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==Die Auswirkungen auf die ländliche Gesellschaft im Pinzgau==
 
==Die Auswirkungen auf die ländliche Gesellschaft im Pinzgau==
=====Hoferhaltung und Hohe Dienstbotenanzahl=====
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=====Hoferhaltung und hohe Dienstbotenanzahl=====
 
Für die Viehwirtschaft benötigte man vor der Mechanisierung der Höfe, die im Pinzgau im Wesentlichen erst in den 1950er-Jahren erfolgte, eine große Anzahl von Dienstboten. Weiters hatte das Anerbenrecht durchaus seinen Sinn, da für diese Wirtschaftsform große Flächen benötigt werden um wirtschaftlich überleben zu können. Eine Erbteilung wie im Burgenland hätte die Höfe, die ohnehin oft nicht sehr groß waren, bald in den wirtschaftlichen Ruin getrieben. Diese Form des Erbrechtes bewirkte aber, dass nur eine Person - und das war in der Regel ein Sohn - den Hof erben konnte und alle Geschwister die [[Mehrgenerationenfamilie|Herkunftsfamilie]] verlassen mussten, ohne eine eigene Familie gründen zu können und so zu sog. „weichenden Kindern“ gemacht wurden.
 
Für die Viehwirtschaft benötigte man vor der Mechanisierung der Höfe, die im Pinzgau im Wesentlichen erst in den 1950er-Jahren erfolgte, eine große Anzahl von Dienstboten. Weiters hatte das Anerbenrecht durchaus seinen Sinn, da für diese Wirtschaftsform große Flächen benötigt werden um wirtschaftlich überleben zu können. Eine Erbteilung wie im Burgenland hätte die Höfe, die ohnehin oft nicht sehr groß waren, bald in den wirtschaftlichen Ruin getrieben. Diese Form des Erbrechtes bewirkte aber, dass nur eine Person - und das war in der Regel ein Sohn - den Hof erben konnte und alle Geschwister die [[Mehrgenerationenfamilie|Herkunftsfamilie]] verlassen mussten, ohne eine eigene Familie gründen zu können und so zu sog. „weichenden Kindern“ gemacht wurden.
  
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