Das auch unter dem Namen Transsilvanien bekannte Gebiet im südlichen Karpatenraum wurde im [[12. Jahrhundert|12.]] und [[13. Jahrhundert]] von Siedler aus deutschen Gebieten kolonisiert. Die Bezeichnung [[Siebenbürger Sachsen]] entstammt vermutlich dem lateinischen Stereotyp jener Zeit ''Saxones'' für westliche, überwiegend deutsche Siedler. Diese übernahmen diese rechtliche Eigenbezeichnung danach selbst. Die deutschen Bauern und Handwerker genossen dann verschiedene Privilegien. Weitere Einwanderungswellen fanden nach der Gegenreformation statt, da zu dieser Zeit in Siebenbürgen Glaubensfreiheit galt. Durch die sogenannte Transmigration kamen [[Protestanten]] aus verschiedenen Teilen des damaligen Erzherzogtums Österreich nach Siebenbürgen, die dort als Landler angesiedelt wurden. Später wurden Siebenbürgen als Teil von Ungarn auch Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie der [[Habsburger]]. | Das auch unter dem Namen Transsilvanien bekannte Gebiet im südlichen Karpatenraum wurde im [[12. Jahrhundert|12.]] und [[13. Jahrhundert]] von Siedler aus deutschen Gebieten kolonisiert. Die Bezeichnung [[Siebenbürger Sachsen]] entstammt vermutlich dem lateinischen Stereotyp jener Zeit ''Saxones'' für westliche, überwiegend deutsche Siedler. Diese übernahmen diese rechtliche Eigenbezeichnung danach selbst. Die deutschen Bauern und Handwerker genossen dann verschiedene Privilegien. Weitere Einwanderungswellen fanden nach der Gegenreformation statt, da zu dieser Zeit in Siebenbürgen Glaubensfreiheit galt. Durch die sogenannte Transmigration kamen [[Protestanten]] aus verschiedenen Teilen des damaligen Erzherzogtums Österreich nach Siebenbürgen, die dort als Landler angesiedelt wurden. Später wurden Siebenbürgen als Teil von Ungarn auch Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie der [[Habsburger]]. |