| Zeile 7: |
Zeile 7: |
| | ==Allgemeines== | | ==Allgemeines== |
| | Im Bereich des [[Fuscher Törl]]s führt diese Stichstraße auf die [[Edelweißspitze]] (2 571 m ü. A.), dem höchsten Punkt der Großglockner Hochalpenstraße mit herrlichem Rundblick. | | Im Bereich des [[Fuscher Törl]]s führt diese Stichstraße auf die [[Edelweißspitze]] (2 571 m ü. A.), dem höchsten Punkt der Großglockner Hochalpenstraße mit herrlichem Rundblick. |
| − |
| |
| − | == Geschichte ==
| |
| − | Bereits 1936 begann Wallack mit der Verbreiterung der Straße und nach [[1945]] betrug die Fahrbahnbreite sechs Meter.
| |
| | | | |
| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| | Der Bau dieser Nebenausflugsstraße geht auf eine Zufall zurück. [[Franz Friedrich Wallack]], dem Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße, blieben im Sommer 1934, kurz vor der Vollendung der Großglockner Hochalpenstraße, ein Betrag von 53.000.-- [[Schilling]] (€ 152.000,-- Geldwert 2014) über. Diesen Betrag hatte er beim Bau um den [[Törlkopf]] beim Fuscher Törl einsparen können. | | Der Bau dieser Nebenausflugsstraße geht auf eine Zufall zurück. [[Franz Friedrich Wallack]], dem Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße, blieben im Sommer 1934, kurz vor der Vollendung der Großglockner Hochalpenstraße, ein Betrag von 53.000.-- [[Schilling]] (€ 152.000,-- Geldwert 2014) über. Diesen Betrag hatte er beim Bau um den [[Törlkopf]] beim Fuscher Törl einsparen können. |
| | | | |
| − | Da ja eine der Grundaufgaben der Straße in der touristischen Erschließung der hochalpinen Region um den [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] lag, dachte Wallack, diesen Aussichtspunkt zu erschließen. Im Juli 1934 begann Wallack mit der Trassierung dieser Straße auf das damals so genannte ''Poneck''. Dort fiel ein Hang mit dem Namen ''Edelweißleiten'' nach Südost ab. Es entstand zunächst ein drei Meter breiter "Güterweg", wie ihn Wallack bezeichnet, mit einer Höchststeigung von 14 Prozent. Die Straße führt über 1 600 m mit sechs Kehren von 2 394 m ü. A. (Abzweigung von der Durchzugsstraße) auf 2 571 m ü. A.. Wallack hatte zehn Ausweichstellen vorgesehen. So wurde die Straße zur Edelweißspitze in nur 47 Tagen errichtet: in sechs Kehren und über 177 Höhenmetern führt sie zu einem Punkt, von dem aus man einen Rundblick auf 37 Dreitausender und - damals noch - 19 [[Gletscher]] hatte. Wallack gab ihm den Namen ''Edelweißspitze''. | + | Da ja eine der Grundaufgaben der Straße in der touristischen Erschließung der hochalpinen Region um den [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] lag, dachte Wallack, diesen Aussichtspunkt zu erschließen. Im Juli 1934 begann Wallack mit der Trassierung dieser Straße auf das damals so genannte [[Poneck]]. Dort fiel ein Hang mit dem Namen ''Edelweißleiten'' nach Südost ab. Es entstand zunächst ein drei Meter breiter "Güterweg", wie ihn Wallack bezeichnet, mit einer Höchststeigung von 14 Prozent. Die Straße führt über 1 600 m mit sechs Kehren von 2 394 m ü. A. (Abzweigung von der Durchzugsstraße) auf 2 571 m ü. A.. Wallack hatte zehn Ausweichstellen vorgesehen. So wurde die Straße zur Edelweißspitze in nur 47 Tagen errichtet: in sechs Kehren und über 177 Höhenmetern führt sie zu einem Punkt, von dem aus man einen Rundblick auf 37 Dreitausender und - damals noch - 19 [[Gletscher]] hatte. Wallack gab ihm den Namen ''Edelweißspitze''. |
| | | | |
| | Am [[23. September]] [[1934]] um 10 Uhr begann die Autokolonne die Auffahrt von der Mautstelle [[Ferleiten]] zur Einweihung der Straße bis zum Fuscher Törl und auf die Edelweißspitze. Im ersten Fahrzeug [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]]. Dahinter die Wagen mit dem Bundespräsidenten Miklas, dem Bundeskanzler Schuschnigg, den Ministern, Diplomaten und sonstigen Würdenträgern: 343 Personenkraftwagen, 32 Autobusse und 318 Motorräder. | | Am [[23. September]] [[1934]] um 10 Uhr begann die Autokolonne die Auffahrt von der Mautstelle [[Ferleiten]] zur Einweihung der Straße bis zum Fuscher Törl und auf die Edelweißspitze. Im ersten Fahrzeug [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]]. Dahinter die Wagen mit dem Bundespräsidenten Miklas, dem Bundeskanzler Schuschnigg, den Ministern, Diplomaten und sonstigen Würdenträgern: 343 Personenkraftwagen, 32 Autobusse und 318 Motorräder. |