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Am [[9. Dezember]] [[1807]] trat der Reichsfürst und Bischof von [[Passau]], [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]], einige bislang in seinem Wirkungsbereich, aber innerhalb der Salzburger Landesgrenzen liegende Gebiete - darunter Seeham - "frei" an das [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistum Salzburg]] ab. Über tausend Jahre zuvor hatten die Gebiete zu bayerischen Diözesen gehört. [[1398]] kam das Gebiet der [[Trumer Seen]] in den Besitz des [[Erzbischof|Erzbischofs]] von Salzburg.<ref>[http://www.pfarre-seeham.at/fileadmin/user_upload/subportale/Pfarre_Seeham/Unsere_Kirche/41353_WEB_Kirchenfuehrer_Seeham_11_2010.pdf Offizieller Führer der Pfarrkirche zum hl. Johannes dem Täufer, Seeham]</ref>
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Die Geschichte von Seeham ist eng mit dem zwischen [[760]] und [[765]] vom Bayernherzog [[Tassilo III.]] gegründeten [[Kollegiatsstift Mattsee|Benediktinerstift Mattsee]] – ab [[1045]] Kollegiatsstift – verknüpft, das bis [[1398]] ''territorial'' und bis [[1807]] ''kirchenrechtlich'' dem Bistum [[Passau]] unterstand. [[1398]] verkaufte der Bischof von Passau die Burg und Herrschaft Mattsee und kam das Gebiet der [[Trumer Seen]] so in den territorialen Besitz des [[Erzbischof|Erzbischofs]] von Salzburg. Am [[9. Dezember]] [[1807]] trat der Reichsfürst und Bischof von Passau, [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]], die noch in seinem kirchlichen Wirkungsbereich, aber innerhalb der Salzburger Landesgrenzen liegenden Pfarrgemeinden - darunter Seeham - "frei" an das [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistum Salzburg]] ab.  
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Um 1900 entwickelte sich Seeham zu einem Ort der [[Sommerfrische]]. Ein [[Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs in Seeham|Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs]] wird gegründet und [[1927]] im Ortskern ein Park angelegt. Später entstehen dort ein kleines Strandbad und der Seewirt, es gibt auch eine Bootsvermietung. In den [[1960er]] Jahren wird das [[Strandbad Seeham|Strandbad]] durch Aufschüttung auf die heute gegebene Fläche vergrößert und im Park ein Tennisplatz angelegt. Bis in die 1960er Jahre war Seeham noch ein Dorf in Seenähe.
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Nach der bürgerlichen Revolution von [[1848]] wurde von Kaiser [[Franz Joseph I.]] im März [[1849]] das „Provisorische
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Reichsgemeindegesetz“ erlassen und die Gemeindegrenze von Seeham nach dem „Franziszäischen Kataster“ von 1830 festgelegt.
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Das Protokoll der ersten Sitzung des Gemeindeausschusses der Gemeinde Seeham ist mit [[19. Juli]] [[1850]] datiert. <ref>[http://www.pfarre-seeham.at/fileadmin/user_upload/subportale/Pfarre_Seeham/Unsere_Kirche/41353_WEB_Kirchenfuehrer_Seeham_11_2010.pdf Offizieller Führer der Pfarrkirche zum hl. Johannes dem Täufer, Seeham]</ref>
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Um [[1900]] entwickelte sich Seeham zu einem Ort der [[Sommerfrische]]. Ein [[Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs in Seeham|Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs]] wird gegründet und [[1927]] im Ortskern ein Park angelegt. Mitte der [[1930]]er entstehen ein kleines Strandbad und der Seewirt, es gibt auch eine Bootsvermietung. In den [[1960er]] Jahren wird das [[Strandbad Seeham|Strandbad]] durch Aufschüttung auf die heute gegebene Fläche vergrößert und im Park ein Tennisplatz angelegt. Bis in die 1960er Jahre war Seeham noch ein Dorf in Seenähe.
    
In den 1970er bis 1990er wächst der Ort durch Verbauung den [[Dürnberg (Seeham)|Dürnberg]] hinauf nach Westen, sowie nach Süden und den [[Wiesenberg |Wiesenberg]] hinauf, es vergrößern sich die Weiler [[Fraham (Seeham)|Fraham]] und [[Matzing (Seeham)|Matzing]].<ref>[http://www.seeham.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=218733559&detailonr=96342 Seeham Gemeindechronik]</ref>
 
In den 1970er bis 1990er wächst der Ort durch Verbauung den [[Dürnberg (Seeham)|Dürnberg]] hinauf nach Westen, sowie nach Süden und den [[Wiesenberg |Wiesenberg]] hinauf, es vergrößern sich die Weiler [[Fraham (Seeham)|Fraham]] und [[Matzing (Seeham)|Matzing]].<ref>[http://www.seeham.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=218733559&detailonr=96342 Seeham Gemeindechronik]</ref>

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