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[[Bild:Scheffau Kirche01.jpg|thumb|St. Ulrichskirche]]
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[[Bild:Scheffau Kirche01.jpg|thumb|Filialkirche hl. Ulrich]]
[[Bild:Scheffau Kirche02.jpg|thumb]]
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[[Bild:Scheffau Kirche02.jpg|thumb|Filialkirche hl. Ulrich]]
Die [[Gotik|spätgotische]] katholische '''Filialkirche hl. Ulrich''' steht in der Ortsmitte der Gemeinde [[Scheffau am Tennengebirge‎]] und zählt zu den [[denkmalgeschützte Objekte in Scheffau am Tennengebirge|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde.   
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Die [[Gotik|spätgotische]] katholische '''Filialkirche hl. Ulrich''' der [[Pfarre Golling an der Salzach]] steht in der Gemeinde [[Scheffau am Tennengebirge‎]] in [[Unterscheffau]] und zählt zu den [[denkmalgeschützte Objekte in Scheffau am Tennengebirge|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde.   
    
==Geschichte==   
 
==Geschichte==   
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Geweiht wurde der etwas jüngere Chor im Jahr [[1500]] durch [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]].  
 
Geweiht wurde der etwas jüngere Chor im Jahr [[1500]] durch [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]].  
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2010 wurde auf der Empore eine neue Kirchenorgel mit 15 Registern aus der Meisterwerkstätte Kögler (Niederösterreich) installiert.
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2010 wurde auf der Empore eine neue Kirchenorgel mit 15 Registern aus der Meisterwerkstätte Kögler (Oberösterreich) installiert.
    
==Baubeschreibung==
 
==Baubeschreibung==
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==Die Einrichtung==
 
==Die Einrichtung==
Der am Hochaltar dargestellte Kirchenpatron Ulrich, gilt als Werk des [[Gotik|spätgotischen]] Schnitzers [[Lienhard Astl]]. Die aufgestellte hölzerne Pietà (um 1550) ziert seit 1963 eine moderne Wandkonsole über dem Altar. Das darüber hängende Kruzifix wird in die zweiten Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s datiert.  Weiters sind noch zu erwähnen: ein gotischer Opferstock, sowie ein rotmarmornes Weihwasserbecken neben dem Westportal, beide aus dem [[15. Jahrhundert]]. Links vom Nordausgang ist ein Marmorgrabstein aus dem 14. Jahrhundert in die Wand eingelassen. Die übrige Einrichtung stammt aus der [[Barock]]zeit.  Der aufgestellte Hochaltar von [[1628]] ist ein Werk des Salzburger Hofbildhauers [[Hans Waldburger]], einem der bedeutendsten Meister des Frühbarock in dieser Gegend. Die originelle Holzkanzel mit imitierter Brandmalerei ist auf zwei Kartuschen des Schalldeckels 1723 datiert.  Die 14 Kreuzwegbilder aus dem [[18. Jahrhundert]]  sind eine Dauerleihgabe aus [[St. Margarethen im Lungau]]. Von beachtlichem volkskundlichen Wert ist die auf der Orgelempore aufbewahrte Sammlung von Hinterglasbildern aus dem 18. bis 20. Jahrhundert.
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Der am Hochaltar dargestellte Kirchenpatron Ulrich, gilt als Werk des [[Gotik|spätgotischen]] Schnitzers [[Lienhard Astl]]. Die aufgestellte hölzerne Pietà (um 1550) ziert seit 1963 eine moderne Wandkonsole über dem Altar. Das darüber hängende Kruzifix wird in die zweiten Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s datiert.  Weiters sind noch zu erwähnen: ein gotischer Opferstock, sowie ein rotmarmornes Weihwasserbecken neben dem Westportal, beide aus dem [[15. Jahrhundert]]. Links vom Nordausgang ist ein Marmorgrabstein aus dem 14. Jahrhundert in die Wand eingelassen. Die übrige Einrichtung stammt aus der [[Barock]]zeit.  Der aufgestellte Hochaltar von [[1628]] ist ein Werk des Salzburger Hofbildhauers [[Hans Waldburger]], einem der bedeutendsten Meister des Frühbarock in dieser Gegend. Die originelle Holzkanzel mit imitierter Brandmalerei ist auf zwei Kartuschen des Schalldeckels 1723 datiert.  Die 14 Kreuzwegbilder aus dem [[18. Jahrhundert]]  sind eine Dauerleihgabe aus [[St. Margarethen im Lungau]]. Von beachtlichem volkskundlichen Wert ist die auf der Orgelempore aufbewahrte Sammlung von Hinterglasbildern aus dem 18. bis 20. Jahrhundert.
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==Quelle==
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Die Orgel ist die alte Orgel der [[Hallein]]er [[Stadtpfarrkirche zu den Hll. Antonius Er. und Hieronymus#Orgeln|Stadtpfarrkirche zu den Hll. Antonius Er. und Hieronymus]]. Als [[Pfarrer von Golling an der Salzach|Pfarrer von Golling]] bat [[Franz Xaver Lechner]] das Konsistorium: "Laut gütigster Mittheilung von Seiten  [...] des [[Dechant]]s von [[Pfarre Hallein|Hallein]] [[Johann Baptist Moser|Johann B. Moser]] wäre die dort sich befindliche kleine Orgel durch Ankauf von 50 [[Gulden|fl]] zu empfangen und nach Angaben entsprechend für eine kleine Kirche. Da in der Filialkirche zu [[Scheffau]], die bestehende Orgel recht schadhaft, fast unbrauchbar wird und auf jeden Fall deren Renovierung für das Vermögen der armen Kirche kostspielig würde, so möchte gehorsamst gefertigte f. e. Kirchenverwaltung [...]". Das Ansuchen wurde mit Schreiben vom [[19. August]] 1879 bewilligt.<ref>[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: Golling, Kasten 6, Fach 104, Faszikel 2 (Kopie aus Oeconomica 6/102).</ref>
*Homepage der Gemeinde Scheffau am Tennengebirge‎
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Die Filialkirche existiert in ihrem heutigen Erscheinungsbild seit [[1475]], die [[Gotik|gotischen]] Glasfenster stammen auch aus dieser Zeit. Nachdem bereits von [[1998]] bis [[2000]] drei Fenster in der Apsis restauriert worden waren, sind seit [[2020]] auch drei weitere Fenster im Langhaus wieder wie neu. Die gotischen Butzenfenster stammen aus dem Jahr [[1470]] und wurden von Facharbeitern der Glaswerkstätten Stift Schlierbach saniert. Die Restaurierungsarbeiten dauerten mit Aus- und Einbau der Fenster rund vier Wochen und kosteten rund 28.000 Euro, 7.000 Euro davon übernahm das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]].
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==Quellen==
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* Homepage der Gemeinde Scheffau am Tennengebirge‎
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* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=63675 14. Juli 2020]
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
    
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[[Kategorie:Scheffau am Tennengebirge]]
 
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[[Kategorie:Erzdiözese]]
 
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[[Kategorie:Architektur]]
 
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[[Kategorie:Religion]]
 
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[[Kategorie:Katholische Kirche]]
 
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[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]
 
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[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
 
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz (Scheffau am Tennengebirge)]]
 

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