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Dieses Bilder-Buch mit Bildtexten in deutscher und englischer Sprache zeigt eine Festungsanlage, wie sie Besucher so nicht erleben können. Der Autor ist selbst Burgführer und hat durch seine Milizoffizierslaufbahn militärische Kenntnisse, ebenso wie der Fotograf. Das bringt dem Betrachter der Bilder wesentliche Vorteile, weist doch der Autor in den Beschreibungen auf so manch wichtige Kleinigkeit hin, die der Fotograf ins rechte Licht gesetzt hatte.  
 
Dieses Bilder-Buch mit Bildtexten in deutscher und englischer Sprache zeigt eine Festungsanlage, wie sie Besucher so nicht erleben können. Der Autor ist selbst Burgführer und hat durch seine Milizoffizierslaufbahn militärische Kenntnisse, ebenso wie der Fotograf. Das bringt dem Betrachter der Bilder wesentliche Vorteile, weist doch der Autor in den Beschreibungen auf so manch wichtige Kleinigkeit hin, die der Fotograf ins rechte Licht gesetzt hatte.  
 
   
 
   
Auf den Innenseiten des Bucheinbandes ist doppelseitig ein Detailplan der Festung von Oberst [[Emil Hettwer]] aus dem Jahr [[1905]] zu sehen.  Nach einem kurzen geschichtlichen Überblick beginnen die Seiten mit den Bildern, die allesamt technisch und farblich wirklich sehr gut sind.  Es folgen interessante Details: über der [[Roßpforte]] ist der „Maschikuli“-Erker (eine Senkrechtverteidigungsanlage), ein Festungsabort, die Konstruktion des Schlangengangs, verschließbare Bodenöffnungen zum Hinabschleudern von Kampfmitteln, ein Blick auf den Fechtboden, wo das Kriegshandwerk geübt werden konnte, eine ehemalige Soldatenwohnung im [[Geyerturm]], natürlich auch mehrere  technische Detailaufnahmen des „[[Salzburger Stier (Festung Hohensalzburg)|Salzburger Stier]]s“, einer Walzendrehorgel,  eine interessante Aufnahme der Bücherstube in den [[Fürstenzimmer]], ein imposanter Ausblick von den Feuertürmen über den Burginnenhof zum Gaisberg und viele, viele weitere Aufnahmen.
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Auf den Innenseiten des Bucheinbandes ist doppelseitig ein Detailplan der Festung von Oberst [[Emil Hettwer]] aus dem Jahr [[1905]] zu sehen.  Nach einem kurzen geschichtlichen Überblick beginnen die Seiten mit den Bildern, die allesamt technisch und farblich wirklich sehr gut sind.  Es folgen interessante Details: über der [[Rosspforte]] ist der „Maschikuli“-Erker (eine Senkrechtverteidigungsanlage), ein Festungsabort, die Konstruktion des Schlangengangs, verschließbare Bodenöffnungen zum Hinabschleudern von Kampfmitteln, ein Blick auf den Fechtboden, wo das Kriegshandwerk geübt werden konnte, eine ehemalige Soldatenwohnung im [[Geyerturm]], natürlich auch mehrere  technische Detailaufnahmen des „[[Salzburger Stier (Festung Hohensalzburg)|Salzburger Stier]]s“, einer Walzendrehorgel,  eine interessante Aufnahme der Bücherstube in den [[Fürstenzimmer]], ein imposanter Ausblick von den Feuertürmen über den Burginnenhof zum Gaisberg und viele, viele weitere Aufnahmen.
    
Zunächst dachte ich mir, ich werde das Buch einmal „locker“ durchblättern. Ich merkte aber schon nach wenigen Seiten, dass das Lesen der (kurzen) Bildtexte durchaus noch so manches Detail bringt. So zeigt eine Aufnahme einen Mauerausschnitt mit einem runden „Stein“ darin. Der runde „Stein“ ist eine eingemauerte Kanonenkugel von der erfolglosen [[Bauernkriege (Überblick)|Bauernbelagerung]] der Festung im Jahr [[1525]].  Die Bildtexte sind ganz und gar nicht touristisch-kitschig, sondern stets fachlich fundiert und informativ. Es gibt auch durchaus reizvolle Winteraufnahmen, wie jene seltene Perspektive vom Geyerturm aus in den Innenteil der Festung oder ein herrliches Bild vom großen Schlosshof zur Schlosskapelle, davor die alte Linde verschneit.
 
Zunächst dachte ich mir, ich werde das Buch einmal „locker“ durchblättern. Ich merkte aber schon nach wenigen Seiten, dass das Lesen der (kurzen) Bildtexte durchaus noch so manches Detail bringt. So zeigt eine Aufnahme einen Mauerausschnitt mit einem runden „Stein“ darin. Der runde „Stein“ ist eine eingemauerte Kanonenkugel von der erfolglosen [[Bauernkriege (Überblick)|Bauernbelagerung]] der Festung im Jahr [[1525]].  Die Bildtexte sind ganz und gar nicht touristisch-kitschig, sondern stets fachlich fundiert und informativ. Es gibt auch durchaus reizvolle Winteraufnahmen, wie jene seltene Perspektive vom Geyerturm aus in den Innenteil der Festung oder ein herrliches Bild vom großen Schlosshof zur Schlosskapelle, davor die alte Linde verschneit.

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