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'''Gottlieb Weißbacher''' (* [[29. Dezember]] [[1907]], † [[20. September]] [[1988]], begraben am [[24. September]] [[1988]] in Natters in [[Tirol]]) war ein Postbediensteter. Seine Freizeitbeschäftigung war die Musik - hauptsächlich die traditionelle Volks- und Blasmusik. So wirkte Gottlieb Weißbacher als Komponist und Kapellmeister vieler Musikkapellen. Er war auch Leiter der bekannten Inntaler Musikanten.
== Leben und musikalische Aktivitäten ==
Gottlieb Weißbacher wurde am [[29. Dezember]] [[1907]] geboren. In dem zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehörenden Ort [[Wörgl]] in Tirol verbrachte er seine Jugendzeit, dann besuchte er von [[1920]] bis [[1921]] die [[Bürgerschule]] in [[Salzburg]], wo er auch am [[Mozarteum]] seinen ersten Unterricht auf der Geige bekam. Nach seiner Zeit in der Stadt Salzburg kehrte Gottlieb Weißbacher nach Wörgl zurück. Dort erlernte er sich selbst das Instrument Flügelhorn und trat dann der Jugendmusikkapelle Wörgl bei, bei der er Kapellmeister wurde, als er auch [[1923]] die Handelsschule in Schwaz besuchte. Seine ersten Kompositionen stammen auch aus dieser Zeit. Von [[1926]] bis [[1927]] war Gottlieb Weißbacher Flügelhornist und Trompeter bei der Militärmusik in Innsbruck, wo er seinen Wehrdienst leistete.
Nachdem Gottlieb Weißbacher seinen Wehrdienst bei der Militärmusik in Innsbruck beendet hatte, trat er im Jahre [[1927]] in den Postdienst ein. Als Gottlieb Weißbacher im Jahre [[1930]] mit vier anderen Musikanten beim Packträger-Ball in einem Gasthof in Innsbruck aufspielte, bildete sich die Musikantengruppe "Die Fünf Lustigen Inntaler", die in Folge viele Auftritte und sogar Aufnahmen meisterten.
Im Jahre [[1932]] heiratete Gottlieb Weißbacher Anna Thaler.
Leider musste Gottlieb Weißbacher von [[1942]] bis [[1945]] wegen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in den Militärdienst einrücken. Er absolvierte ihn bei vielen Militärmusikkapellen. Ab den Jahren [[1945]] und [[1946]] kehrten dann nach und nach die Musikanten der Inntaler-Partie aus dem Krieg und aus der Gefangenschaft zurück und die Inntaler-Musikanten formierten sich neu zu einer Acht-Mann-Besetzung. Diese Musikantengruppe war ein voller Erfolg und ab den 50er Jahren war die Gruppe der Inntaler weit über die Grenzen Österreichs bekannt.
Im Jahre [[1964]] erfolgte die Pensionierung des Postbeamten Gottlieb Weißbachers, der aber natürlich aus Leib und Seele weitermusizierte. Neben der musikalischen Leitung der Inntaler war er noch Kapellmeister der Musikkapelle Natters und Kapellmeister der Postmusik Innsbruck.
Am [[20. September]] [[1988]] verstarb Gottlieb Weißbacher sehr plötzlich und unerwartet wegen einem Herzinfarkt. Sein Begräbnis erfolgte am [[24. September]] [[1988]] in Natters, wo er einem Ehrengrab der Gemeinde beigesetzt wurde.
[[Kategorie:Brauchtum]]
[[Kategorie:Komponist]]
[[Kategorie:Musik]]
[[Kategorie:Person]]