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[[Datei:Gämse als Lawinenopfer.jpg|thumb|Die Überreste einer Gämse, die einer [[Lawine]] zum Opfer gefallen ist]]
 
[[Datei:Gämse als Lawinenopfer.jpg|thumb|Die Überreste einer Gämse, die einer [[Lawine]] zum Opfer gefallen ist]]
 
[[Datei:Gams schönalm 30006 2016-07-10.jpg|mini|eine Gämse auf der [[Schönalm (Weißpriach)]] im [[Weißpriachtal]]]]
 
[[Datei:Gams schönalm 30006 2016-07-10.jpg|mini|eine Gämse auf der [[Schönalm (Weißpriach)]] im [[Weißpriachtal]]]]
Die '''Gämse''' (Rupicapra rupicapra) ist ein tagaktives Großtier, das in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] vorkommt und zu den [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern|Tieren im Nationalpark Hohe Tauern]] zählt. Aber auch in anderen Bergregionen im [[Bundesland Salzburg]] und sogar auf dem in der [[Stadt Salzburg]] befindlichen [[Kapuzinerberg]] leben Gämsen.
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Die '''Gämse''' (''Rupicapra rupicapra'') ist ein tagaktives Großtier, das in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] vorkommt und zu den [[Tiere im Nationalpark Hohe Tauern|Tieren im Nationalpark Hohe Tauern]] zählt. Aber auch in anderen Bergregionen im [[Bundesland Salzburg]] und sogar auf dem in der [[Stadt Salzburg]] befindlichen [[Kapuzinerberg]] leben Gämsen.
 
==Aussehen und Lebensweise==
 
==Aussehen und Lebensweise==
Sie ist – weil tagaktiv – unter den Wildtieren in der Tauernregion am ehesten zu beobachten. Das Fell des bis zu 45 kg schweren Säugetiers ist am Rücken im Winter schwarzbraun, im Sommer braungrau bis rostfarben. Männliche und weibliche Tiere sind behornt, wobei die sog. ''„Gamskrucken“'' beim Bock enger gekrümmt sind, als bei den Geißen. Gämsen sind bestens an ihre Lebensregion angepasst. Ihr Vorkommen ist in Europa bis in das mittlere Eiszeitalter nachgewiesen, in dem sie ''„plötzlich“'' in Erscheinung getreten sind. Über ihre Vorgänger und deren Herkunftsgebiet ist gegenwärtig nichts Sicheres bekannt. Auch die vermutete Einwanderung aus Asien ist derzeit nicht belegbar.  
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Sie ist – weil tagaktiv – unter den Wildtieren in der Tauernregion am ehesten zu beobachten. Das Fell des bis zu 45 kg schweren Säugetiers ist am Rücken im Winter schwarzbraun, im Sommer braungrau bis rostfarben. Männliche und weibliche Tiere sind behornt, wobei die sogenannten ''„Gamskrucken“'' beim Bock enger gekrümmt sind als bei den Geißen.
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Gämsen sind bestens an ihre Lebensregion angepasst. Ihr Vorkommen ist in Europa bis in das mittlere Eiszeitalter nachgewiesen, in dem sie ''„plötzlich“'' in Erscheinung getreten sind. Über ihre Vorgänger und deren Herkunftsgebiet ist gegenwärtig nichts Sicheres bekannt. Auch die vermutete Einwanderung aus Asien ist derzeit nicht belegbar.  
 
==Lebensraum Hohe Tauern==
 
==Lebensraum Hohe Tauern==
 
''„Von Grasheide durchsetztes, felsiges Gelände oberhalb der Waldgrenze“'' ist ihr bevorzugter Lebensraum in den Hohen Tauern. Im Sommer steigt die ''„Alpengams“'' bis zur Schneegrenze auf. Im Winter und bei extremen Wetterbedingungen weicht sie in die oberen Waldbereiche zurück. Autolenkern, die die Strecke über das [[Kleines Deutsches Eck|Kleine Deutsche Eck]] durch das [[Saalachtal]] benutzen, fällt auf einer bestimmten Wiese gelegentlich eine Gämsengruppe auf, die sogar am straßennahen Talboden grast.
 
''„Von Grasheide durchsetztes, felsiges Gelände oberhalb der Waldgrenze“'' ist ihr bevorzugter Lebensraum in den Hohen Tauern. Im Sommer steigt die ''„Alpengams“'' bis zur Schneegrenze auf. Im Winter und bei extremen Wetterbedingungen weicht sie in die oberen Waldbereiche zurück. Autolenkern, die die Strecke über das [[Kleines Deutsches Eck|Kleine Deutsche Eck]] durch das [[Saalachtal]] benutzen, fällt auf einer bestimmten Wiese gelegentlich eine Gämsengruppe auf, die sogar am straßennahen Talboden grast.
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==Quellen==
 
==Quellen==
* [[Eberhard Stüber]], [[Norbert Winding]] ''Die Tierwelt der Hohen Tauern'', S. 142 und 143, 4. aktualisierte Auflage, HG Nationalparkrat, Matrei, 2007
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* [[Eberhard Stüber]], [[Norbert Winding]]: ''Die Tierwelt der Hohen Tauern'', S. 142 und 143, 4. aktualisierte Auflage, HG Nationalparkrat, [[Matrei]], 2007
* [[Heinz Bayer]], ''Wo Gämsen im Rudel grasen.'' [[Salzburger Nachrichten]], 15. Oktober 2016, Lokalteil, S. 13-14.
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* [[Heinz Bayer]]: ''Wo Gämsen im Rudel grasen.'' [[Salzburger Nachrichten]], 15. Oktober 2016, Lokalteil, S. 13-14.
    
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Biologie]]
 
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[[Kategorie:Fauna]]
 
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[[Kategorie:Säugetier]]
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[[Kategorie:Huftier]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Alpen]]
 
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[[kategorie:Zentralalpen]]
 
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[[Kategorie:Ostalpen]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]

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