| Zeile 58: |
Zeile 58: |
| | === Stadtgeschichte === | | === Stadtgeschichte === |
| | | | |
| − | Die im oberne Ennstal gelegene "alte Stadt im Gebirge" wird erstmals [[1074]] als "Rastat" urkundlich erwähnt. | + | Die im oberne [[Ennstal]] gelegene "alte Stadt im Gebirge" wird erstmals [[1074]] als "Rastat" urkundlich erwähnt. |
| − | Die Besiedelung durch die Kelten der Gegend um Radstadt wurde bereits im 4. Jhdt v. Chr. nachgewiesen, im 7.Jhdt n. Chr. beginnt die eigentliche Besiedelung durch bayrische Zuwanderung. | + | |
| − | Am [[27. Juli 1289]] wird das Stadtrecht von Erzbischof Rudolf von Hohenegg verliehen und war somit die einzige Stadt im Gebirge des damaligen [[Erzbistums Salzburg.]] | + | Die Besiedelung durch die [[Kelten]] der Gegend um Radstadt wurde bereits im 4. Jhdt v. Chr. nachgewiesen, im 7.Jhdt n. Chr. beginnt die eigentliche Besiedelung durch bayrische Zuwanderung. |
| | + | Am [[27. Juli]] [[1289]] wird das Stadtrecht von Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] verliehen und war somit die einzige Stadt im Gebirge des damaligen [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistums Salzburg]]. |
| | [[1306]] findet sich die erste Abbildung des Stadtsiegels. Es zeigt die Befestigungsanlage mit Stadttor und Wehrtürmen mit Rad. Gerichts, Markt-u. Stapelrecht wurden von Altenmarkt auf Radstadt übertragen. | | [[1306]] findet sich die erste Abbildung des Stadtsiegels. Es zeigt die Befestigungsanlage mit Stadttor und Wehrtürmen mit Rad. Gerichts, Markt-u. Stapelrecht wurden von Altenmarkt auf Radstadt übertragen. |
| − | [[1526/1527]] [[(Bauernkriege)]] wurde die Festung Radstadt von aufständischen Bauern unter Michael Gaismair belagert und erhielt für die Treue zum Erzbistum unter | + | |
| − | Erzbischof Matthäus Lang den Großen Freiheitsbrief mit dem Titel "Allzeit | + | [[1526]]/[[1527]] ([[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Bauernkriege]]) wurde die Festung Radstadt von aufständischen Bauern unter [[Michael Gaismair]] belagert und erhielt für die Treue zum Erzbistum unter Erzbischof [[Matthäus Lang]] den Großen Freiheitsbrief mit dem Titel "Allzeit getreu". Nach dem Ende der Bauernkriege mussten die besiegten Bauern zur Entschädigung an der Stadt die Befestigungsmauer verstärken sowie die drei Rundtürme erbauen - Kapuziner, Teich-u. Hexenturm. An der Nordseite der Stadt sollte eine Stadtgraben vor Angriffen bewahren. Der heutige "Stadtteich" ist der noch verbliebene Rest. |
| − | getreu". Nach dem Ende der Bauernkriege mussten die besiegten Bauern zur Entschädigung an der Stadt die Befestigungsmauer verstärken sowie die 3 Rundtürme erbauen - Kapuziner, Teich-u. Hexenturm. An der Nordseite der Stadt sollte eine Stadtgraben vor Angriffen bewahren. Der heutige "Stadtteich" ist der noch verbliebene Rest. | + | |
| | Es folgten bayrische, österreichische und französische Besatzungen, im Jahre [[1816]] fiel Salzburg und so auch Radstadt an Österreich. | | Es folgten bayrische, österreichische und französische Besatzungen, im Jahre [[1816]] fiel Salzburg und so auch Radstadt an Österreich. |
| | | | |