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Einst war es der Brauch bei Unglücksfällen vielfacher Art, aus Dank fürs Überleben oder zum Gedenken für die Toten ein [[Marterl]], ein [[Votivbild]] oder einen [[Gedenkstein]] zu setzen. Viele dieser historischen Kleinbilddenkmäler aus längst vergangener Zeit erinnern an diese Ereignisse. Schicksalsschläge bei Holzschlägerungen, Steinschlag im Gebirge, bei der Jagd oder bei Feuersbrünsten, Naturkatastrophen und Blitzschlag wie im Falle des ''Naurergutes''  werden zum Gedenken an die Toten in Erinnerung behalten. Bei diesem Großbrand durch Blitzschlag in den [[1970er]] Jahren erlitt Dachdecker-Spenglermeister Wolfgang Linsmayer aus St. Wolfgang 'in Erfüllung seiner aufopfernden Pflicht' den Stromtod. Durch seinen wagemutigen Eingriff schütze er das Leben einer Schar freiwilliger Helfer.  
 
Einst war es der Brauch bei Unglücksfällen vielfacher Art, aus Dank fürs Überleben oder zum Gedenken für die Toten ein [[Marterl]], ein [[Votivbild]] oder einen [[Gedenkstein]] zu setzen. Viele dieser historischen Kleinbilddenkmäler aus längst vergangener Zeit erinnern an diese Ereignisse. Schicksalsschläge bei Holzschlägerungen, Steinschlag im Gebirge, bei der Jagd oder bei Feuersbrünsten, Naturkatastrophen und Blitzschlag wie im Falle des ''Naurergutes''  werden zum Gedenken an die Toten in Erinnerung behalten. Bei diesem Großbrand durch Blitzschlag in den [[1970er]] Jahren erlitt Dachdecker-Spenglermeister Wolfgang Linsmayer aus St. Wolfgang 'in Erfüllung seiner aufopfernden Pflicht' den Stromtod. Durch seinen wagemutigen Eingriff schütze er das Leben einer Schar freiwilliger Helfer.  
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Diesen Schicksalsschlag  nahm der Männergesangverein von St. Wolfgang wahr, um einen Gedenkstein für den Sangesbruder anfertigen zu lassen. Eine festliche Einweihung und Enthüllung der Gedenktafel an der Kapelle im Untergäu war für den MGV St. Wolfgang ein Herzensbedürfnis zum Auftakt des einhundert jährigem Jubiläums am [[28. April]] [[1978]]. Konsistorialrat Pfarrer Rafferzeder nahm die  feierliche Einweihung vor. Vorstand Hotelier Fritz Vogler sprach Worte des herzlichen Gedenkens, Chorleiter Ferdinand Jocher leitete die Chorvorträge bei dieser Gedenkstunde. Abordnungen der Vereine wie eine Reitergruppe des St. Wolfganger Reitvereines gaben Wolfgang Linsmayer an diesen strahlenden Frühlingstag 1978 die letzte Ehre. Im Anschluss beim Festauftakt ließen es sich die [[Landeshauptleute in Salzburg|Landeshauptleute]] von [[Oberösterreich]] und [[Salzburg]] mit ihren Gattinnen nicht nehmen dem Jubelverein ihre Referenz zu erweisen.  
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Diesen Schicksalsschlag  nahm der Männergesangverein von St. Wolfgang wahr, um einen Gedenkstein für den Sangesbruder anfertigen zu lassen. Eine festliche Einweihung und Enthüllung der [[Gedenktafel]] an der Kapelle im Untergäu war für den MGV St. Wolfgang ein Herzensbedürfnis zum Auftakt des einhundert jährigem Jubiläums am [[28. April]] [[1978]]. Konsistorialrat Pfarrer Rafferzeder nahm die  feierliche Einweihung vor. Vorstand Hotelier Fritz Vogler sprach Worte des herzlichen Gedenkens, Chorleiter Ferdinand Jocher leitete die Chorvorträge bei dieser Gedenkstunde. Abordnungen der Vereine wie eine Reitergruppe des St. Wolfganger Reitvereines gaben Wolfgang Linsmayer an diesen strahlenden Frühlingstag 1978 die letzte Ehre. Im Anschluss beim Festauftakt ließen es sich die [[Landeshauptleute in Salzburg|Landeshauptleute]] von [[Oberösterreich]] und [[Salzburg]] mit ihren Gattinnen nicht nehmen dem Jubelverein ihre Referenz zu erweisen.  
    
Die aus diesem Anlass so sorgfältig und sachgerecht restaurierte Kapelle vor dem ''Naurergut'' mit dem Tafelbild der heiligen Familie und dem Gedenkstein für Wolfgang Linsmayer, ist im besten Sinne heute wie damals ein gutes Beispiel zur Erhaltung alten Kulturgutes. Auf die hübsche Holzdachkonstruktion mit Schindeldeckung, die sich mit dem Altbestand harmonisch verbindet  wurde besonders Bedacht genommen. Die Gedenktafel für Wolfgang Linsmayer wurde vom Steinmetzmeister [[Wolfgang Mayer (Steinmetz)|Wolfgang Mayer]] in Salzburg aus <nowiki>Antik</nowiki>[[marmor]] angefertigt.
 
Die aus diesem Anlass so sorgfältig und sachgerecht restaurierte Kapelle vor dem ''Naurergut'' mit dem Tafelbild der heiligen Familie und dem Gedenkstein für Wolfgang Linsmayer, ist im besten Sinne heute wie damals ein gutes Beispiel zur Erhaltung alten Kulturgutes. Auf die hübsche Holzdachkonstruktion mit Schindeldeckung, die sich mit dem Altbestand harmonisch verbindet  wurde besonders Bedacht genommen. Die Gedenktafel für Wolfgang Linsmayer wurde vom Steinmetzmeister [[Wolfgang Mayer (Steinmetz)|Wolfgang Mayer]] in Salzburg aus <nowiki>Antik</nowiki>[[marmor]] angefertigt.

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