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Das '''Erzbischöfliche Palais''' ist der Sitz des [[Salzburger Erzbischofs]] und befindet sich in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] an der Ostseite des [[Kapitelplatz]]es.
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[[Datei:Erzbischöfliches Palais 01.jpg|thumb|Erzbischöfliches Palais]]
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Das '''Erzbischöfliche Palais''' ist der Sitz des [[Salzburger Erzbischof]]s.
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==Geschichte==
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== Lage ==
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Das '''Erzbischöfliche Palais''' liegt am [[Kapitelplatz]] bzw. in der [[Kapitelgasse]] der [[Salzburg]]er [[Altstadt]].
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== Geschichte ==
 
Der Bau ist aus dem Zusammenschluss von zwei ursprünglich getrennten Kanonikalhöfen ( des [[Franz Gobert Graf von Aspermont-Reckheim|Reckheimschen Kanonikalhofes]] um 1690 wurde dieser mit einem benachbarten Kanonikalhof zu einem einheitlichem Gebäude, in der Folge  ''[[Attems]]-[[Waldstein]]’scher Kanonikalhof'' genannt) um [[1690]] entstanden. Das Portal wird von einem Wappen von Fürsterzbischof [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] geziert. Das alte Portal zur [[Kapitelgasse]] trug bis [[1693]] ein Wappen von [[Markus Sittikus]]. Vor [[1864]] war es der gräfliche [[Waldsteinsches Kanonikalhaus|Attems-Waldstein’schen Kanonikalhof]], wo unter anderem [[Rudolf Graf von Thun und Hohenstein]] zur Welt kam. Seit [[1693]] bzw. heute trägt das Portal zur Kapitelgasse das Wappen von [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]].   
 
Der Bau ist aus dem Zusammenschluss von zwei ursprünglich getrennten Kanonikalhöfen ( des [[Franz Gobert Graf von Aspermont-Reckheim|Reckheimschen Kanonikalhofes]] um 1690 wurde dieser mit einem benachbarten Kanonikalhof zu einem einheitlichem Gebäude, in der Folge  ''[[Attems]]-[[Waldstein]]’scher Kanonikalhof'' genannt) um [[1690]] entstanden. Das Portal wird von einem Wappen von Fürsterzbischof [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] geziert. Das alte Portal zur [[Kapitelgasse]] trug bis [[1693]] ein Wappen von [[Markus Sittikus]]. Vor [[1864]] war es der gräfliche [[Waldsteinsches Kanonikalhaus|Attems-Waldstein’schen Kanonikalhof]], wo unter anderem [[Rudolf Graf von Thun und Hohenstein]] zur Welt kam. Seit [[1693]] bzw. heute trägt das Portal zur Kapitelgasse das Wappen von [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]].   
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Nach dem Einmarsch der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] und dem Anschluss an Deutschland musste (Fürst)Erzbischof [[Andreas Rohracher]] am [[12. Oktober]] [[1939]] ein Ausweichquartier im [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]] beziehen, erst am [[10. Dezember]] [[1947]] konnte er ins Erzbischöfliche Palais zurück. Es dauerte dann bis [[25. Februar]] [[1950]], bevor es zur neuerlichen Einweihung des fürsterzbischöflichen Palais durch (Fürst)Erzbischof Andreas Rohracher kam. Seit Jahresbeginn<!--seit welchem Jahresbeginn?--> sind dort wieder alle kirchlichen Dienststellen, mit Ausnahme des Caritasverbandes, untergebracht.
 
Nach dem Einmarsch der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] und dem Anschluss an Deutschland musste (Fürst)Erzbischof [[Andreas Rohracher]] am [[12. Oktober]] [[1939]] ein Ausweichquartier im [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]] beziehen, erst am [[10. Dezember]] [[1947]] konnte er ins Erzbischöfliche Palais zurück. Es dauerte dann bis [[25. Februar]] [[1950]], bevor es zur neuerlichen Einweihung des fürsterzbischöflichen Palais durch (Fürst)Erzbischof Andreas Rohracher kam. Seit Jahresbeginn<!--seit welchem Jahresbeginn?--> sind dort wieder alle kirchlichen Dienststellen, mit Ausnahme des Caritasverbandes, untergebracht.
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==Allgemein==
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== Allgemein ==
 
Der zweite Stock des Erzbischöflichen Palais am Kapitelplatz ist allein dem Erzbischof vorbehalten. Hier befinden sich auch Repräsentationsräume und eine Privatkapelle. In der Eingangshalle im Erdgeschoss findet man ein Hauptwerk [[Josef Zenzmaier]]s (* 1933), den im Andenken an Andreas Rohracher angefertigten großen Gnadenstuhl. Ein weiterer Künstler, der im Palais verewigt ist, ist [[Sebastian Stief]] (* 1811, † 1889). Seine Wandbilder "''Ankunft des heiligen [[Rupert von Worms|Rupert]] im zerstörten [[Iuvavum]]''" und "''Erbauung des ersten Domes durch den heiligen [[Virgil]]''"  sind populäre Zeugnisse seiner Schaffenskraft.
 
Der zweite Stock des Erzbischöflichen Palais am Kapitelplatz ist allein dem Erzbischof vorbehalten. Hier befinden sich auch Repräsentationsräume und eine Privatkapelle. In der Eingangshalle im Erdgeschoss findet man ein Hauptwerk [[Josef Zenzmaier]]s (* 1933), den im Andenken an Andreas Rohracher angefertigten großen Gnadenstuhl. Ein weiterer Künstler, der im Palais verewigt ist, ist [[Sebastian Stief]] (* 1811, † 1889). Seine Wandbilder "''Ankunft des heiligen [[Rupert von Worms|Rupert]] im zerstörten [[Iuvavum]]''" und "''Erbauung des ersten Domes durch den heiligen [[Virgil]]''"  sind populäre Zeugnisse seiner Schaffenskraft.
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==Quelle==
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== Quelle ==
 
*[[Salzburger Nachrichten]]
 
*[[Salzburger Nachrichten]]
  

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