Domdechant Trauttmansdorff – der schon wegen seines hohen Alters als Koadjutor nicht in Betracht kam - trat nun hinter dem Rücken des Domkapitels in Verhandlungen zuerst mit der bayrischen und dann mit der österreichischen Seite ein, um in deren Sinne eine Koadjutorsbestellung herbeizuführen, wobei er auch auf den Vorteil seiner Familie bedacht war. Im Zuge dessen verfasste er für den Wiener Hof eine Denkschrift, in der er die Amtsführung des Erzbischofs - besonders dessen [[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg|Nepotismus]] und Laxheit in Religionssachen - kritisierte. | Domdechant Trauttmansdorff – der schon wegen seines hohen Alters als Koadjutor nicht in Betracht kam - trat nun hinter dem Rücken des Domkapitels in Verhandlungen zuerst mit der bayrischen und dann mit der österreichischen Seite ein, um in deren Sinne eine Koadjutorsbestellung herbeizuführen, wobei er auch auf den Vorteil seiner Familie bedacht war. Im Zuge dessen verfasste er für den Wiener Hof eine Denkschrift, in der er die Amtsführung des Erzbischofs - besonders dessen [[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg|Nepotismus]] und Laxheit in Religionssachen - kritisierte. |