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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | =====Die Anfänge=====
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| | Die erste Straßenverordnung im [[Herzogtum Salzburg]] wurde [[1879]] erlassen. Der Beginn der Motorisierung in Salzburg war dann mit dem Auftauchen des ersten ''Motorwagens'' am [[11. September]] [[1895]]. Gesteuert wurde der fünf-PS-Wagen vom böhmischen Textilindustriellen Theodor von Liebig aus Reichenberg. Zusammen mit seinem Beifahrer Strantzky waren sie mehrere Wochen in Deutschland und Frankreich unterwegs gewesen, bevor sie in Salzburg ihr Auto per "Eilgut" bei der Bahn nach Reichenberg aufgaben und selbst mit dem Schnellzug heimreisten. | | Die erste Straßenverordnung im [[Herzogtum Salzburg]] wurde [[1879]] erlassen. Der Beginn der Motorisierung in Salzburg war dann mit dem Auftauchen des ersten ''Motorwagens'' am [[11. September]] [[1895]]. Gesteuert wurde der fünf-PS-Wagen vom böhmischen Textilindustriellen Theodor von Liebig aus Reichenberg. Zusammen mit seinem Beifahrer Strantzky waren sie mehrere Wochen in Deutschland und Frankreich unterwegs gewesen, bevor sie in Salzburg ihr Auto per "Eilgut" bei der Bahn nach Reichenberg aufgaben und selbst mit dem Schnellzug heimreisten. |
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| − | Der erste Salzburger, der einen ''Motorwagen'' besaß, war Baron [[Richard Schwarz]]. 1898 kaufte er sich einen "Benz-Comfortable", der es auf 3,5 PS (!) Leistung bei 600 Umdrehungen pro Minute und drei Vorwärtsgängen brachte. Erst [[1901]] kaufte sich [[Kunibert Graf Lamberg]] als zweiter Salzburger einen ''Serpollet''-Dampfwagen. Dieser mit Petroleum über zwölf Brenner betriebene Wagen brachte vier PS bei 500 Umdrehungen pro Minute. | + | Der erste Salzburger, der einen ''Motorwagen'' besaß, war Baron [[Richard Schwarz]]. [[1898]] kaufte er sich einen "Benz-Comfortable", der es auf 3,5 PS (!) Leistung bei 600 Umdrehungen pro Minute und drei Vorwärtsgängen brachte. Erst [[1901]] kaufte sich [[Kunibert Graf Lamberg]] als zweiter Salzburger einen ''Serpollet''-Dampfwagen. Dieser mit Petroleum über zwölf Brenner betriebene Wagen brachte vier PS bei 500 Umdrehungen pro Minute. |
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| | Großes Aufsehen erregte dann die erste größere Rennveranstaltung, das [[Straßenrennen Salzburg - Wien]] am [[1. Juni|1.]] und [[2. Juni]] 1900. König [[Leopold II. von Belgien]] war der nächste "Aufreger", als dieser [[1901]] in waghalsiger Fahrt zur Kur ins [[Gasteinertal]] mit eigenem Auto reiste. Vom [[Salzachtal|Salzach-]] ins Gasteinertal allerdings mussten Pferde vorgespannt werden. | | Großes Aufsehen erregte dann die erste größere Rennveranstaltung, das [[Straßenrennen Salzburg - Wien]] am [[1. Juni|1.]] und [[2. Juni]] 1900. König [[Leopold II. von Belgien]] war der nächste "Aufreger", als dieser [[1901]] in waghalsiger Fahrt zur Kur ins [[Gasteinertal]] mit eigenem Auto reiste. Vom [[Salzachtal|Salzach-]] ins Gasteinertal allerdings mussten Pferde vorgespannt werden. |
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| | Und wie sah die "Verkehrsdichte" seinerzeit aus? Am [[1. April]] [[1907]] zählte man in Salzburg 13 Automobile und 43 Motorräder. Eine Zählstelle in [[Tweng]] registrierte im selben Jahr 89 Fahrzeuge, die den [[Radstädter Tauern]] passierten. | | Und wie sah die "Verkehrsdichte" seinerzeit aus? Am [[1. April]] [[1907]] zählte man in Salzburg 13 Automobile und 43 Motorräder. Eine Zählstelle in [[Tweng]] registrierte im selben Jahr 89 Fahrzeuge, die den [[Radstädter Tauern]] passierten. |
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| − | =====Die ersten Unfälle=====
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| | Es wurde enger auf Salzburgs Straßen: die [[Rote Elektrische]], Pferdedroschken, [[Radfahrer]] und Fußgänger mussten sich die teilweise noch engen Fahrbahnen teilen. So dauerte es auch nicht lange, es war [[1901]], als Baron Richard Schwarz, von der [[Staatsbrücke]] kommend den [[Rudolfskai]] hinunter rollte und die Bulldogge des Tandlers und Hundezüchters Wallner aus der [[Klampferergasse]] rannte, nach den Rädern schnappte und dabei von diesen überrollt wurde. Sie blieb jedoch unversehrt und lebte noch einige Jahre. | | Es wurde enger auf Salzburgs Straßen: die [[Rote Elektrische]], Pferdedroschken, [[Radfahrer]] und Fußgänger mussten sich die teilweise noch engen Fahrbahnen teilen. So dauerte es auch nicht lange, es war [[1901]], als Baron Richard Schwarz, von der [[Staatsbrücke]] kommend den [[Rudolfskai]] hinunter rollte und die Bulldogge des Tandlers und Hundezüchters Wallner aus der [[Klampferergasse]] rannte, nach den Rädern schnappte und dabei von diesen überrollt wurde. Sie blieb jedoch unversehrt und lebte noch einige Jahre. |
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| | Einen nicht lokalisierten Zwischenfall soll es allerdings bereits schon [[1899]] gegeben haben. [[Richard Ritter von Stern|Dr. Richard Ritter von Stern]] war mit seinem ''Leon Bollée''-Wagen in einen kleinen Unfall verwickelt gewesen und ließ in Salzburg in der [[Wagner]]- und Sattler-Werkstätte ''Fortunati'' in der [[Griesgasse]] den Schaden durch seinen ständig mitfahrenden Mechaniker Lambert Herz reparieren. | | Einen nicht lokalisierten Zwischenfall soll es allerdings bereits schon [[1899]] gegeben haben. [[Richard Ritter von Stern|Dr. Richard Ritter von Stern]] war mit seinem ''Leon Bollée''-Wagen in einen kleinen Unfall verwickelt gewesen und ließ in Salzburg in der [[Wagner]]- und Sattler-Werkstätte ''Fortunati'' in der [[Griesgasse]] den Schaden durch seinen ständig mitfahrenden Mechaniker Lambert Herz reparieren. |
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| − | Der erste Unfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich am [[5. September]] [[1905]]. Ein Auto von der [[Elisabethstraße]] kommend bog scharf nach links in die heutige [[Rainerstraße]] ein. Dabei krachte er in die eben vorbei kommende [[Dampfeisenbahn|Dampftramway]]. Der Beifahrer des Motorwagens, Baron Karl Erlangen aus Nieder-Igelsheim am Rhein, erlag seinen schweren Verletzungen. | + | Der erste Unfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich am [[5. September]] [[1905]]. Karl von Baron Erlangen aus Nieder-Igelsheim am Rhein fuhr mit dem Automobil des Barons Haymerle, Chauffeur Ferdinand Otto, von der [[Elisabethstraße]] kommend bog scharf nach links in die heutige [[Rainerstraße]] ein. Dabei krachte er in die eben vorbei kommende [[Dampfeisenbahn|Dampftramway]]. Der Baron erlag seinen schweren Verletzungen.<ref>Quelle [[70 Jahre Salzburger Automobil Club 30 Jahre SAMTC]], 1977, Seite 15, allerdings wird darin das Jahr 190'''4''' angegeben</ref> |
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| − | =====Die Straßenverhältnisse=====
| + | ====Die Straßenverhältnisse==== |
| | Bis in die [[1920er]] Jahre hinein waren die Straßen in mehr oder weniger sehr desolatem Zustand. Es gab noch keinen Unterbau, der den Fahrbahndecken Halt geboten hätte. Unzählige Kurven und Steigungen machten das Vorwärtskommen auch nicht gerade flüssig. Es gab noch kein Netz von Tankstellen und Reparaturwerkstätten, die motorisierten Herren und Damen mussten Ersatzteile, Werkzeug und Mechaniker selbst auf die Reisen mitnehmen. | | Bis in die [[1920er]] Jahre hinein waren die Straßen in mehr oder weniger sehr desolatem Zustand. Es gab noch keinen Unterbau, der den Fahrbahndecken Halt geboten hätte. Unzählige Kurven und Steigungen machten das Vorwärtskommen auch nicht gerade flüssig. Es gab noch kein Netz von Tankstellen und Reparaturwerkstätten, die motorisierten Herren und Damen mussten Ersatzteile, Werkzeug und Mechaniker selbst auf die Reisen mitnehmen. |
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| | [[1904]] kam das Land Salzburg gerade einmal auf 365 km Reichs-, 394 km Landes- und 535 km Gemeindestraßen. Erst [[1908]] begann mit der Teerung der wichtigsten Fernstraßen. | | [[1904]] kam das Land Salzburg gerade einmal auf 365 km Reichs-, 394 km Landes- und 535 km Gemeindestraßen. Erst [[1908]] begann mit der Teerung der wichtigsten Fernstraßen. |
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| − | =====Die Entstehung der verkehrstechnischen Infrastruktur=====
| + | ===Die Entstehung der verkehrstechnischen Infrastruktur=== |
| − | ======Straßen======
| + | ====Straßen==== |
| − | Zur Verbreiterung der Stadteinfahrt wurden zahlreiche Stadttore, wie [[1894]] das [[Inneres Ostertor|Linzertor]], abgerissen. Straßentunnels wie durch den [[Mönchsberg|Mönchs-]] und [[Kapuzinerberg]] wurden geplant. Man wollte beispielsweise vom [[Krauthügel]] zum [[Kapitelplatz]] einen Tunnel graben. Dafür hätte eine des [[Friedhof von St. Peter|Friedhofs von St. Peter]] zerstört werden müssen. Diese Aktion konnte jedoch durch Intervention von [[Erzherzog Franz Ferdinand]] verhindert werden. | + | Zur Verbreiterung der Stadteinfahrt wurden zahlreiche Stadttore, wie [[1894]] das [[Inneres Ostertor|Linzertor]], abgerissen. Straßentunnels wie durch den [[Mönchsberg|Mönchs-]] und [[Kapuzinerberg]] wurden geplant. Man wollte beispielsweise vom [[Krauthügel]] zum [[Kapitelplatz]] einen Tunnel graben. Dafür hätte ein Teil des [[Friedhof von St. Peter|Friedhofs von St. Peter]] zerstört werden müssen. Diese Aktion konnte jedoch durch Intervention von [[Erzherzog Franz Ferdinand]] verhindert werden. |
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| − | ======Geschäfte, Taxen, Vermietungen======
| + | ====Geschäfte, Taxen, Vermietungen==== |
| | [[Hans Böhm]] war es dann schließlich, der [[1903]] den ersten Gewerbebetrieb für ''Handel mit Fahrzeugen, Motorrädern und Motorwagen'' erhielt. Sein Geschäft war in der Späthgasse Nr. 5. [[1904]] eröffnete [[Georg Jung]] in der Nähe des [[Hôtel de l'Europe]] beim [[Hauptbahnhof]] einen Handel mit Auto-Bedarfsartikeln, das Gummiwaren-Geschäft [[Josef Klein]] in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 16 erweitete sein Angebot um Auto-Bedarfsartikeln wie Pneus. Auch eine Autovermietung wurde bald gegründet: [[1905]] von Georg Jung und Wilhelm Steiner in der [[Vierthalerstraße]] 3. | | [[Hans Böhm]] war es dann schließlich, der [[1903]] den ersten Gewerbebetrieb für ''Handel mit Fahrzeugen, Motorrädern und Motorwagen'' erhielt. Sein Geschäft war in der Späthgasse Nr. 5. [[1904]] eröffnete [[Georg Jung]] in der Nähe des [[Hôtel de l'Europe]] beim [[Hauptbahnhof]] einen Handel mit Auto-Bedarfsartikeln, das Gummiwaren-Geschäft [[Josef Klein]] in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 16 erweitete sein Angebot um Auto-Bedarfsartikeln wie Pneus. Auch eine Autovermietung wurde bald gegründet: [[1905]] von Georg Jung und Wilhelm Steiner in der [[Vierthalerstraße]] 3. |
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| | [[1913]] erhielt das [[Rotes Kreuz Salzburg|Rote Kreuz Salzburg]] seinen ersten motorisierten Rettungswagen. | | [[1913]] erhielt das [[Rotes Kreuz Salzburg|Rote Kreuz Salzburg]] seinen ersten motorisierten Rettungswagen. |
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| − | ======Benzin======
| + | ====Benzin==== |
| | In der Anfangszeit der Motorisierung musste das Benzin in der Drogerie gekauft werden. In Salzburg war es die Drogerie Karl Eigner und Albert Lauterbach am [[Platzl]] Nr. 3, die ab [[1903]] die Berechtigung zum Verkauf von Benzin erhielten: in einem eigenen Kellerraum, maximal 100 Liter und verschraubte Blechflaschen; es wurde dann bei Bedarf in Kannen umgefüllt, die man hinaus tragen konnte. Die erste echte Zapfsäule gab es dann [[1907]] von Josef Klein bei seiner ''Central-Garage'' in der [[Lasserstraße]] 39. | | In der Anfangszeit der Motorisierung musste das Benzin in der Drogerie gekauft werden. In Salzburg war es die Drogerie Karl Eigner und Albert Lauterbach am [[Platzl]] Nr. 3, die ab [[1903]] die Berechtigung zum Verkauf von Benzin erhielten: in einem eigenen Kellerraum, maximal 100 Liter und verschraubte Blechflaschen; es wurde dann bei Bedarf in Kannen umgefüllt, die man hinaus tragen konnte. Die erste echte Zapfsäule gab es dann [[1907]] von Josef Klein bei seiner ''Central-Garage'' in der [[Lasserstraße]] 39. |
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| − | =====Salzburgs Verkehr in der Zwischenkriegszeit=====
| + | ===Salzburgs Verkehr in der Zwischenkriegszeit=== |
| | *[[1922]] gab es im Land Salzburg 162 Pkw, 126 Lkw und 117 Motorräder. | | *[[1922]] gab es im Land Salzburg 162 Pkw, 126 Lkw und 117 Motorräder. |
| | *[[1929]] waren es 926 Pkw, 361 Lkw und 1 342 Motorräder. | | *[[1929]] waren es 926 Pkw, 361 Lkw und 1 342 Motorräder. |
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| | [[1927]] fuhren zum ersten Mal Autobusse in der Stadt Salzburg als öffentliche Verkehrsmittel. | | [[1927]] fuhren zum ersten Mal Autobusse in der Stadt Salzburg als öffentliche Verkehrsmittel. |
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| − | ====== Die Kennzeichen in Österreich ======
| + | === Die Kennzeichen in Österreich === |
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| − | =====Links oder Rechts=====
| + | ===Links oder Rechts=== |
| | ''Hauptartikel: [[Rechtsfahrgebot]]'' | | ''Hauptartikel: [[Rechtsfahrgebot]]'' |
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| | ==Stadt Salzburg== | | ==Stadt Salzburg== |
| − | =====Festspielverkehr=====
| + | ===Festspielverkehr=== |
| | Die Probleme waren [[1927]] dieselben bei Festspielvorfahrten wie [[2007]]: Zur Premiere von "Ein Sommernachtstraum" drängten 144 Pkws und 22 Kutschen in die [[Hofstallgasse]]. [[1937]] erfolgte die Festspielauffahrt über den [[Rudolfskai]], [[Mozartplatz|Mozart-]] und [[Residenzplatz]], [[Churfürststraße]], [[Ritzerbogen]], [[Universitätsplatz]], [[Sigmundsplatz]] und [[Bürgerspitalgasse]] durch das [[Gstättentor]] in die Hofstallgasse - der [[Griesgasse#Der Griesgassendurchbruch|Griesgassendurchbruch]] existierte damals noch nicht. | | Die Probleme waren [[1927]] dieselben bei Festspielvorfahrten wie [[2007]]: Zur Premiere von "Ein Sommernachtstraum" drängten 144 Pkws und 22 Kutschen in die [[Hofstallgasse]]. [[1937]] erfolgte die Festspielauffahrt über den [[Rudolfskai]], [[Mozartplatz|Mozart-]] und [[Residenzplatz]], [[Churfürststraße]], [[Ritzerbogen]], [[Universitätsplatz]], [[Sigmundsplatz]] und [[Bürgerspitalgasse]] durch das [[Gstättentor]] in die Hofstallgasse - der [[Griesgasse#Der Griesgassendurchbruch|Griesgassendurchbruch]] existierte damals noch nicht. |
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| − | =====Nach dem Zweiten Weltkrieg=====
| + | ===Nach dem Zweiten Weltkrieg=== |
| | Die [[Bundespolizeidirektion Salzburg]] hat im Jahr [[1946]] im Gebiet der Landeshauptstadt 431 Verkehrsunfälle, davon 34 mit tödlichem Ausgang, aufgenommen. In die Unfälle waren auch zahlreiche US-Soldaten verwickelt. | | Die [[Bundespolizeidirektion Salzburg]] hat im Jahr [[1946]] im Gebiet der Landeshauptstadt 431 Verkehrsunfälle, davon 34 mit tödlichem Ausgang, aufgenommen. In die Unfälle waren auch zahlreiche US-Soldaten verwickelt. |
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| | All diese zur Verschönerung der Innenstadt beitragenden Maßnahmen brachten auch die erste Busregelung mit sich. [[1955]] wurde auf dem Areal des 1954 aufgelassenen [[Nonntaler Lokalbahnhof]]s in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] ein [[Busterminals|Busterminal]] eingerichtet. Zwar durfte Busfahrer ihre Fahrgäste noch am Kapitelplatz aussteigen lassen, wurden aber anschließend von einem Lotsendienst - der Pfadfinder, auf Fahrrädern! - zum Parkplatz nach [[Nonntal]] gelotst. | | All diese zur Verschönerung der Innenstadt beitragenden Maßnahmen brachten auch die erste Busregelung mit sich. [[1955]] wurde auf dem Areal des 1954 aufgelassenen [[Nonntaler Lokalbahnhof]]s in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] ein [[Busterminals|Busterminal]] eingerichtet. Zwar durfte Busfahrer ihre Fahrgäste noch am Kapitelplatz aussteigen lassen, wurden aber anschließend von einem Lotsendienst - der Pfadfinder, auf Fahrrädern! - zum Parkplatz nach [[Nonntal]] gelotst. |
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| − | =====Verkehrsampeln in der Stadt Salzburg=====
| + | ===Verkehrsampeln in der Stadt Salzburg=== |
| | Am [[14. Juli]] [[1950]] wurden die ersten Verkehrssignalanlagen an den beiden [[Staatsbrücke]]nköpfen in Betrieb genommen. Es folgten weitere Ampeln an den Kreuzungen [[Mirabellplatz]]/[[Paris-Lodron-Straße]], [[Rudolfskai]]/[[Michaelstor]], [[Elisabethstraße]]/[[St.-Julien-Straße]], [[Rainerstraße]]/[[Nelböck-Viadukt]]. Die Ampeln mussten von der Polizei händisch bedient werden. Am [[12. Juli]] [[1954]] wurde die neue Verkehrsampel an der Theaterkreuzung in der [[Neustadt]] von Salzburg von der Polizei noch per Hand bedient werden; es hatten aber nun schon neun Kreuzungen in Salzburg Lichtsignalanlagen; | | Am [[14. Juli]] [[1950]] wurden die ersten Verkehrssignalanlagen an den beiden [[Staatsbrücke]]nköpfen in Betrieb genommen. Es folgten weitere Ampeln an den Kreuzungen [[Mirabellplatz]]/[[Paris-Lodron-Straße]], [[Rudolfskai]]/[[Michaelstor]], [[Elisabethstraße]]/[[St.-Julien-Straße]], [[Rainerstraße]]/[[Nelböck-Viadukt]]. Die Ampeln mussten von der Polizei händisch bedient werden. Am [[12. Juli]] [[1954]] wurde die neue Verkehrsampel an der Theaterkreuzung in der [[Neustadt]] von Salzburg von der Polizei noch per Hand bedient werden; es hatten aber nun schon neun Kreuzungen in Salzburg Lichtsignalanlagen; |
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| | * Waitzbauer Harald: Selbst beweglich. Die Straßenverkehrsentwicklung im Bundesland Salzburg 1900-2002. In: Verkehrsland Salzburg. Schriftenreihe des Landespressebüros – Serie „Sonderpublikationen“, Nr. 198. Salzburg 2004 | | * Waitzbauer Harald: Selbst beweglich. Die Straßenverkehrsentwicklung im Bundesland Salzburg 1900-2002. In: Verkehrsland Salzburg. Schriftenreihe des Landespressebüros – Serie „Sonderpublikationen“, Nr. 198. Salzburg 2004 |
| | * Motorradzeitschrift "Das Motorrad", Jahrgang 1926, Ausgabe 36 (Kennzeichen in Österreich) | | * Motorradzeitschrift "Das Motorrad", Jahrgang 1926, Ausgabe 36 (Kennzeichen in Österreich) |
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| | + | == Fußnoten == |
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| − | [[Kategorie:Verkehr|!]] | + | [[Kategorie:Verkehr]] |
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