| − | |[[1811]] hatte ein Brand 108 Häuser und auch die Pfarrkirche vernichtet. Beim folgenden Wiederaufbau bekam er 1831/32 den Auftrag, eine neue Orgel anzufertigen, sein Entwurf orientiert sich am „nachbarocken Stil“, in dem insgesamt die Ausstattung der Kirche erfolgte, den passenden figuralen Schmuck lieferte 1836 Johann Haid aus St. Johann.<ref>Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg''. Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 29.</ref> Als der Dechant die Kirche 1858–1861 aufwändig romanisieren ließ,<ref>Die Kosten dieser Maßnahmen beliefen sich auf 78.755 Gulden. Österreichische Kunsttopographie 25, hg. vom kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes, redigiert von Karl Ginhart: ''Die Denkmale des politischen Bezirkes Zell am See'', verlegt bei Rudolf M. Rohrer in Baden bei Wien 1933, S. 146f.</ref> verschenkte er das Orgelgehäuse an die Wallfahrtskirche am [[Dürrnberg]], die übrigen Teile verwendete sein Sohn [[Johann Nepomuk Carl Mauracher|J.N.C. Mauracher]] für den Neubau der Orgel im romanischen Stil. Das „nachbarocke Gehäuse“ ist in der [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt|Dürrnberger Kirche]] erhalten. | + | |[[1811]] hatte ein Brand 108 Häuser und auch die Pfarrkirche vernichtet. Beim folgenden Wiederaufbau bekam er 1831/32 den Auftrag, eine neue Orgel anzufertigen, sein Entwurf orientiert sich am „nachbarocken Stil“, in dem insgesamt die Ausstattung der Kirche erfolgte, den passenden figuralen Schmuck lieferte 1836 Johann Haid aus St. Johann.<ref>[[Roman Matthias Schmeißner]]: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg''. Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 29.</ref> Als der Dechant die Kirche 1858–1861 aufwändig romanisieren ließ,<ref>Die Kosten dieser Maßnahmen beliefen sich auf 78.755 Gulden. Österreichische Kunsttopographie 25, hg. vom kunsthistorischen Institute des Bundesdenkmalamtes, redigiert von Karl Ginhart: ''Die Denkmale des politischen Bezirkes Zell am See'', verlegt bei Rudolf M. Rohrer in Baden bei Wien 1933, S. 146f.</ref> verschenkte er das Orgelgehäuse an die Wallfahrtskirche am [[Dürrnberg]], die übrigen Teile verwendete sein Sohn [[Johann Nepomuk Carl Mauracher|J.N.C. Mauracher]] für den Neubau der Orgel im romanischen Stil. Das „nachbarocke Gehäuse“ ist in der [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt|Dürrnberger Kirche]] erhalten. |
| − | |Der Plan, auf der Westempore eine Orgel nach dem Entwurf Karl Maurachers zu errichten, die 800 [[Gulden|fl.]] gekostet hätte, wurde nicht umgesetzt. Folgende Stimmen waren vorgesehen, Manual: Principal 8', Gamba 8', Koppel 8', Flöte 4', Octav 4', Quint 3′, Superoctav 2', Mixtur 2' (vierfach), Cymbel 1' (zweifach). Pedal: Subbass 16', Octavbass 8', Posaune 8'.<ref>Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg''. Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 180–182.</ref> Der erhaltene Aufriss hat große Ähnlichkeit mit dem in [[Kirche St. Nikola#Orgel|Oberndorf]], s.o. | + | |Der Plan, auf der Westempore eine Orgel nach dem Entwurf Karl Maurachers zu errichten, die 800 [[Gulden|fl.]] gekostet hätte, wurde nicht umgesetzt. Folgende Stimmen waren vorgesehen, Manual: Principal 8', Gamba 8', Koppel 8', Flöte 4', Octav 4', Quint 3′, Superoctav 2', Mixtur 2' (vierfach), Cymbel 1' (zweifach). Pedal: Subbass 16', Octavbass 8', Posaune 8'.<ref>[[Roman Matthias Schmeißner]]: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg''. Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 180–182.</ref> Der erhaltene Aufriss hat große Ähnlichkeit mit dem in [[Kirche St. Nikola#Orgel|Oberndorf]], s.o. |