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[[Bild:Schaufelraddampfer Kaiser Franz Josef I.jpg|thumb|Schaufelraddampfer „Kaiser Franz Josef I.“]]
 
[[Bild:Schaufelraddampfer Kaiser Franz Josef I.jpg|thumb|Schaufelraddampfer „Kaiser Franz Josef I.“]]
 
[[Bild:Tourismushoch in der Zwischenkriegszeit.jpg|thumb|Tourismushoch in der Zwischenkriegszeit]]
 
[[Bild:Tourismushoch in der Zwischenkriegszeit.jpg|thumb|Tourismushoch in der Zwischenkriegszeit]]
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Die '''Schifffahrt auf dem Wolfgangsee''' wurde [[1873]] mit der Indienststellung des Schaufelraddampfers „Kaiser Franz Josef I.“ begründet.
 
Die '''Schifffahrt auf dem Wolfgangsee''' wurde [[1873]] mit der Indienststellung des Schaufelraddampfers „Kaiser Franz Josef I.“ begründet.
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Zur Zeit Kaiser Ferdinand des III. (1415 - 1493), von dem die Kunde geht, daß er von Linz nach [[St. Wolfgang]] wallfahrtete, erschienen im österreichischen Raum die ersten Landschafts- und Stadtansichten auf Altären und Tafelbildern. Auf dem Tafelbild „Kirchenbau des Hl. Wolfgang“ von [[Michael Pacher]], malte der Meister die erste Ausfahrt der Boote, mit Sparber und einigen Häusern im Bereich des heutigen [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]] um [[1481]]. Das Hinbegeben an bestimmte heilige Plätze, die an das Wirken einer Gottheit an bestimmten Orten gebunden war, veranlasste die Menschen zur Wallfahrt, die so alt ist wie die Menschheitsgeschichte.  
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Zur Zeit Kaiser Ferdinand des III. ([[1415]] - [[1493]]), von dem die Kunde geht, daß er von Linz nach [[St. Wolfgang]] wallfahrtete, erschienen im österreichischen Raum die ersten Landschafts- und Stadtansichten auf Altären und Tafelbildern. Auf dem Tafelbild „Kirchenbau des Hl. Wolfgang“ von [[Michael Pacher]], malte der Meister die erste Ausfahrt der Boote, mit Sparber und einigen Häusern im Bereich des heutigen [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]] um [[1481]]. Das Hinbegeben an bestimmte heilige Plätze, die an das Wirken einer Gottheit an bestimmten Orten gebunden war, veranlasste die Menschen zur [[Wallfahrt]], die so alt ist wie die Menschheitsgeschichte. Das Loslösen aus der heimischen Umgebung, das Hinwenden an vertraute Kultstätten ließ auch in St. Wolfgang eine der berühmtesten Wallfahrtsstätten des Mittelalters neben Rom, Aachen und Einsiedeln entstehen.  
Das Loslösen aus der heimischen Umgebung, das Hinwenden an vertraute Kultstätten ließ auch in St. Wolfgang eine der berühmtesten Wallfahrtsstätten des Mittelalters neben Rom, Aachen und Einsiedeln entstehen.  
      
So wurde der Einbaum, das Boot, neben Zillen, Plätten und Traunerl hier am See zu einem der wichtigsten Verkehrs- und Transportmittel. Der Schiffs- und Bootsbau hat im Laufe der Jahrhunderte seine Bedeutung beibehalten und große Fortschritte gemacht. [[1567]] verlieh Kaiser Maximilian II. dem Ort das Marktrecht mit Wappen. Im Zentrum der „Traunerlruderer“ beschützt durch den Heiligen Wolfgang mit dem Bischofsstab und Handbeil als Attribute.
 
So wurde der Einbaum, das Boot, neben Zillen, Plätten und Traunerl hier am See zu einem der wichtigsten Verkehrs- und Transportmittel. Der Schiffs- und Bootsbau hat im Laufe der Jahrhunderte seine Bedeutung beibehalten und große Fortschritte gemacht. [[1567]] verlieh Kaiser Maximilian II. dem Ort das Marktrecht mit Wappen. Im Zentrum der „Traunerlruderer“ beschützt durch den Heiligen Wolfgang mit dem Bischofsstab und Handbeil als Attribute.
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Die Schifffahrtsordnung der Schöffleute vom [[11. April]] [[1647]] für die Rechte und Pflichten der Hin- und Rückfahrt der Pilger zur Gnadenstätte des heiligen Wolfgang, war schon im Mittelalter auf 14 Zillen von St. Wolfgang und die selbe Anzahl für [[St. Gilgen]] festgelegt. Zur genauen Überwachung gab es einen Schöffmeister. Die Bezahlung des „Zillengeldes“ des Fuhrlohnes, war für die ganze Wallfahrergruppe üblich. Für eine Stunde Fahrt St. Wolfgang Strobl nahm man 50 Kreuzer, eineinhalb Stunden St.Wolfgang – St. Gilgen 70 Kreuzer. Transport und Seefrächterei lag zur Gänze in den Händen der ehrsamen Bürgerschaft.  
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Die [[Schifffahrtsordnung der Schöffleute]] vom [[11. April]] [[1647]] für die Rechte und Pflichten der Hin- und Rückfahrt der Pilger zur Gnadenstätte des heiligen Wolfgang, war schon im Mittelalter auf 14 Zillen von St. Wolfgang und die selbe Anzahl für [[St. Gilgen]] festgelegt. Zur genauen Überwachung gab es einen Schöffmeister. Die Bezahlung des „Zillengeldes“ des Fuhrlohnes, war für die ganze Wallfahrergruppe üblich. Für eine Stunde Fahrt St. Wolfgang - Strobl nahm man 50 Kreuzer, eineinhalb Stunden St.Wolfgang – St. Gilgen 70 Kreuzer. Transport und Seefrächterei lag zur Gänze in den Händen der ehrsamen Bürgerschaft.  
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Während der großen [[Wallfahrt]]sbewegung im Mittelalter gab es in den Sommermonaten ein reges Verkehrsaufkommen mit Plätten und den „Traunerln“ zwischen St. Gilgen – Fürberg, Strobl und dem alten Wallfahrerziel St. Wolfgang. Für den Transport von Gütern waren die viel breiteren Plätten mit hohen Holzplanken bereit gestanden, die schon damals mit großen viereckigen Segeln beschleunigt wurden.   
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Während der großen Wallfahrtsbewegung im Mittelalter gab es in den Sommermonaten ein reges Verkehrsaufkommen mit Plätten und den „Traunerln“ zwischen St. Gilgen – [[Fürberg]], Strobl und dem alten Wallfahrerziel St. Wolfgang. Für den Transport von Gütern waren die viel breiteren Plätten mit hohen Holzplanken bereit gestanden, die schon damals mit großen viereckigen Segeln beschleunigt wurden.   
    
Durch die berühmte Festlegung der „Seidenfadengrenze“ unter Abt Maurus II. [[1689]], ist eine endgültige Bereinigung der vielfältigen Streitigkeiten um Schifffahrt und Grenze mit den anliegenden Gemeinden herbeigeführt worden. Die “Seidenfadengrenze“ wurde schon [[1462]] von der Mitte der Dittelbachmündung zum Ausfluss der Ischler Ache festgelegt, doch sollte selbe durch den wachsenden Schotterkegel jährlich nachgemessen und neu justiert werden. Ein Seidenfaden wurde in der Mitte der Dittelbachmündung auf Pflöcke gespannt und zum Ausfluss der Ache gezogen um die jeweilige Veränderung der beweglichen Grenze festzustellen. Der oberösterreichische Anteil ist ja verschwindend gering gegenüber den Salzburger Besitzungen.   
 
Durch die berühmte Festlegung der „Seidenfadengrenze“ unter Abt Maurus II. [[1689]], ist eine endgültige Bereinigung der vielfältigen Streitigkeiten um Schifffahrt und Grenze mit den anliegenden Gemeinden herbeigeführt worden. Die “Seidenfadengrenze“ wurde schon [[1462]] von der Mitte der Dittelbachmündung zum Ausfluss der Ischler Ache festgelegt, doch sollte selbe durch den wachsenden Schotterkegel jährlich nachgemessen und neu justiert werden. Ein Seidenfaden wurde in der Mitte der Dittelbachmündung auf Pflöcke gespannt und zum Ausfluss der Ache gezogen um die jeweilige Veränderung der beweglichen Grenze festzustellen. Der oberösterreichische Anteil ist ja verschwindend gering gegenüber den Salzburger Besitzungen.   
    
St. Wolfgang verdankt seine zweite Blütezeit und seine historische Bedeutung dem Umstand der Entdeckung durch die Romantiker, Maler wie Rudolf von Alt, Ferdinand Georg Waldmüller, Friedrich Gauermann, Thomas Ender, Reisebuchautoren und Schriftsteller in der Zeit des 19. Jh.  
 
St. Wolfgang verdankt seine zweite Blütezeit und seine historische Bedeutung dem Umstand der Entdeckung durch die Romantiker, Maler wie Rudolf von Alt, Ferdinand Georg Waldmüller, Friedrich Gauermann, Thomas Ender, Reisebuchautoren und Schriftsteller in der Zeit des 19. Jh.  
Der kaiserliche Hof in [[Bad Ischl]] ließ das nahe, malerische St. Wolfgang neuerlich in Mode kommen. Prominente, hohe und „höchste Herrschaften“ aus den Hochadelsfamilien Europas entdeckten St. Wolfgang mit seiner Schiff Fahrt und der Schafbergbahn. Die Schönheit der Natur, der harmonische Zusammenklang von Berg und See, von Idylle und Romantik wird in den höchsten Tönen gepriesen.
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Der kaiserliche Hof in [[Bad Ischl]] ließ das nahe, malerische St. Wolfgang neuerlich in Mode kommen. Prominente, hohe und „höchste Herrschaften“ aus den Hochadelsfamilien Europas entdeckten St. Wolfgang mit seiner Schifffahrt und der [[Schafbergbahn]].  
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=====Victor von Scheffel Steig=====
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Die Schönheit der Natur, der harmonische Zusammenklang von Berg und See, von Idylle und Romantik wird in den höchsten Tönen gepriesen.
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„ Sei gegrüßt mir einsamer Abersee!“ Schreibt der hochberühmte Dichter Johann Victor von Scheffel der Schöpfer der „Bergpsalmen . Er wohnte [[1862]] für einige Wochen im Cotisenbräu in St. Wolfgang.  
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„Sei gegrüßt mir einsamer Abersee!“ schreibt der hochberühmte Dichter Johann Victor von Scheffel der Schöpfer der „Bergpsalmen. Er wohnte [[1862]] für einige Wochen im Cotisenbräu in St. Wolfgang.  
    
Anlässlich einer großen Festlichkeit zu der Bürgermeister und Bierbräu Paul Peter aus  
 
Anlässlich einer großen Festlichkeit zu der Bürgermeister und Bierbräu Paul Peter aus  
St. Wolfgang den Dank der Ufergemeinden an den Alpenverein Salzburg zum Ausdruck brachte, widmete der Deutsch- Österreichische Alpenverein dem Poeten des Wolfgangsees, [[1888]] eine Gedenkmarmortafel mit Auszügen aus den Bergpsalmen, auf dem durch den Alpenverein Salzburg geförderten „Victor von Scheffel Steig“, von Brunnwinkel nach Fürberg und „Scheffel Blick“ am Falkenstein. Gleich nach der Eröffnung des Scheffelsteiges reiste Kaiserin Elisabeth und Erzherzogin Sophie per Dampfer nach St. Gilgen. Die Damen wanderten über den neu eröffneten Scheffelsteig zum Scheffelblick auf den Falkenstein. Den Dank und Lobgesang an Scheffel verfasste die Tochter des Kaisers, Erzherzogin Sophie welcher auf einer Gedenktafel zu lesen ist. Bei der abendlichen Rückfahrt gab es auf der „Kaiserin Elisabeth“ einen Ehrensalut für die kaiserliche Gesellschaft.
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St. Wolfgang den Dank der Ufergemeinden an den Alpenverein Salzburg zum Ausdruck brachte, widmete der Deutsch- Österreichische Alpenverein dem Poeten des Wolfgangsees, [[1888]] eine Gedenkmarmortafel mit Auszügen aus den Bergpsalmen, auf dem durch den Alpenverein Salzburg geförderten „Victor von Scheffel Steig“, von Brunnwinkel nach Fürberg und „Scheffel Blick“ am Falkenstein. Gleich nach der Eröffnung des Scheffelsteiges reiste [[Kaiserin Elisabeth von Österreich]] und Erzherzogin Sophie per Dampfer nach St. Gilgen. Die Damen wanderten über den neu eröffneten Scheffelsteig zum Scheffelblick auf den Falkenstein. Den Dank und Lobgesang an Scheffel verfasste die Tochter des Kaisers, Erzherzogin Sophie welcher auf einer Gedenktafel zu lesen ist. Bei der abendlichen Rückfahrt gab es auf der „Kaiserin Elisabeth“ einen Ehrensalut für die kaiserliche Gesellschaft. Die Jagdhornbläsergruppe brachte vor der Echowand des Falkensteins die Damen in begeisterte Rührung.
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Die Jaghornbläsergruppe brachte vor der Echowand des Falkensteins die Damen in begeisterte Rührung.
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=====Ischlerbahn=====
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Große Einschnitte in die Landschaft um den Wolfgangsee erbrachte der lang ersehnte Bau der
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[[Ischlerbahn|Salzkammergut Localbahn]] Salzburg Bad Ischl. Viele Sprengungen waren entlang des Seetrassen-Projektes von Nöten. Die Arbeiten wurden von Italienern durchgeführt. [[1891]] war die erste Teilstrecke bis [[Mondsee]] in Betrieb. [[1893]] wurde der landschaftlich schönste Teil Mondsee – Strobl dem Verkehr übergeben.  
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Große Einschnitte in die Landschaft um den Wolfgangsee erbrachte der lang ersehnte Bau der
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Nach der Fertigstellung bis Ischl brachte der Extrazug mit dem in blauem Brokat ausgeschlagenem Salonwagon seine kaiserliche Hoheit von Salzburg bis nach Bad Ischl in seine Sommerresidenz. Viel Prominenz huldigte dem Monarchen entlang der Salzkammergut - Localbahnstrecke. Es wird berichtet, dass auch Billroth, an der neuen Haltestelle [[Ischlerbahn|Salzkammergut Localbahn]] neben seiner Villa, mit seiner Familie und der Brunnwinkler Jugend fahnenschwingend dem [[Kaiser Franz Joseph I.]] bei seiner ersten Fahrt am [[12. Juli]] [[1893]] seine Ehre erwies. Im darauf folgendem Winter als Billroth bei einer Audienz des Kaiser in der ''Akademie der Wissenschaft'' in Wien zugegen war, sagte dieser:“ Sie haben aber eine große Familie lieber Hofrat“.
[[Ischlerbahn|Salzkammergut Localbahn]] Salzburg Bad Ischl. Viele Sprengungen waren entlang des Seetrassen - Projektes von Nöten. Die Arbeiten wurden von Italienern durchgeführt. [[1891]] war die erste Teilstrecke bis Mondsee in Betrieb. [[1893]] wurde der landschaftlich schönste Teil [[Mondsee]] – Strobl dem Verkehr übergeben. Nach der Fertigstellung bis Ischl brachte der Extrazug mit dem in blauem Brokat ausgeschlagenem Salonwagon seine kaiserliche Hoheit von Salzburg bis nach Bad Ischl in seine Sommerresidenz. Viel Prominenz huldigte dem Monarchen entlang der Salzkammergut - Localbahnstrecke. Es wird berichtet, dass auch der Berühmte Chirurg Billroth, an der neuen Haltestelle neben seiner Villa, mit seiner Familie und der Brunnwinkler Jugend fahnenschwingend dem Kaiser seine Ehre erwies. Einer seiner Wahlsprüche lautete:“ Im Glück machen, laß uns glücklich sein.“ Im darauf folgendem Winter als „Billroth“ bei einer Audienz des Kaiser in der Akademie der Wissenschaft in Wien zugegen war, sagte dieser:“ Sie haben aber eine große Familie lieber Hofrat“.
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===== Dampfschiffe =====
 
Das schnelle Dampfschiff, das Motorboot hat dem Ruderboot den Rang abgelaufen. Zuverlässigkeit und Sicherheit standen im Vordergrund bei der Entwicklung der modernen Personen-Transportschiffe.  
 
Das schnelle Dampfschiff, das Motorboot hat dem Ruderboot den Rang abgelaufen. Zuverlässigkeit und Sicherheit standen im Vordergrund bei der Entwicklung der modernen Personen-Transportschiffe.  
    
Eines der ersten dampfbetriebenen Seeschiffe gab es um [[1838]] am Traunsee, da es um diese Zeit noch keine durchgehende Straße um Traunkirchen gab, brachte man Personen und Güter per Ruderboot später per Dampfschiff bis Ebensee.
 
Eines der ersten dampfbetriebenen Seeschiffe gab es um [[1838]] am Traunsee, da es um diese Zeit noch keine durchgehende Straße um Traunkirchen gab, brachte man Personen und Güter per Ruderboot später per Dampfschiff bis Ebensee.
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Der kleine Dampfer „Ida“ (''Ida'' nach Gräfin Khevenhüller benannt) folgte [[1869]] am Mondsee. Salzkammergut Localbahn, Wolfgangseeschifffahrt und Schafbergbahn waren bei dem Eisenbahnpionier und Ingenieur der [[Kaiserin Elisabeth Westbahn]] Berthold Curant eine fixe Idee. Er bewarb sich mit seinem noblen Geldgeber aus der Papierfabrik Steyrermühl, Direktor Albert Pietz um die Konzession der Linienschiff Fahrt am Wolfgang- und Mondsee. Gleichzeitig war die Erschließung des [[Schafberg]]es durch eine Zahnradbahn wie in der Schweiz auf den Rigi eine tief verankerte Vision.
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Der kleine Dampfer „Ida“ (''Ida'' nach Gräfin Khevenhüller benannt) folgte [[1869]] am Mondsee. Salzkammergut Localbahn, [[Wolfgangseeschifffahrt]] und Schafbergbahn waren bei dem Eisenbahnpionier und Ingenieur der [[Kaiserin Elisabeth Westbahn]], [[Berthold Curant]] eine fixe Idee. Er bewarb sich mit seinem noblen Geldgeber aus der Papierfabrik Steyrermühl, Direktor Albert Pietz, um die Konzession der Linienschiff Fahrt am Wolfgang- und Mondsee. Gleichzeitig war die Erschließung des [[Schafberg]]es durch eine Zahnradbahn wie in der Schweiz auf den Rigi eine tief verankerte Vision.
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Das Geburtsdatum der Dampfschiff-Fahrt auf dem Wolfgangsee ist der [[20. Mai]] [[1873], an dem der elegante und bequeme 225 Personen fassende Raddampfer „Kaiser Franz Josef 1.“später kurz „Franz Josef“ genannt in See stach. Die großen Festlichkeiten sollten ein Beitrag zu Kaiser Franz Josefs 25jährigem Regierungsjubiläum sein. Seit Jahrhunderten spielt die Verbindung zwischen St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang eine wichtige Rolle.  
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Das Geburtsdatum der Dampfschifffahrt auf dem Wolfgangsee ist der [[20. Mai]] [[1873], an dem der elegante und bequeme 225 Personen fassende Raddampfer „Kaiser Franz Josef 1.“, später kurz „Franz Josef“ genannt, in See stach. Die großen Festlichkeiten sollten ein Beitrag zu Kaiser Franz Josefs 25jährigem Regierungsjubiläum sein. Seit Jahrhunderten spielt die Verbindung zwischen St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang eine wichtige Rolle.  
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Berthold Curant ([[1831]] — [[1898]]) darf als Pionier und Urheber der Linienschiff-Fahrt auf dem Wolfgangsee angesehen werden. Die Idealverbindung, der Zusammenschluss von Lokalbahn, Schiff-Fahrt und [[Schafbergbahn]] war sein Traumziel.  
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Berthold Curant ([[1831]] — [[1898]]) darf als Pionier und Urheber der Linienschifffahrt auf dem Wolfgangsee angesehen werden. Die Idealverbindung, der Zusammenschluss von Lokalbahn, Schiff-Fahrt und [[Schafbergbahn]] war sein Traumziel.  
    
Das Fahren auf dem modernen Schaufelraddampfer kam in Mode und bald folgte dem „Kaiser Franz Josef I.“ das Dampfschiff „Kaiserin Elisabeth“ ([[1888]]). Allerdings gab es hier beim Transport des Schraubendampfers über Salzburg [[Gnigl]] – [[Guggenthal]] schon die ersten Probleme. Ein Vorspann von 36 Pferden war nötig den 18 Meter langen Koloss bis St. Gilgen zu befördern. Alleine die Transportkosten beliefen sich auf 2.500 Gulden, dazu kamen die Anschaffungskosten mit 7.000 Gulden. Die um 1892/93 erbaute so genannte elegante, alte „Austria“, musste um [[1921]] notgedrungen verkauft werden. Große Einbußen bei [[Fremdenverkehr]] und Schifffahrt gab es bei dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] zu verzeichnen. Nach dem Krieg blühte die Schiff Fahrt am Wolfgangsee sehr rasch wieder auf.   
 
Das Fahren auf dem modernen Schaufelraddampfer kam in Mode und bald folgte dem „Kaiser Franz Josef I.“ das Dampfschiff „Kaiserin Elisabeth“ ([[1888]]). Allerdings gab es hier beim Transport des Schraubendampfers über Salzburg [[Gnigl]] – [[Guggenthal]] schon die ersten Probleme. Ein Vorspann von 36 Pferden war nötig den 18 Meter langen Koloss bis St. Gilgen zu befördern. Alleine die Transportkosten beliefen sich auf 2.500 Gulden, dazu kamen die Anschaffungskosten mit 7.000 Gulden. Die um 1892/93 erbaute so genannte elegante, alte „Austria“, musste um [[1921]] notgedrungen verkauft werden. Große Einbußen bei [[Fremdenverkehr]] und Schifffahrt gab es bei dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] zu verzeichnen. Nach dem Krieg blühte die Schiff Fahrt am Wolfgangsee sehr rasch wieder auf.   

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