Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Textersetzung - „Johann Jakob Khuen von Belasy“ durch „Johann Jakob Kuen von Belasy“
Zeile 16: Zeile 16:     
===Die Krise von 1579/1580===
 
===Die Krise von 1579/1580===
Nachdem Erzbischof [[Johann Jakob Khuen von Belasy]] im Jahr [[1579]] einen Schlaganfall erlitten hatte und in seiner Regierungsfähigkeit beeinträchtigt war, erschien es notwendig, ihm einen Koadjutor zur Seite zu stellen – wovon allerdings der Erzbischof selbst nichts wissen wollte. Für diese Funktion interessierten sich Angehörige der benachbarten Herrscherhäuser: Der [[Wittelsbacher]] Ernst von Bayern und der junge österreichische [[Habsburger|Erzherzog]] Maximilian.
+
Nachdem Erzbischof [[Johann Jakob Kuen von Belasy]] im Jahr [[1579]] einen Schlaganfall erlitten hatte und in seiner Regierungsfähigkeit beeinträchtigt war, erschien es notwendig, ihm einen Koadjutor zur Seite zu stellen – wovon allerdings der Erzbischof selbst nichts wissen wollte. Für diese Funktion interessierten sich Angehörige der benachbarten Herrscherhäuser: Der [[Wittelsbacher]] Ernst von Bayern und der junge österreichische [[Habsburger|Erzherzog]] Maximilian.
    
Domdechant Trauttmansdorff – der schon wegen seines hohen Alters als Koadjutor nicht in Betracht kam - trat nun hinter dem Rücken des Domkapitels in Verhandlungen zuerst mit der bayrischen und dann mit der österreichischen Seite ein, um in deren Sinne eine Koadjutorsbestellung herbeizuführen, wobei er auch auf den Vorteil seiner Familie bedacht war. Im Zuge dessen verfasste er für den Wiener Hof eine Denkschrift, in der er die Amtsführung des Erzbischofs - besonders dessen [[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg|Nepotismus]] und Laxheit in Religionssachen - kritisierte.  
 
Domdechant Trauttmansdorff – der schon wegen seines hohen Alters als Koadjutor nicht in Betracht kam - trat nun hinter dem Rücken des Domkapitels in Verhandlungen zuerst mit der bayrischen und dann mit der österreichischen Seite ein, um in deren Sinne eine Koadjutorsbestellung herbeizuführen, wobei er auch auf den Vorteil seiner Familie bedacht war. Im Zuge dessen verfasste er für den Wiener Hof eine Denkschrift, in der er die Amtsführung des Erzbischofs - besonders dessen [[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg|Nepotismus]] und Laxheit in Religionssachen - kritisierte.  

Navigationsmenü