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| | Der Park wurde auch in der Reiseliteratur des späten [[18. Jahrhundert]]s und frühen [[19. Jahrhundert]]s als eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs empfohlen. [[Johann Michael Haydn]] komponierte ein vierstimmiges Lied "An den Hain von Aigen" (Text von [[Friedrich Graf Spaur]]). | | Der Park wurde auch in der Reiseliteratur des späten [[18. Jahrhundert]]s und frühen [[19. Jahrhundert]]s als eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs empfohlen. [[Johann Michael Haydn]] komponierte ein vierstimmiges Lied "An den Hain von Aigen" (Text von [[Friedrich Graf Spaur]]). |
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| − | Heute sind noch vielerorts Reste der einstigen Gestaltung sehen: die Untere Grotte (wenig schlüssig heute auch ''Hexenloch'' genannt), die Gilowskyhöhle, eine marmorne Brunneneinfassung aus der Zeit des Heilbades, die Kanzel und die Jägerhöhe und nicht zuletzt die steinerne Schleusenbrücke sowie anderes mehr. In den Jahren 2016-2018 wurden unter ehrenamtlicher Leitung von Dr. Reinhard Medicus Weganlagen und Brücken erneuert und Aussichten wieder freigeschnitten. Auch wurden zahlreiche landschaftsgerechte Wegweiser aufgestellt und 16 historische Schauplätze auf Tafeln von Medicus kurz erläutert. Etliche historische Grafiken veranschaulichen zudem auf Tafeln die einst bedeutsame Anlage. | + | Heute sind noch vielerorts Reste der einstigen Gestaltung sehen: die Untere Grotte (wenig schlüssig heute auch ''Hexenloch'' genannt), die Gilowskyhöhle, eine marmorne Brunneneinfassung aus der Zeit des Heilbades, die Kanzel und die Jägerhöhe und nicht zuletzt die steinerne Schleusenbrücke sowie anderes mehr. In den Jahren 2016-2018 wurden unter ehrenamtlicher Leitung von Dr. Reinhard Medicus Weganlagen und Brücken erneuert und Aussichten wieder freigeschnitten. Auch wurden zahlreiche landschaftsgerechte Wegweiser aufgestellt und 16 historische Schauplätze auf Tafeln von Medicus kurz erläutert. Hngewiesen wird auch darauf, dass der Fürstin Lori Weg nördlich des Baquellplatzes nach der Schwester des Aigner Schlossherrn Ernst Fürst Schwarzenberg, Eleonore Fürstin Schwarzenberg (1777 - 1782) benannt. |
| | + | Etliche historische Grafiken veranschaulichen zudem auf Tafeln die einst bedeutsame Anlage. |
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| | + | ==Die 16 "Schau Plätze Aigner Park" == |
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| | 1. Der Freundschaftsberg | | 1. Der Freundschaftsberg |
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| | 5. Untere Grotte | | 5. Untere Grotte |
| − | Einst war die natürlich entstandene und nach 1780 künstlich erweiterte Höhle mit zwei Säulen geschmückt und mit einem Eisentor verschlossen. Im späten 18. Jahrhundert war sie mit ihrem Wasserfall ein beliebter Treffpunkt der Salzburger Illuminaten-Loge Apollo.
| + | Die natürlich entstandene Höhle wurde wohl erst kurz 1800 künstlich erweitert, mit zwei Säulen geschmückt und mit einem Eisentor verschlossen. Vermutlich war die Höhle aber schon im späten 18. Jahrhundert mit ihrem Wasserfall ein Treffpunkt der Salzburger Illuminaten-Loge Apollo. |
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| | 6. Schleusenbrücke | | 6. Schleusenbrücke |
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| | 9. Gilowskyhöhle (Fuchsloch) | | 9. Gilowskyhöhle (Fuchsloch) |
| − | Die obere Grotte ist durch Hangrutschungen im Nordosten des Aigner Parks natürlich entstanden. Wie zuvor die untere Grotte, machte auch sie Hofrat Joseph Ernst Gilowsky von Urasowa im Auftrag des Schlossherren Basil von Aman begehbar. | + | Die obere Grotte ist durch Hangrutschungen im Nordosten des Aigner Parks natürlich entstanden. Im Jahr 1787 machte sie Hofrat Joseph Ernst Gilowsky von Urasowa im Auftrag des Schlossherren Basil von Aman begehbar. |
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| | 10. Jägerebene mit Jägerhöhe | | 10. Jägerebene mit Jägerhöhe |
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| | 13. Einstiges Badhaus und Badgästehaus | | 13. Einstiges Badhaus und Badgästehaus |
| − | Zuerst befanden sich die Wannenbäder mit dem heilsamen Wasser der Bitterquelle im Nebenstöckl des Schlosses. Vor 1800 übersiedelten sie hierher in das Badhaus. 1830 wurde daneben ein Badgästehaus gebaut. Von den beiden Gebäuden sind nur Reste der Fundamente erhalten. | + | Zuerst befanden sich die Wannenbäder mit dem heilsamen Wasser der Bitterquelle im Nebenstöckl des Schlosses. Vor 1800 übersiedelten sie hierher in das Badhaus. 1830 wurde daneben ein Badgästehaus gebaut. Von beiden Gebäuden sind nur Reste der Fundamente erhalten. |
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| | 14. Watzmannblick | | 14. Watzmannblick |