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Kategorie:Flora statt Kategorie:Fauna
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[[Datei:Bienenhütte Uttendorf Sonnseite.jpg|thumb|Bienenhütte in [[Uttendorf]]]]
 
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[[File:Bienenstöcke im Burgenland.JPG|thumb|Bienenstöcke im Burgenland]]
 
[[File:Bienenstöcke im Burgenland.JPG|thumb|Bienenstöcke im Burgenland]]
Unter '''Bienensterben''' versteht man das gehäufte Zugrundegehen von ganzen Honigbienenvölkern.
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Unter '''Bienensterben''' versteht man das gehäufte Zugrundegehen von ganzen [[Honigbiene]]nvölkern.
 
==Einführung==
 
==Einführung==
Bienen gibt es seit rund 80 Millionen Jahren und bis vor wenigen Jahrzehnten funktionierte die Jahrtausende alte Partnerschaft zwischen Mensch und Biene. Nun scheint es, als ob diese Partnerschaft nachhaltig gefährdet wäre. Denn seit etwa 70 Jahren herrscht zwischen Mensch und Biene ein gestörtes Verhältnis, das auf dem schädlichen Einsatz von Chemikalien und in den letzten Jahren auch auf Ausbeutung der Bienen durch Menschen beruht.
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Bienen gibt es seit rund 80 Millionen Jahren und bis vor wenigen Jahrzehnten funktionierte die jahrtausendealte Partnerschaft zwischen Mensch und Biene. Nun scheint es, als ob diese Partnerschaft nachhaltig gefährdet wäre. Denn seit etwa 70 Jahren herrscht zwischen Mensch und Biene ein gestörtes Verhältnis, das auf dem schädlichen Einsatz von Chemikalien und in den letzten Jahren auch auf Ausbeutung der Bienen durch Menschen beruht.
    
Weltweit verendete in den letzten Jahrzehnten  eine auffallend hohe Zahl an Bienenvölkern und nicht immer konnten die Ursachen ausreichend geklärt werden. Man spricht von einem Verlust von zwischen 30 und 80 % des Gesamtbestandes. Erst seit dieser besorgniserregenden Entwicklung werden intensive Untersuchungen zur bestäubenden Fauna gemacht. Man will herausfinden, welche Insektenart in welchem Ausmaß für die Bestäubung der Pflanzen sorgt. Leider gibt es keine Referenzwerte, weil vorher keine Untersuchungen stattgefunden haben. Mittlerweile entstehen in allen Teilen der Welt Problemzonen und eine globale Krise ist zu befürchten. Seit dem Jahr 2006 ist der sog. Völkerkollaps, besser bekannt als ''Colony Collapse Disorder (CCD)'', bei dem die Arbeiterinnen verschwinden und nur die Königin, die Larven und der Honig zurückbleiben, was zum Absterben des gesamtes Bienenvolkes führt, bekannt.
 
Weltweit verendete in den letzten Jahrzehnten  eine auffallend hohe Zahl an Bienenvölkern und nicht immer konnten die Ursachen ausreichend geklärt werden. Man spricht von einem Verlust von zwischen 30 und 80 % des Gesamtbestandes. Erst seit dieser besorgniserregenden Entwicklung werden intensive Untersuchungen zur bestäubenden Fauna gemacht. Man will herausfinden, welche Insektenart in welchem Ausmaß für die Bestäubung der Pflanzen sorgt. Leider gibt es keine Referenzwerte, weil vorher keine Untersuchungen stattgefunden haben. Mittlerweile entstehen in allen Teilen der Welt Problemzonen und eine globale Krise ist zu befürchten. Seit dem Jahr 2006 ist der sog. Völkerkollaps, besser bekannt als ''Colony Collapse Disorder (CCD)'', bei dem die Arbeiterinnen verschwinden und nur die Königin, die Larven und der Honig zurückbleiben, was zum Absterben des gesamtes Bienenvolkes führt, bekannt.
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Film "More than Honey", Doku, Ö/CH/D 2012, Regie: Markus Imhoof
 
Film "More than Honey", Doku, Ö/CH/D 2012, Regie: Markus Imhoof
 
==April 2013: Neue Entwicklungen auf EU-Ebene==
 
==April 2013: Neue Entwicklungen auf EU-Ebene==
Die EU beabsichtigt beginnend mit dem [[1. Dezember]] [[2013]] zum Schutz der Bienen bestimmte Pflanzenschutzmittel zu verbieten. Der Einsatz von drei der umstrittenen Nervengifte aus der Gruppe der Neonicotinoide, die beim Anbau von [[Mais]], von [[Sonnenblume]]n, von [[Raps]] und von Baumwolle zum Einsatz kommen, soll zunächst auf zwei Jahre befristet verboten werden. In dieser Zeit dürfen Samen dieser Pflanzen, die mit diesen Mitteln behandelt worden sind, weder verkauft noch ausgebracht werden. Diese drei Neonicotinoide dürfen auch nicht in den Boden eingebracht und nicht zur Behandlung von Blättern der Pflanzen verwendet werden.
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Die [[EU]] beabsichtigt beginnend mit dem [[1. Dezember]] [[2013]] zum Schutz der Bienen bestimmte Pflanzenschutzmittel zu verbieten. Der Einsatz von drei der umstrittenen Nervengifte aus der Gruppe der Neonicotinoide, die beim Anbau von [[Mais]], von [[Sonnenblume]]n, von [[Raps]] und von Baumwolle zum Einsatz kommen, soll zunächst auf zwei Jahre befristet verboten werden. In dieser Zeit dürfen Samen dieser Pflanzen, die mit diesen Mitteln behandelt worden sind, weder verkauft noch ausgebracht werden. Diese drei Neonicotinoide dürfen auch nicht in den Boden eingebracht und nicht zur Behandlung von Blättern der Pflanzen verwendet werden.
    
Bei der Abstimmung der zur EU gehörenden Staaten hat sich eine Mehrheit für das Teilverbot ausgesprochen. (Anmerkung: Teilverbot deswegen, weil das Wintergetreide weiterhin mit diesen Mitteln behandelt werden darf, da es für die Bienen nicht relevant ist.). Österreich stimmte zusammen mit sieben anderen Staaten gegen diese Regelung zum Schutz der Bienen. Da daher die notwendige Zweidrittelmehrheit verfehlt wurde, entscheidet nun die EU-Kommission über das Verbot.
 
Bei der Abstimmung der zur EU gehörenden Staaten hat sich eine Mehrheit für das Teilverbot ausgesprochen. (Anmerkung: Teilverbot deswegen, weil das Wintergetreide weiterhin mit diesen Mitteln behandelt werden darf, da es für die Bienen nicht relevant ist.). Österreich stimmte zusammen mit sieben anderen Staaten gegen diese Regelung zum Schutz der Bienen. Da daher die notwendige Zweidrittelmehrheit verfehlt wurde, entscheidet nun die EU-Kommission über das Verbot.

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