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Wer auf der alten Wolfgangerstraße Richtung [[Bad Ischl]] fährt sieht auf der rechten Seite auf einem kleinen Hügel beim ''Naurergut'' der Familie Eisl, Mönichsreith 2, welches im [[Urbar]] schon um [[1376]] unter ''Wolfel daez den awern'' genannt wird, eine kleine neu (2016) restaurierte Kapelle. Von hier aus bietet sich ein wunderbarer Ausblick ins Wolfgangtal, mit dem herrlichen Talschluss des Hochgebirges.
 
Wer auf der alten Wolfgangerstraße Richtung [[Bad Ischl]] fährt sieht auf der rechten Seite auf einem kleinen Hügel beim ''Naurergut'' der Familie Eisl, Mönichsreith 2, welches im [[Urbar]] schon um [[1376]] unter ''Wolfel daez den awern'' genannt wird, eine kleine neu (2016) restaurierte Kapelle. Von hier aus bietet sich ein wunderbarer Ausblick ins Wolfgangtal, mit dem herrlichen Talschluss des Hochgebirges.
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Einst war es der Brauch bei Unglücksfällen vielfacher Art, aus Dank fürs Überleben oder zum Gedenken für die Toten ein [[Marterl]], ein [[Votivbild]] oder einen [[Gedenkstein]] zu setzen. Viele dieser historischen Kleinbilddenkmäler aus längst vergangener Zeit erinnern an diese Ereignisse. Schicksalsschläge bei Holzschlägerungen, Steinschlag im Gebirge, bei der Jagd oder bei Feuersbrünsten, Naturkatastrophen und Blitzschlag wie im Falle des ''Naurergutes''  werden zum Gedenken an die Toten in Erinnerung behalten. Bei diesem Großbrand durch Blitzschlag in den [[1970er]] Jahren erlitt Dachdecker-Spenglermeister Wolfgang Linsmayer aus St. Wolfgang 'in Erfüllung seiner aufopfernden Pflicht' den Stromtod. Durch seinen wagemutigen Eingriff schütze er das Leben einer Schar freiwilliger Helfer.  
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Einst war es der Brauch bei Unglücksfällen vielfacher Art, aus Dank fürs Überleben oder zum Gedenken für die Toten ein [[Marterl]], ein [[Votivbild]] oder einen Gedenkstein zu setzen. Viele dieser historischen Kleinbilddenkmäler aus längst vergangener Zeit erinnern an diese Ereignisse. Schicksalsschläge bei Holzschlägerungen, Steinschlag im Gebirge, bei der Jagd oder bei Feuersbrünsten, Naturkatastrophen und Blitzschlag wie im Falle des ''Naurergutes''  werden zum Gedenken an die Toten in Erinnerung behalten. Bei diesem Großbrand durch Blitzschlag in den [[1970er]] Jahren erlitt Dachdecker-Spenglermeister Wolfgang Linsmayer aus St. Wolfgang 'in Erfüllung seiner aufopfernden Pflicht' den Stromtod. Durch seinen wagemutigen Eingriff schütze er das Leben einer Schar freiwilliger Helfer.  
    
Diesen Schicksalsschlag  nahm der Männergesangverein von St. Wolfgang wahr, um einen Gedenkstein für den Sangesbruder anfertigen zu lassen. Eine festliche Einweihung und Enthüllung der [[Gedenktafel]] an der Kapelle im Untergäu war für den MGV St. Wolfgang ein Herzensbedürfnis zum Auftakt des einhundert jährigem Jubiläums am [[28. April]] [[1978]]. Konsistorialrat Pfarrer Rafferzeder nahm die  feierliche Einweihung vor. Vorstand Hotelier Fritz Vogler sprach Worte des herzlichen Gedenkens, Chorleiter Ferdinand Jocher leitete die Chorvorträge bei dieser Gedenkstunde. Abordnungen der Vereine wie eine Reitergruppe des St. Wolfganger Reitvereines gaben Wolfgang Linsmayer an diesen strahlenden Frühlingstag 1978 die letzte Ehre. Im Anschluss beim Festauftakt ließen es sich die [[Landeshauptleute in Salzburg|Landeshauptleute]] von [[Oberösterreich]] und [[Salzburg]] mit ihren Gattinnen nicht nehmen dem Jubelverein ihre Referenz zu erweisen.  
 
Diesen Schicksalsschlag  nahm der Männergesangverein von St. Wolfgang wahr, um einen Gedenkstein für den Sangesbruder anfertigen zu lassen. Eine festliche Einweihung und Enthüllung der [[Gedenktafel]] an der Kapelle im Untergäu war für den MGV St. Wolfgang ein Herzensbedürfnis zum Auftakt des einhundert jährigem Jubiläums am [[28. April]] [[1978]]. Konsistorialrat Pfarrer Rafferzeder nahm die  feierliche Einweihung vor. Vorstand Hotelier Fritz Vogler sprach Worte des herzlichen Gedenkens, Chorleiter Ferdinand Jocher leitete die Chorvorträge bei dieser Gedenkstunde. Abordnungen der Vereine wie eine Reitergruppe des St. Wolfganger Reitvereines gaben Wolfgang Linsmayer an diesen strahlenden Frühlingstag 1978 die letzte Ehre. Im Anschluss beim Festauftakt ließen es sich die [[Landeshauptleute in Salzburg|Landeshauptleute]] von [[Oberösterreich]] und [[Salzburg]] mit ihren Gattinnen nicht nehmen dem Jubelverein ihre Referenz zu erweisen.  

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