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| + | Die Kirchensiedlung Gneis entstand wesentlich erst nach dem Jahr 1960. Der älteste Siedlungskern war allerdings der Baulandstreifen westlich der Santnergasse, der bereits zwischen 1928 und 1935 bebaut worden war. Die Gneisfeldstraße wurde, abgesehen von zwei Häusern der Zwischenkriegszeit großteils im Zug der Flüchtlingsansiedlung vor 1960 bebaut. Fast gleichzeitig entstand die Häusergruppe am Südende der Dr.-Adolf-Altmann-Straße um das alte Sakenbauerngut und die Häuserzeilen an der Sackengutstraße. |
| | + | * Das Oberdossengut (Dossenweg 59), 2006 als Wohnhaus umgebaut, war als Einhof lange ein sehr typisches Salzburger Bauernhaus. Die Tür- und Fenstergewände sind teilweise in Marmor ausgeführt, die Pfetten des Schopfwalmdaches teilweise als Tierköpfe gestaltet. |
| | Der Siedlungsteil von Gneis-Moos liegt wesentlich östlich des Almkanales unweit der Berchtesgadener Straße und stammt im Kern aus der Zeit des Austrofaschismus, stammt als auch mit den gleichen Motiven, unter denen die [[Kendlersiedlung]] und die Siedlung [[Sam]] entstand. Der kleine neu geschaffene Siedlungsteil entlang der neu errichteten Högelwörthstraße hieß damals nach Odo Neustädter-Stürmer (* 3. November 1885, Laibach; † 19. März 1938, Selbstmord, Hinterbrühl/Niederösterreich), der 1933-34 Staatssekretär für Arbeitsbeschaffung, 1934-35 Sozialminister und 1936-37 Innenminister war und der maßgeblichen Einfluss auf die Christlich-soziale Politik des Heimatschutzes ausgeübt hatte, ''Neustädter-Stürmer-Siedlung''. Abseits dieses Siedlungskernes wurden unweit davon am damaligen Totenweg (heute dort Nissenstraße genannt) zudem einige wenige Torfstecherhütten zu ärmlichen Wohnbauten umgewandelt. Nach 1938 wurde die Siedlung zuerst Höglwörthsiedlung genannt, bis sich später der Ortbegriff Gneis-Moos einbürgerte. | | Der Siedlungsteil von Gneis-Moos liegt wesentlich östlich des Almkanales unweit der Berchtesgadener Straße und stammt im Kern aus der Zeit des Austrofaschismus, stammt als auch mit den gleichen Motiven, unter denen die [[Kendlersiedlung]] und die Siedlung [[Sam]] entstand. Der kleine neu geschaffene Siedlungsteil entlang der neu errichteten Högelwörthstraße hieß damals nach Odo Neustädter-Stürmer (* 3. November 1885, Laibach; † 19. März 1938, Selbstmord, Hinterbrühl/Niederösterreich), der 1933-34 Staatssekretär für Arbeitsbeschaffung, 1934-35 Sozialminister und 1936-37 Innenminister war und der maßgeblichen Einfluss auf die Christlich-soziale Politik des Heimatschutzes ausgeübt hatte, ''Neustädter-Stürmer-Siedlung''. Abseits dieses Siedlungskernes wurden unweit davon am damaligen Totenweg (heute dort Nissenstraße genannt) zudem einige wenige Torfstecherhütten zu ärmlichen Wohnbauten umgewandelt. Nach 1938 wurde die Siedlung zuerst Höglwörthsiedlung genannt, bis sich später der Ortbegriff Gneis-Moos einbürgerte. |