| | Wohnbau. Passivhaus, Holzbau und Nachhaltigkeit. So sieht der mit dem Staatspreis ausgezeichnete Architekt [[Simon Speigner]] die Zukunft des Bauens. | | Wohnbau. Passivhaus, Holzbau und Nachhaltigkeit. So sieht der mit dem Staatspreis ausgezeichnete Architekt [[Simon Speigner]] die Zukunft des Bauens. |
| − | [[Anton Kaindl]] Salzburg (SN). Eine Wohnhausanlage in Salzburg ist zum Pilgerziel internationaler Planer geworden. Architekt Simon Speigner weiß gar nicht, wie viele Delegationen er schon durch den Holzbau geführt hat. „50 waren es sicher, sogar aus Weißrussland“, sagt der Thalgauer. Dazu hat er auch im Ausland Vorträge über die Wohnanlage gehalten, unter anderem in Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien und der Slowakei. | + | [[Anton Kaindl]] Salzburg (SN). Eine Wohnhausanlage in Salzburg ist zum Pilgerziel internationaler Planer geworden. Architekt Simon Speigner weiß gar nicht, wie viele Delegationen er schon durch den Holzbau geführt hat. „50 waren es sicher, sogar aus Weißrussland“, sagt der Thalgauer. Dazu hat er auch im Ausland Vorträge über die Wohnanlage gehalten, unter anderem in [[Spanien]], Frankreich, Italien, Kroatien und der Slowakei. |
| | Es handelt sich um die Wohnanlage [[Samer Mösl]] der „[[Heimat Österreich]]“ in Salzburg-Langwies. Das Projekt hat Maßstäbe gesetzt. Es ist die größte mehrgeschoßige Passivhaus-Wohnanlage Österreichs. Alle Fenster erhalten im Tagesverlauf Sonnenlicht und die Außenwände sind 45 Zentimeter dick gedämmt. Das macht eine Heizung unnötig. Es gibt eine Belüftung mit Frischluft. Eine 200 Quadratmeter große Solaranlage auf dem Dach liefert Warmwasser. Die restlichen Dachflächen sind begrünt. Das Regenwasser wird für die Bewässerung der Grünanlagen gesammelt. Die Autos parken am Rand der Anlage mit drei Blöcken, zwischen den Häusern sind Grünflächen. Die Anlage ist bis ins Detail ökologisch. So wurden nur einheimische Gehölze gepflanzt. | | Es handelt sich um die Wohnanlage [[Samer Mösl]] der „[[Heimat Österreich]]“ in Salzburg-Langwies. Das Projekt hat Maßstäbe gesetzt. Es ist die größte mehrgeschoßige Passivhaus-Wohnanlage Österreichs. Alle Fenster erhalten im Tagesverlauf Sonnenlicht und die Außenwände sind 45 Zentimeter dick gedämmt. Das macht eine Heizung unnötig. Es gibt eine Belüftung mit Frischluft. Eine 200 Quadratmeter große Solaranlage auf dem Dach liefert Warmwasser. Die restlichen Dachflächen sind begrünt. Das Regenwasser wird für die Bewässerung der Grünanlagen gesammelt. Die Autos parken am Rand der Anlage mit drei Blöcken, zwischen den Häusern sind Grünflächen. Die Anlage ist bis ins Detail ökologisch. So wurden nur einheimische Gehölze gepflanzt. |