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[[1914]] kündige ein Rheinländer an, er wolle 41 km² Bergland um die [[Pasterze]] am [[Großglockner]] kaufen und ab [[1. August]] für den Touristenverkehr sperren. Er wollte Steinböcke zur Jagd ansiedeln. Drei Tage vor diesem Termin erledigte aber der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] die Sache von selbst.
 
[[1914]] kündige ein Rheinländer an, er wolle 41 km² Bergland um die [[Pasterze]] am [[Großglockner]] kaufen und ab [[1. August]] für den Touristenverkehr sperren. Er wollte Steinböcke zur Jagd ansiedeln. Drei Tage vor diesem Termin erledigte aber der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] die Sache von selbst.
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Aber schon [[1918]] klärte der Villacher Holzindustrielle Albrecht Wirth die Verhältnisse für die Zukunft. Er kaufte um knapp € 4.000.-- (Geldwert 2006) 41 km² Ödland um die Pasterze und schenkte sie dem [[Österreichischer Alpenverein|Alpenverein]] mit der Auflage, (...)''für ewige Zeiten als Naturschutzgebiet der spekulativen alpinen [[Fremdenverkehr|Fremdenindustrie]] zu entziehen...''.
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Aber schon [[1918]] klärte der Villacher Holzindustrielle Albrecht Wirth die Verhältnisse für die Zukunft. Er kaufte um knapp € 4.000.-- (Geldwert 2006) 41 km² Ödland um die Pasterze und schenkte sie dem [[Alpenverein]] mit der Auflage, (...)''für ewige Zeiten als Naturschutzgebiet der spekulativen alpinen [[Fremdenverkehr|Fremdenindustrie]] zu entziehen...''.
    
Als dann [[1935]] die [[Großglockner Hochalpenstraße]] eröffnet wurde, tauchten Visionen auf: vom Wasserfallwinkel am Ende des Gamsgrubenweges sollte eine Seilbahn auf den Fuscherkarkopf errichtet werden, (...)''als österreichisches Gegenstück zur Bahn auf das Jungfraujoch (Schweiz)...''. Doch der Grundbesitzer, der Alpenverein, gewann vor dem Höchstgericht gegen dieses Vorhaben und legte strenge Auflagen für den Bau des Gamsgrubenweges fest.  
 
Als dann [[1935]] die [[Großglockner Hochalpenstraße]] eröffnet wurde, tauchten Visionen auf: vom Wasserfallwinkel am Ende des Gamsgrubenweges sollte eine Seilbahn auf den Fuscherkarkopf errichtet werden, (...)''als österreichisches Gegenstück zur Bahn auf das Jungfraujoch (Schweiz)...''. Doch der Grundbesitzer, der Alpenverein, gewann vor dem Höchstgericht gegen dieses Vorhaben und legte strenge Auflagen für den Bau des Gamsgrubenweges fest.  

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