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| | ==Die Stolpersteine== | | ==Die Stolpersteine== |
| − | Finanziert wird die Aktion über Patenschaften. 52 "Stolpersteine" zum Preis von je 95 Euro sind bereits finanziert. Auf einem der ersten Steine, die verlegt wurden, steht der Name des Opernsängers und Bruders [[Arnold Schönberg]]s, [[Heinrich Schönberg]]. Andere Steine erinnern an Kriegsdienstverweigerer, die sofort nach Kriegsbeginn [[1939]] in [[Salzburg]] hingerichtet wurden sowie an Kinder aus dem "Zigeunerlager" [[Maxglan]]. | + | Finanziert wird die Aktion über Patenschaften. 52 «Stolpersteine» zum Preis von je 95 Euro sind bereits finanziert. Auf einem der ersten Steine, die verlegt wurden, steht der Name des Opernsängers und Bruders [[Arnold Schönberg]]s, [[Heinrich Schönberg]]. Andere Steine erinnern an Kriegsdienstverweigerer, die sofort nach Kriegsbeginn [[1939]] in [[Salzburg]] hingerichtet wurden sowie an Kinder aus dem «Zigeunerlager» [[Maxglan]]. |
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| | Auf den Pflastersteinen aus Messing sind die wichtigsten Daten der Opfer wie Name, Wohnort, Geburtsdatum sowie Eckdaten über deren Schicksal im Nationalsozialismus eingeschlagen. | | Auf den Pflastersteinen aus Messing sind die wichtigsten Daten der Opfer wie Name, Wohnort, Geburtsdatum sowie Eckdaten über deren Schicksal im Nationalsozialismus eingeschlagen. |
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| | Acht Standorte in der Stadt Salzburg hat das Personenkomitee Stolpersteine nach monatelanger Recherchearbeit unter Mithilfe der beiden Historiker [[Gert Kerschbaumer]] und [[Helga Embacher]] ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst alle Opfergruppen zu berücksichtigen. Was nicht immer leicht war. "Als besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit bei Homosexuellen oder bei Frauen, die aufgrund einer Beziehung zu Fremdarbeitern verfolgt wurden", schildert Embacher. Diese Opfergruppen sind nach [[1945]] weiterhin diskriminiert worden und bis heute ein Tabuthema in der Gesellschaft. | | Acht Standorte in der Stadt Salzburg hat das Personenkomitee Stolpersteine nach monatelanger Recherchearbeit unter Mithilfe der beiden Historiker [[Gert Kerschbaumer]] und [[Helga Embacher]] ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst alle Opfergruppen zu berücksichtigen. Was nicht immer leicht war. "Als besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit bei Homosexuellen oder bei Frauen, die aufgrund einer Beziehung zu Fremdarbeitern verfolgt wurden", schildert Embacher. Diese Opfergruppen sind nach [[1945]] weiterhin diskriminiert worden und bis heute ein Tabuthema in der Gesellschaft. |
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| − | Die Standorte für die Gedenksteine wurden bewusst so gewählt, dass sie an stark frequentierten Wegen liegen. "Es sollen möglichst zugängliche Orte sein, erklärt Embacher. Gerade bei den Roma und Sinti erwies sich das als schwierig, da diese zuletzt im "Zigeunerlager" in Maxglan wohnhaft waren. Tragisches Detail: 17 der 21 dort geborenen Kindern starben im KZ. | + | Die Standorte für die Gedenksteine wurden bewusst so gewählt, dass sie an stark frequentierten Wegen liegen. "Es sollen möglichst zugängliche Orte sein, erklärt Embacher. Gerade bei den Roma und Sinti erwies sich das als schwierig, da diese zuletzt im «Zigeunerlager» in Maxglan wohnhaft waren. Tragisches Detail: 17 der 21 dort geborenen Kindern starben im KZ. |
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| − | Stellvertretend für die rund 50 Salzburger Juden, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen, wurde ein Stolperstein an die Familie Löwy in der [[Linzergasse]] 5 erinnern. Dort wo heute die deutschnationale Burschenschaft Germania ihren Sitz hat.
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| − | Die ersten Salzburger Stolpersteine wurden von Gunter Demnig am 22. August 2007 verlegt:<br> | + | Die ersten zwölf Salzburger Stolpersteine wurden von Gunter Demnig am 22. August 2007 an folgenden Orten verlegt:<br> |
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| | • Linzergasse 5: <b>Ernst Löwy, Ida Löwy, Herbert Löwy</b><br> | | • Linzergasse 5: <b>Ernst Löwy, Ida Löwy, Herbert Löwy</b><br> |