| | Bartol, der für den [[Oberösterreich]]ischen Motorsportclub Rutzenmoos fuhr, wurde neunter in der Motorradweltmeisterschaft in der 50-cm³-Klasse auf Kreidler. Dieses Rennmotorrad brachte es mit 15 PS auf eine Spitzengeschwindigkeit von 170 km/h. Er war bei 17 Rennen angetreten, von denen er sieben gewann, darunter alle zur österreichischen Motorrad-Staatsmeisterschaft zählenden Läufe. Im Ausland war er acht Mal am Start: in der Deutschen Demokratischen Republik, in West[[Deutschland|deutschland]], den [[Niederlande]]n, der CSSR (heute [[Tschechien]] und Slowakei), [[Italien]], Jugoslawien (heute mehrere Republiken) und [[Frankreich]]. | | Bartol, der für den [[Oberösterreich]]ischen Motorsportclub Rutzenmoos fuhr, wurde neunter in der Motorradweltmeisterschaft in der 50-cm³-Klasse auf Kreidler. Dieses Rennmotorrad brachte es mit 15 PS auf eine Spitzengeschwindigkeit von 170 km/h. Er war bei 17 Rennen angetreten, von denen er sieben gewann, darunter alle zur österreichischen Motorrad-Staatsmeisterschaft zählenden Läufe. Im Ausland war er acht Mal am Start: in der Deutschen Demokratischen Republik, in West[[Deutschland|deutschland]], den [[Niederlande]]n, der CSSR (heute [[Tschechien]] und Slowakei), [[Italien]], Jugoslawien (heute mehrere Republiken) und [[Frankreich]]. |
| − | In Italien stürzte Bartol in Monza schwer, kam jedoch glimpflich davon. Ein anderes Ereignis war für ihn besonders ärgerlich. Auf dem Weg zum Weltmeisterschaftslauf in Barcelona, [[Spanien]], brannte in seinem Transit-Transporter ein Ventil durch. Als er dann endlich angekommen war, erhielt er keine Starterlaubnis, da angeblich seine Nennung zu spät eingetroffen war. Bartol musste also wieder umkehren und dies auf drei Zylindern und ohne Startgeld (also keine Entschädigung für seine Reiseaufwände). Nach 24 Stunden ununterbrochener Fahrt erreichte er jedoch noch rechtzeitig das Training zum österreichischen Motorrad-Staatsmeisterschaftslauf in Wolkersdorf. Dieses gewann er dann souverän, trotz der vorherigen Strapazen. | + | In Italien stürzte Bartol in Monza schwer, kam jedoch glimpflich davon. Ein anderes Ereignis war für ihn besonders ärgerlich. Auf dem Weg zum Weltmeisterschaftslauf in Barcelona, [[[[Spanien]]]], brannte in seinem Transit-Transporter ein Ventil durch. Als er dann endlich angekommen war, erhielt er keine Starterlaubnis, da angeblich seine Nennung zu spät eingetroffen war. Bartol musste also wieder umkehren und dies auf drei Zylindern und ohne Startgeld (also keine Entschädigung für seine Reiseaufwände). Nach 24 Stunden ununterbrochener Fahrt erreichte er jedoch noch rechtzeitig das Training zum österreichischen Motorrad-Staatsmeisterschaftslauf in Wolkersdorf. Dieses gewann er dann souverän, trotz der vorherigen Strapazen. |
| − | 1974 wurde Bartol Doppelstaatsmeister in der österreichischen Motorrad-Staatsmeisterschaft in den Klassen 50 cm³ und 125 cm³. In der Motorrad-Weltmeisterschaft belegte er den siebten Platz. Er startete in diesem Jahr auch in der 250-cm³-Klasse auf einer sehr schnellen Yamaha. Bartol, der immer noch Mitglied des Motorsportclubs Rutzenmoos war, startete dieses Jahr für das Memphis-Team. Sein bester Erfolg bei WM-Läufen war der vierte Platz in Spanien. | + | 1974 wurde Bartol Doppelstaatsmeister in der österreichischen Motorrad-Staatsmeisterschaft in den Klassen 50 cm³ und 125 cm³. In der Motorrad-Weltmeisterschaft belegte er den siebten Platz. Er startete in diesem Jahr auch in der 250-cm³-Klasse auf einer sehr schnellen Yamaha. Bartol, der immer noch Mitglied des Motorsportclubs Rutzenmoos war, startete dieses Jahr für das Memphis-Team. Sein bester Erfolg bei WM-Läufen war der vierte Platz in [[Spanien]]. |
| | Insgesamt war er 27 Mal am Start mit sieben ersten Plätzen, zwei zweiten und zwei dritten Plätzen. | | Insgesamt war er 27 Mal am Start mit sieben ersten Plätzen, zwei zweiten und zwei dritten Plätzen. |