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Das auch unter dem Namen Transsilvanien bekannte Gebiet im südlichen Karpatenraum wurde im [[12. Jahrhundert|12.]] und [[13. Jahrhundert]] von Siedler aus deutschen Gebieten kolonisiert. Die Bezeichnung [[Siebenbürger Sachsen]] entstammt vermutlich dem lateinischen Stereotyp jener Zeit ''Saxones'' für westliche, überwiegend deutsche Siedler. Diese übernahmen diese rechtliche Eigenbezeichnung danach selbst. Die deutschen Bauern und Handwerker genossen dann verschiedene Privilegien. Weitere Einwanderungswellen fanden nach der Gegenreformation statt, da zu dieser Zeit in Siebenbürgen Glaubensfreiheit galt. Durch die sogenannte Transmigration kamen [[Protestanten]] aus verschiedenen Teilen des damaligen Erzherzogtums Österreich nach Siebenbürgen, die dort als Landler angesiedelt wurden. Später wurden Siebenbürgen als Teil von Ungarn auch Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie der [[Habsburger]].
 
Das auch unter dem Namen Transsilvanien bekannte Gebiet im südlichen Karpatenraum wurde im [[12. Jahrhundert|12.]] und [[13. Jahrhundert]] von Siedler aus deutschen Gebieten kolonisiert. Die Bezeichnung [[Siebenbürger Sachsen]] entstammt vermutlich dem lateinischen Stereotyp jener Zeit ''Saxones'' für westliche, überwiegend deutsche Siedler. Diese übernahmen diese rechtliche Eigenbezeichnung danach selbst. Die deutschen Bauern und Handwerker genossen dann verschiedene Privilegien. Weitere Einwanderungswellen fanden nach der Gegenreformation statt, da zu dieser Zeit in Siebenbürgen Glaubensfreiheit galt. Durch die sogenannte Transmigration kamen [[Protestanten]] aus verschiedenen Teilen des damaligen Erzherzogtums Österreich nach Siebenbürgen, die dort als Landler angesiedelt wurden. Später wurden Siebenbürgen als Teil von Ungarn auch Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie der [[Habsburger]].
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Nach der Übernahme Siebenbürgens durch Rumänien im Jahr [[1920]]. Die deutschen und ungarischen Volksgruppen, die jahrhundertelang politisch, wirtschaftlich und kulturell dominiert hatten, verloren nun zugunsten der rumänischen Mehrheitsbevölkerung ihre historische Vormachtstellung. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wanderte die große Mehrheit der Siebenbürger Sachsen seit den [[1970er]] Jahren und in einem großen Schub ab 1990 vor allem in die [[Bundesrepublik Deutschland]] aus, aber auch nach [[Österreich]]. Auch die meisten [[Donauschwaben]] wanderten seit den 1970er Jahren nach Deutschland aus.
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Nach der Übernahme Siebenbürgens durch Rumänien im Jahr [[1920]] verloren die deutschen und ungarischen Volksgruppen, die jahrhundertelang politisch, wirtschaftlich und kulturell dominiert hatten, nun zugunsten der rumänischen Mehrheitsbevölkerung ihre historische Vormachtstellung. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wanderte die große Mehrheit der Siebenbürger Sachsen seit den [[1970er]] Jahren und in einem großen Schub ab 1990 vor allem in die [[Bundesrepublik Deutschland]] aus, aber auch nach [[Österreich]]. Auch die meisten [[Donauschwaben]] wanderten seit den 1970er Jahren nach Deutschland aus.
    
== Siebenbürgen und Salzburg ==
 
== Siebenbürgen und Salzburg ==

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