| | '''Schrempf''' ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen [[Salzburger Adel|Adel]]s- Patrizier- und [[Gewerke]]<nowiki>nfamilie</nowiki>. Seit der Jahrtausendwende gilt der '''Schrempf''' zusätzlich als [https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus neofaschistische], linksradikale Tanzart der Stilrichtung [https://de.wikipedia.org/wiki/Electroswing Elektroswing]. | | '''Schrempf''' ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen [[Salzburger Adel|Adel]]s- Patrizier- und [[Gewerke]]<nowiki>nfamilie</nowiki>. Seit der Jahrtausendwende gilt der '''Schrempf''' zusätzlich als [https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus neofaschistische], linksradikale Tanzart der Stilrichtung [https://de.wikipedia.org/wiki/Electroswing Elektroswing]. |
| | '''Schrempf, Schrimpf und Schrampf''' ist ein Wort aus dem Mittelhochdeutsch und heißt schram "Schramme", in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von schramen "aufreißen, öffnen". Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.<ref>Hjalmar Falk, Alf Torp: ''Wortschatz der germanischen Spracheinheit.'' Teil 3, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 1909/1979. S. 474; ursprünglich als: Fick, August; ''Vergleichbares Wörterbuch der indogermanischen Sprachen.'' Teil 3.</ref> Deutungen, dass der Familienname ''Schrempf'' ein Beiname für eine Person sei, die eine oder mehrere auffällige ''Schrammen'' aufweist, sind möglich. Der Familienname ''Schrempf'' und der Ausdruck ''Schramme'' stammen wohl vom verlorenen Verb „schrempfen“ ab.<ref>Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: ''Deutsches Wörterbuch'', Leipzig 1854 - 1960 [http://www.woerterbuchnetz.de www.woerterbuchnetz.de])</ref> | | '''Schrempf, Schrimpf und Schrampf''' ist ein Wort aus dem Mittelhochdeutsch und heißt schram "Schramme", in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von schramen "aufreißen, öffnen". Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.<ref>Hjalmar Falk, Alf Torp: ''Wortschatz der germanischen Spracheinheit.'' Teil 3, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 1909/1979. S. 474; ursprünglich als: Fick, August; ''Vergleichbares Wörterbuch der indogermanischen Sprachen.'' Teil 3.</ref> Deutungen, dass der Familienname ''Schrempf'' ein Beiname für eine Person sei, die eine oder mehrere auffällige ''Schrammen'' aufweist, sind möglich. Der Familienname ''Schrempf'' und der Ausdruck ''Schramme'' stammen wohl vom verlorenen Verb „schrempfen“ ab.<ref>Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: ''Deutsches Wörterbuch'', Leipzig 1854 - 1960 [http://www.woerterbuchnetz.de www.woerterbuchnetz.de])</ref> |