu schaffen. Nach der Rückkehr der Ordensbrüder im Jahr [[1945]] war die Kirche lange von Flüchtlingen mit bewohnt. Die letzte umfangreiche Renovierung des Klosters erfolgte [[1980]] bis [[1983]]. |
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| | == Reste alter Wehranlagen == | | == Reste alter Wehranlagen == |
| | :''Hauptartikel: [[Stadtbefestigungen]]'' | | :''Hauptartikel: [[Stadtbefestigungen]]'' |
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| − | Der Großteil der historischen Wehranlagen der Stadt sind nicht erhalten. Der alte Ring von Basteien mit der Vitalisbastei, der Virgilbastei (heute [[Kurgarten|Kurgarten]]), der Heinrichbastei und als Halbbastei der Sebastianbastei ist geschliffen und nur im Straßenring zwischen [[Franz-Josef-Straße]] und der [[Auerspergstraße]] noch zu erahnen. | + | Der Großteil der historischen Wehranlagen der Stadt ist nicht erhalten. Der alte Ring von Basteien mit dem [[Bollwerk St. Vital]], dem [[St. Virgil Bollwerk]] (heute [[Kurgarten]]), dem [[St. Heinrich Bollwerk]] und als Halbbastei das [[St. Sebastian Bollwerk]] ist geschliffen und nur im Straßenring zwischen [[Franz-Josef-Straße]] und der [[Auerspergstraße]] noch zu erahnen. |
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| | Aus der Zeit der '''1. Befestigung''' der Stadt (um [[1280]]) stammen: | | Aus der Zeit der '''1. Befestigung''' der Stadt (um [[1280]]) stammen: |
| − | * Ein Stadtmauernrest in einem Hof der Lederergasse (Lederergasse 1 und 3) | + | * Ein Stadtmauernrest in einem Hof der [[Lederergasse]] (Lederergasse 1 und 3) |
| − | * der gut erhaltene Wehrmauerteil westlich der [[Franziskuspforte]] mit erhaltenen Zinnen (Linzergasse 14) | + | * der gut erhaltene Wehrmauerteil westlich der [[Franziskuspforte]] mit erhaltenen Zinnen (Linzer Gasse 14) |
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| | Aus der Zeit der '''2. Stadtbefestigung''' (etwa [[1470]] - [[1490]]) stammen: | | Aus der Zeit der '''2. Stadtbefestigung''' (etwa [[1470]] - [[1490]]) stammen: |
| − | * Reste der Wehrmauer (Stadtmauer) in der Paris-Lodronstraße als straßenseitige Begrenzungsmauer beim [[Loretokloster]] | + | * Reste der Wehrmauer (Stadtmauer) in der Paris-Lodron-Straße als straßenseitige Begrenzungsmauer beim [[Loretokloster]] |
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| | Aus der Zeit der '''3. Stadtbefestigung''' ([[1621]] - [[1646]], Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]) stammen: | | Aus der Zeit der '''3. Stadtbefestigung''' ([[1621]] - [[1646]], Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]) stammen: |
| − | * Wehrmauernzug auf dem [[Kapuzinerberg]] mit der großteils erhaltenen 2 km langen Wehrmauer (kleine Teile davon gehen auf die Zeit der 2. Befestigung zurück) | + | * Wehrmauernzug auf dem [[Kapuzinerberg]] mit der größtenteils erhaltenen zwei Kilometer langen Wehrmauer (kleine Teile davon gehen auf die Zeit der 2. Befestigung zurück) |
| | * Die Felixpforte auf dem [[Kapuzinerberg]] | | * Die Felixpforte auf dem [[Kapuzinerberg]] |
| − | * Das [[Franziski-Schlössl]] auf dem [[Kapuzinerberg]] | + | * Das [[Franziski-Schlössl]] auf dem Kapuzinerberg |
| | * Das [[Inneres Steintor|Innere Steintor]] | | * Das [[Inneres Steintor|Innere Steintor]] |
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| − | * Die Wasserbastei im [[Mirabellgarten]] und die das Heckentheater westlich begrenzende Wehrmauer, die sich - in der Basis ebenfalls stark eingeschüttet hinter dem Mozarteum (Stiftungsgebäude und Großer Saal) fortsetzt. | + | * Die [[Wasserbastei]] im Mirabellgarten und die das Heckentheater westlich begrenzende Wehrmauer, die sich - in der Basis ebenfalls stark eingeschüttet hinter dem Mozarteum (Stiftungsgebäude und Großer Saal) fortsetzt. |
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| | == Bilder == | | == Bilder == |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |
| | * Salzburgwiki [[Altstadt]] | | * Salzburgwiki [[Altstadt]] |
| − | * Plan von Dr. Medicus | + | * Plan von Dr. [[Reinhard Medicus]] |
| − | | + | * [[Historischer Atlas der Stadt Salzburg]] |
| | + | * [[Österreichischer Städteatlas Salzburg]] |
| | + | * [[SAGIS]] |
| | + | * [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]] |
| | == Fußnoten == | | == Fußnoten == |
| | <references/> | | <references/> |