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| | Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] ließen 36 Neukirchner ihr Leben für den österreichischen Kaiser, weitere sechs wurden als vermisst gerechnet. | | Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] ließen 36 Neukirchner ihr Leben für den österreichischen Kaiser, weitere sechs wurden als vermisst gerechnet. |
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| − | Mit Kundmachung der [[Salzburger Landesregierung]] vom [[4. Jänner]] [[1929]] wurde Neukirchen aufgrund seiner wachsenden Bedeutung für den [[Fremdenverkehr]] zum Markt erhoben. Im Februar des selben Jahres erhielt die neue Marktgemeinde, einhergehend mit der Umbenennung auf "Neukirchen am Großvenediger". von der [[Salzburger Landesregierung]] ihr Wappen verliehen. | + | Mit Kundmachung der [[Salzburger Landesregierung]] vom [[4. Jänner]] [[1929]] wurde Neukirchen aufgrund seiner wachsenden Bedeutung für den [[Fremdenverkehr]] zum Markt erhoben. Im Februar des selben Jahres erhielt die neue Marktgemeinde, einhergehend mit der Umbenennung auf "Neukirchen am Großvenediger". von der [[Salzburger Landesregierung]] ihr Wappen verliehen.<noinclude> |
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| | ==Religion und Kirche== | | ==Religion und Kirche== |
| | Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Neukirchen lässt sich auf das Jahr [[1243]] datieren. Da der Ortsname Neukirchen allerdings schon früher Bestand hat, deutet Vieles darauf, dass eine Kirche schon vorher existiert haben muss. Zu dieser Zeit war Neukirchen allerdings noch eine Filialkirche der Mutterpfarre [[Bramberg]]. Dies änderte sich erst [[1555]], als der Bramberger Pfarrer [[Rupert Ramsauer]] die Trennung von der [[Pfarre Bramberg]] vollzog. Neukirchen wird zum Vikariat erhoben und umfasst neben dem eigenen Pfarrgebiet die Dörfer Wald und Krimml als Filialkirche, das seinerseits [[1784]] die Selbständigkeit erreicht. | | Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Neukirchen lässt sich auf das Jahr [[1243]] datieren. Da der Ortsname Neukirchen allerdings schon früher Bestand hat, deutet Vieles darauf, dass eine Kirche schon vorher existiert haben muss. Zu dieser Zeit war Neukirchen allerdings noch eine Filialkirche der Mutterpfarre [[Bramberg]]. Dies änderte sich erst [[1555]], als der Bramberger Pfarrer [[Rupert Ramsauer]] die Trennung von der [[Pfarre Bramberg]] vollzog. Neukirchen wird zum Vikariat erhoben und umfasst neben dem eigenen Pfarrgebiet die Dörfer Wald und Krimml als Filialkirche, das seinerseits [[1784]] die Selbständigkeit erreicht. |
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| | * [[Pfarrkirche Neukirchen am Großvenediger]] | | * [[Pfarrkirche Neukirchen am Großvenediger]] |
| | :Die dem hl. Johannes geweihte Kirche beherbergt im Inneren eine aus dem Jahr [[1500]] stammende, aus Holz gefertigte, gotische Madonnenfigur, zu der einst Wallfahrten veranstaltet wurden. Sehenswert sind außerdem ein Fresko aus dem [[14. Jahrhundert]], der Hochaltar von [[1781]] und die erst [[1911]] eingesetzten mit Tiroler Glasmalerei versehenen Kirchenfenster. | | :Die dem hl. Johannes geweihte Kirche beherbergt im Inneren eine aus dem Jahr [[1500]] stammende, aus Holz gefertigte, gotische Madonnenfigur, zu der einst Wallfahrten veranstaltet wurden. Sehenswert sind außerdem ein Fresko aus dem [[14. Jahrhundert]], der Hochaltar von [[1781]] und die erst [[1911]] eingesetzten mit Tiroler Glasmalerei versehenen Kirchenfenster. |
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| | + | * [[Ambrosiuskapelle (Neukirchen am Großvenediger)|Ambrosiuskapelle]] |
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| | * [[Kammerlanderstall]] | | * [[Kammerlanderstall]] |