| | Von der Kindersinfonie existiert eine ganze Reihe von Tonaufnahmen auf Langspielplatte und Compact Disk, bei denen, dem jeweiligen Forschungsstand entsprechend, einer der oben genannten Komponisten als Schöpfer genannt wird. | | Von der Kindersinfonie existiert eine ganze Reihe von Tonaufnahmen auf Langspielplatte und Compact Disk, bei denen, dem jeweiligen Forschungsstand entsprechend, einer der oben genannten Komponisten als Schöpfer genannt wird. |
| − | Im Jahr [[1992]] fanden Musikwissenschaftler im Stift Stams im Inntal in Tirol eine Handschrift der Kindersinfonie und konnten in der Folge den aus St. Johann in Tirol stammenden Benediktinerpater Edmund Angerer (* 1740, † 1794) im Stift Fiecht im Inntal als Komponisten des Werkes feststellen. Diese Handschrift ist eine Abschrift von dem Chorregenten und Archivar des Stifts Stams, Stephan Paluselli, mit dem Angerer in Verbindung stand. Darin wird sie „Berchtoldsgaden Musick“ betitelt. Für die Hauptstimmen ist ein Streichtrio (Violine, Viola, Bass) vorgesehen. Die Nebenstimmen werden mit verschiedenen in der Fürstpropstei Berchtesgaden hergestellten Spielzeuginstrumenten aus Holz besetzt. In Angerers Komposition sind „Kuckuck“, „Wachtelruf“, „Windpfeifchen“, „Trompetchen“, „Rätschchen“ und „Örgelchen“ notiert. | + | Im Jahr [[1992]] fanden Musikwissenschaftler im Stift Stams im Inntal in Tirol eine Handschrift der Kindersinfonie und konnten in der Folge den aus St. Johann in Tirol stammenden Benediktinerpater Edmund Angerer (* 1740; † 1794) im Stift Fiecht im Inntal als Komponisten des Werkes feststellen. Diese Handschrift ist eine Abschrift von dem Chorregenten und Archivar des Stifts Stams, Stephan Paluselli, mit dem Angerer in Verbindung stand. Darin wird sie „Berchtoldsgaden Musick“ betitelt. Für die Hauptstimmen ist ein Streichtrio (Violine, Viola, Bass) vorgesehen. Die Nebenstimmen werden mit verschiedenen in der Fürstpropstei Berchtesgaden hergestellten Spielzeuginstrumenten aus Holz besetzt. In Angerers Komposition sind „Kuckuck“, „Wachtelruf“, „Windpfeifchen“, „Trompetchen“, „Rätschchen“ und „Örgelchen“ notiert. |
| | Der Name „Kindersinfonie“ stammt von dem Leipziger Verleger Friedrich Hofmeister aus dem Jahr 1813. Unter diesem Namen und unter der englischen Bezeichnung „Toy Symphony“ fand das Werk weltweite Verbreitung. | | Der Name „Kindersinfonie“ stammt von dem Leipziger Verleger Friedrich Hofmeister aus dem Jahr 1813. Unter diesem Namen und unter der englischen Bezeichnung „Toy Symphony“ fand das Werk weltweite Verbreitung. |