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[[Datei:Chiemgau v. Apian !cid image003 jpg@01CFDE3B.jpg|thumb|Chiemgau v. Philipp Apian, historische Landkarte von 1563]]
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Der '''Chiemgau''' ist eine historisch-kulturelle Landschaft in Südost-Oberbayern und umfasst Gebiete des [[Landkreis Traunstein|Landkreises Traunstein]] und des Landkreises Rosenheim. Zum Chiemgau gehört auch der [[Chiemsee]].
 
Der '''Chiemgau''' ist eine historisch-kulturelle Landschaft in Südost-Oberbayern und umfasst Gebiete des [[Landkreis Traunstein|Landkreises Traunstein]] und des Landkreises Rosenheim. Zum Chiemgau gehört auch der [[Chiemsee]].
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Die Erzdiözese Salzburg umfasste auch das Gebiet östlich des Inn im heutigen Bayern. Das waren der Chiemgau, der [[Rupertiwinkel]] und das Landgericht [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]. Von 1816 bis 1822 wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Das bayerische Gebiet fiel nun in die Zuständigkeit des Erzbistums München und Freising.
 
Die Erzdiözese Salzburg umfasste auch das Gebiet östlich des Inn im heutigen Bayern. Das waren der Chiemgau, der [[Rupertiwinkel]] und das Landgericht [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]. Von 1816 bis 1822 wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Das bayerische Gebiet fiel nun in die Zuständigkeit des Erzbistums München und Freising.
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Innerhalb der Erzdiözese Salzburg existierte von 1215 bis 1817 das Salzburger Eigenbistum Chiemsee. Der Sitz der Bischöfe von Chiemsee war das [[Augustiner-Chorherrenstift Herrenwörth]] auf der [[Herreninsel]] im Chiemsee. Sie waren die Weihbischöfe der Salzburger Erzbischöfe und hatten deshalb in Salzburg eine ständige Residenz, den [[Chiemseehof]]. Das Bistum Chiemsee umfasste nur zehn  Pfarreien westlich und südlich des Chiemsees: Herrenchiemsee, Prien, Eggstätt, Söllhuben und Grassau im Chiemgau (Bayern). Sowie Söll, Kirchdorf, St. Johann, Brixen im Thal und St. Ulrich am Pillersee in Tirol.
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Innerhalb der Erzdiözese Salzburg existierte von 1215 bis 1817 das Salzburger Eigenbistum Chiemsee. Der Sitz der Bischöfe von Chiemsee war das [[Augustiner-Chorherrenstift Herrenwörth]] auf der [[Herreninsel]] im Chiemsee. Sie waren die Weihbischöfe der Salzburger Erzbischöfe und hatten deshalb in Salzburg eine ständige Residenz, den [[Chiemseehof]]. Das Bistum Chiemsee umfasste nur zehn  Pfarreien westlich und südlich des Chiemsees: [[Herrenchiemsee]], Prien, Eggstätt, Söllhuben und Grassau im Chiemgau. Sowie Söll, Kirchdorf, St. Johann in Tirol, Brixen im Thal und St. Ulrich am Pillersee in Tirol.
 
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== Literatur ==
 
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