| | '''Ocnerostoma piniariella''' Zeller, 1847 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]]. | | '''Ocnerostoma piniariella''' Zeller, 1847 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]]. |
| | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== |
| − | ''O. piniariella'' wurde bei Embacher & Kurz (2009), sowie Embacher et al. (2011) nicht in die Liste der Salzburger Schmetterlinge aufgenommen, da die Meldung Mitterbergers vom 28.5.1909 aus der [[Josefiau]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011) als sehr fraglich angesehen wurde. Allerdings melden Huemer & Wieser (2008) auch ein Exemplar vom [[Stubachtal]], Wiegenwald, 1700 m, 24.6.2007 (Zone IV, Zentralalpen). Über den Lebensraum der Art in Salzburg ist nichts bekannt ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). Hannemann (1977) gibt für ''O. piniariella'' zwei Generationen im Jahr an (April, Mai und Juli, August), doch erscheint es fraglich, ob die Art auch in höheren Lagen zwei Generationen ausbildet. | + | ''O. piniariella'' wurde bei Embacher & Kurz (2009), sowie Embacher et al. (2011) nicht in die Liste der Salzburger Schmetterlinge aufgenommen, da die Meldung Mitterbergers vom 28.5.1909 aus der [[Josefiau]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011) als sehr fraglich angesehen wurde. Allerdings melden Huemer & Wieser (2008) auch ein Exemplar vom [[Stubachtal]], [[Wiegenwald]], 1700 m, 24.6.2007 (Zone IV, Zentralalpen). Über den Lebensraum der Art in Salzburg ist nichts bekannt ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). Hannemann (1977) gibt für ''O. piniariella'' zwei Generationen im Jahr an (April, Mai und Juli, August), doch erscheint es fraglich, ob die Art auch in höheren Lagen zwei Generationen ausbildet. |
| | Über die Lebensweise der Art in Salzburg ist nichts bekannt. Nach Hannemann (1977) minieren die Raupen an Nadeln von Kiefern (''[[Pinus sylvestris]]'')), wobei sie, an der Spitze der Nadeln beginnend, diese gegen den Grund zu aushöhlen. Die Verpuppung erfolgt zwischen zusammen gesponnenen Nadeln. Im [[Stubachtal]], auf 1700 m Höhe, könnte auch die Zirbe (''[[Pinus cembra]]'') als Futterpflanze genutzt werden, da diese hier sehr häufig vorkommt. Mangels Daten zu Lebensraum und Lebensweise ist es zur Zeit nicht möglich, eine eventuelle Gefährdung der Art abzuschätzen. | | Über die Lebensweise der Art in Salzburg ist nichts bekannt. Nach Hannemann (1977) minieren die Raupen an Nadeln von Kiefern (''[[Pinus sylvestris]]'')), wobei sie, an der Spitze der Nadeln beginnend, diese gegen den Grund zu aushöhlen. Die Verpuppung erfolgt zwischen zusammen gesponnenen Nadeln. Im [[Stubachtal]], auf 1700 m Höhe, könnte auch die Zirbe (''[[Pinus cembra]]'') als Futterpflanze genutzt werden, da diese hier sehr häufig vorkommt. Mangels Daten zu Lebensraum und Lebensweise ist es zur Zeit nicht möglich, eine eventuelle Gefährdung der Art abzuschätzen. |