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Am [[1. April]] [[1922]] wurde das Städtische Wasserwerk, bis dahin eine Fürsorgeanstalt der Stadtgemeinde Salzburg, dem [[Städtisches Gaswerk|Städtischen Gaswerk]] unterstellt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19230513&seite=2&zoom=33&query=%22st%C3%A4dtisches%22%2B%22Wasserwerk%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/1923]</ref>
 
Am [[1. April]] [[1922]] wurde das Städtische Wasserwerk, bis dahin eine Fürsorgeanstalt der Stadtgemeinde Salzburg, dem [[Städtisches Gaswerk|Städtischen Gaswerk]] unterstellt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19230513&seite=2&zoom=33&query=%22st%C3%A4dtisches%22%2B%22Wasserwerk%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/1923]</ref>
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[[1926]] stehen dem Städtischen Wasserwerk zur Wasserversorgung der Stadt Salzburg aus Fürstenbrunnleitung 45 Sekundenliter, aus der Gersbergleitung 17 Sekundenliter, sowie aus der Pumpstation im [[Erzbischöfliches Brunnhaus|Brunnhaus]] zehn Sekundenliter, insgesamt 72 Sekundenliter zur Verfügung, was insgesamt 2,2 Millionen Kubikmeter im Jahr entspricht.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19260708&seite=1&zoom=33&query=%22Wasserwerk%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/1926]</ref>
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[[1928]] wurde das zweite Projekt, die erhöhte Inanspruchnahme der Fürstenbrunnquelle durch Errichtung eines Tiefquellwerkes, zur Umsetzung gebracht. Statt bisher 47,4 Litern pro Sekunde können jetzt 80 Litern pro Sekunde oder rund 2,5 Millionen Kubikmeter im Jahr entnommen werden. Das Besondere dieser neuen Anlage besteht nun darin, dass der Überschussdruck aus der Fürstenquelle (der Hochquelle) dazu verwendet wird, um das [[Glanegg]]er Tiefenquellwasser herauf zu pumpen, und dann beide Wassermengen in die Wasserreservoire auf dem Mönchsberg hinaufzudrücken.
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Zur besseren Druckverteilung in der Stadt wurden gleichzeitig zwei große Ringleitungen um die Stadtteile je links und rechts der Salzach herumgebaut.
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[[1932]] standen aus allen Quellenfassungen der Stadt Salzburg jährlich zirka 4 Millionen Kubikmeter zur Verfügung.
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Das [[Grundwasserwerk Glanegg]] am Fuße des [[Untersberg]]s besteht aus drei Vertikal-Filterbrunnen und einen [[1965]] errichteten Horizontal-Filterbrunnen betrieben. Mit diesem Grundwasserwerk dürfen bis zu 10,3 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr gefördert werden.
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[[1976]] wurde beim [[Grundwasserwerk St. Leonhard]] ein Horizontal-Filterbrunnen in Betrieb genommen. Mit ihm wird ein unabhängiges Wasservorkommen genutzt, das vom Grundwasser-Begleitstrom der [[Königsseeache]] gespeist wird.
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Etwa bis Anfang der [[1980er]]-Jahre war der Untersberg der Hauptwasserspender für die Stadt Salzburg.
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[[1984]] wurde als Notversorgung die so genannte „Wasserschiene", eine Verbindungsleitung zwischen Salzburg und [[Hallein]], errichtet.
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[[2003]] wurde die „Wasserschiene" von Hallein bis [[Kuchl]]-[[Jadorf (Kuchl)|Jadorf]] mit einer Länge von 4&nbsp;157 Metern weiter ausgebaut. Im Anschluss daran wurde der Brunnen [[Taugl (Sankt Koloman)|Taugl]] abgeteuft und ging am [[1. April]] [[2004]], mit einem Konsens von 150 Liter pro Sekunde in Betrieb. Damit wurde eine gegenseitige Wasserlieferung möglich. Über diese Wasserschiene kann Wasser aus dem [[Grundwasserwerk Gamp]] in die Versorgungsleitungen der Stadt Salzburg eingespeist und auch alle Verbandsgemeinden verteilt werden.
      
== Anmerkung ==
 
== Anmerkung ==

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