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| − | '''Friedrich Hillebrand''' (* [[22. November]] [[1917]] in [[Weißbach bei Lofer]]<ref>eine andere Quelle spricht von [[Zell am See]]: [http://www.munzinger.de/search/portrait/Fritz+Hillebrand/1/51622.html www.munzinger.de]</ref>, † [[24. August]] [[1957]] in Bilbao, Spanien) war Beiwagen-Motorrad-Weltmeister, dessen Wurzeln im [[Bundesland Salzburg]] liegen, der jedoch später die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte. | + | '''Friedrich Hillebrand''' (* [[22. November]] [[1917]] in [[Weißbach bei Lofer]]<ref>eine andere Quelle spricht von [[Zell am See]]: [http://www.munzinger.de/search/portrait/Fritz+Hillebrand/1/51622.html www.munzinger.de]</ref>, † [[24. August]] [[1957]] in Bilbao, [[Spanien]]) war Beiwagen-Motorrad-Weltmeister, dessen Wurzeln im [[Bundesland Salzburg]] liegen, der jedoch später die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
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| | Nach Ende des Krieges ließ sich Hillebrand in Deutschland, in Amberg nieder und begann [[1948]] mit einer auffrisierten NSU 600 wieder Rennen zu fahren. [[1950]] bastelte er sich aus Teilen eine 750er BMW und bereits [[1951]] gewann er sein erstes Rennen am Nürburgring. Doch beim ersten internationalen Rennen am Schottenring (BRD) kam er schwer zu Sturz. Sein Beifahrer, Pretorius, starb an den Folgen des Unfalls. | | Nach Ende des Krieges ließ sich Hillebrand in Deutschland, in Amberg nieder und begann [[1948]] mit einer auffrisierten NSU 600 wieder Rennen zu fahren. [[1950]] bastelte er sich aus Teilen eine 750er BMW und bereits [[1951]] gewann er sein erstes Rennen am Nürburgring. Doch beim ersten internationalen Rennen am Schottenring (BRD) kam er schwer zu Sturz. Sein Beifahrer, Pretorius, starb an den Folgen des Unfalls. |
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| − | [[1954]] nahm Hillebrand den Berliner Gymnasiasten Manfred Grunwald ins Beiwagenboot. Das draufgängerische Paar gewann in diesem Jahr Rennen um Rennen. Von einem neuerlichen schweren Sturz [[1955]] in Barcelona, Spanien, erholte sich Hillebrand jedoch wieder rasch und wurde [[1956]] nur knapp hinter dem Paar Noll - Cron zweiter in der Beiwagen-Weltmeisterschaft. | + | [[1954]] nahm Hillebrand den Berliner Gymnasiasten Manfred Grunwald ins Beiwagenboot. Das draufgängerische Paar gewann in diesem Jahr Rennen um Rennen. Von einem neuerlichen schweren Sturz [[1955]] in Barcelona, [[Spanien]], erholte sich Hillebrand jedoch wieder rasch und wurde [[1956]] nur knapp hinter dem Paar Noll - Cron zweiter in der Beiwagen-Weltmeisterschaft. |
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| | [[1957]], auf dem Weg zum Weltmeistertitel, streiften Hillebrand und sein Beifahrer Grunwald im Training zum "Großen Preis von Bilbao" mit ihrem BMW-Gespann in einer Kurve einen Kilometerstein. Mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h wurden beide an einen Laternenpfahl geschleudert. Hillebrand war auf der Stelle tot, Grunwald kam mit leichten Verletzungen davon. | | [[1957]], auf dem Weg zum Weltmeistertitel, streiften Hillebrand und sein Beifahrer Grunwald im Training zum "Großen Preis von Bilbao" mit ihrem BMW-Gespann in einer Kurve einen Kilometerstein. Mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h wurden beide an einen Laternenpfahl geschleudert. Hillebrand war auf der Stelle tot, Grunwald kam mit leichten Verletzungen davon. |