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| | ==Zum Namen == | | ==Zum Namen == |
| − | Für Gneis gibt es zwei Erklärungsversuche:
| + | Hörburger leitet es vom romanischen „canales“ = Wasserrinne, Entwässerungsgraben ab. Diese Erklärugn scheint in Anbetracht der zahlreichen romanischen Ortsnamen im Süden der Stadt Salzbrug schlüssig. Entwässerungsgräben waren dagegen früher ein überaus typisches Merkmal des Kulturraumes Gneis und reichten direkt an die Berchtesgadenerstraße heran. |
| − | * Hörburger leitet es vom romanischen „canales“ = Wasserrinne, Entwässerungsgraben ab.
| + | Zillner sieht zwar auf Grund zwar wegen der vorkommenden Schreibungen „Gnälls“ und „Gnäusel“ ein mundartlich entstelltes „Knaus“ oder „Knäuslein“. Die Heranziehung solcher seltener Schreibweisen zur Erklärung erscheint für sich problematisch. Die These, dass die Terrassenkante (die Friedhofterrasse, eine alte Hochterrasse über der Salzach) in Gneis im Aussehen an einen halbbogigen Brotlaibrand erinnern würde, ist zudem inhaltlich kaum nachvollziehbar. Ein Brotlaib-"Scherzel" ähnelt keineswegs der insgesamt recht geradlinig verlaufenden Terrassenkante. Eine andere Terrassenkante neben der Friedhofterrasse im Raum Gneis ist nicht bekant. |
| − | * Zillner sieht auf Grund der auch vorkommenden Schreibungen „Gnälls“ und „Gnäusel“ ein mundartlich entstelltes „Knaus“ oder „Knäuslein“, d.i. ein Ansatz außen am Brotlaib, dem die Gegend, eine alte Uferterrasse der [[Salzach]], ähnelt. Ein Brotlaib-"scherzel" ähnelt aber nur mit sehr viel Phantasie einer Uferterrassenkante. Entwässerungsgräben waren dagegen früher ein überaus typisches Merkmal des Kulturraumes Gneis und reichten direkt an die Berchtesgadenerstraße heran.
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |