Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Erg Link ~~~~
Zeile 13: Zeile 13:  
Nach dem Tod des Erzbischofs 1744 erhielt das Schloss sein Neffe [[Franz Laktanz Graf von Firmian]]. Das Schloss blieb bis [[1828]] im Besitz der Grafen von [[Firmian]], danach gab es häufige Besitzerwechsel. [[1851]] erwarb es König [[Ludwig I. von Bayern]] vom Vorbesitzer, dem [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], [[Heinrich Ritter von Mertens]]<ref>Quelle ''Salzburger Volksblatt'', Sonderausgabe anlässlich der 100-Jahr-Feier am [[29. Dezember]] [[1970]]</ref> das Schloss, der es zu einem vielbeachteten Mittelpunkt aristokratischen Lebens machte. [[1869]] kaufte es nach dem Tod Ludwigs I. um 40.000 [[Gulden]] der in Salzburg heimisch gewordene Schriftsteller und Politiker [[Alexander Julius Schindler]]. Unter Schindler wurde es zu einem Treffpunkt verschiedener Künstler. Auch [[Theodor Storm]] brachte von Ende Juli bis Mitte August [[1872]] im Rahmen einer größeren Reise einen Aufenthalt im Schloss<ref>Buch [[Die Welt zu Gast in Salzburg]], Beitrag [[Theodor Storm]]</ref>.  
 
Nach dem Tod des Erzbischofs 1744 erhielt das Schloss sein Neffe [[Franz Laktanz Graf von Firmian]]. Das Schloss blieb bis [[1828]] im Besitz der Grafen von [[Firmian]], danach gab es häufige Besitzerwechsel. [[1851]] erwarb es König [[Ludwig I. von Bayern]] vom Vorbesitzer, dem [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], [[Heinrich Ritter von Mertens]]<ref>Quelle ''Salzburger Volksblatt'', Sonderausgabe anlässlich der 100-Jahr-Feier am [[29. Dezember]] [[1970]]</ref> das Schloss, der es zu einem vielbeachteten Mittelpunkt aristokratischen Lebens machte. [[1869]] kaufte es nach dem Tod Ludwigs I. um 40.000 [[Gulden]] der in Salzburg heimisch gewordene Schriftsteller und Politiker [[Alexander Julius Schindler]]. Unter Schindler wurde es zu einem Treffpunkt verschiedener Künstler. Auch [[Theodor Storm]] brachte von Ende Juli bis Mitte August [[1872]] im Rahmen einer größeren Reise einen Aufenthalt im Schloss<ref>Buch [[Die Welt zu Gast in Salzburg]], Beitrag [[Theodor Storm]]</ref>.  
   −
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erwarb es [[1918]] [[Max Reinhardt]], dem es bis zur Enteignung durch die Nazis [[1938]] gehörte. Der britische Premierminister Sir Winston Churchill besuchte Reinhardt Anfang der [[1930er]] Jahre  auf seinem Schloss und war von der hier servierten Ente so begeistert, dass er sich das Rezept geben ließ<ref>Quelle [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/burgen_und_schloesser/schloss_leopoldskron/ www.salzburg-rundgang.at]</ref>. Stéphanie zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst gelang es nach [[1938]], das Schloss für sich zu nutzen und gestaltete es auf Kosten der Partei großzügig um. Sie plante eine Begegnungsstätte für das internationle Festspielpublikum.<ref>''Herrin auf Schloss Leopoldskron''. In: Martha Schad: ''Hitlers Spionin'', München 2002, S. 104-118.</ref> Für kurze Zeit bewohnte dann aber der bekannte, politisch opportunistische Dirigent [[Clemens Krauss]] das Schloss.
+
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erwarb es [[1918]] [[Max Reinhardt]], dem das Schloss bis zur Enteignung durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] [[1938]] gehörte. Der britische Premierminister Sir Winston Churchill besuchte Reinhardt Anfang der [[1930er]] Jahre  auf seinem Schloss und war von der hier servierten Ente so begeistert, dass er sich das Rezept geben ließ<ref>Quelle [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/burgen_und_schloesser/schloss_leopoldskron/ www.salzburg-rundgang.at]</ref>. Stéphanie zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst gelang es nach [[1938]], das Schloss für sich zu nutzen und gestaltete es auf Kosten der Partei großzügig um. Sie plante eine Begegnungsstätte für das internationle Festspielpublikum.<ref>''Herrin auf Schloss Leopoldskron''. In: Martha Schad: ''Hitlers Spionin'', München 2002, S. 104-118.</ref> Für kurze Zeit bewohnte dann aber der bekannte, politisch opportunistische Dirigent [[Clemens Krauss]] das Schloss.
 
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. Schon [[1955]] verhandelten Stadt und Land Salzburg über den Ankauf von Schloss Leopoldskron samt den weitläufigen umgebenden Grünflächen, dessen Kaufpreis bei sechs Millionen Schilling liegen sollte (ca. € 440.000.--). Nach dem Verkauf von Schloss, den umgebenden Grünflächen samt dem Weiher an die Stadt Salzburg verkaufte diese Schloss und den engeren Bereich des Schlossparks [[1969]] an die US-Stiftung „Salzburg Seminar“.
 
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. Schon [[1955]] verhandelten Stadt und Land Salzburg über den Ankauf von Schloss Leopoldskron samt den weitläufigen umgebenden Grünflächen, dessen Kaufpreis bei sechs Millionen Schilling liegen sollte (ca. € 440.000.--). Nach dem Verkauf von Schloss, den umgebenden Grünflächen samt dem Weiher an die Stadt Salzburg verkaufte diese Schloss und den engeren Bereich des Schlossparks [[1969]] an die US-Stiftung „Salzburg Seminar“.
  

Navigationsmenü