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| | Nach dem [[Brände Salzburger Dom|Dombrand]] [[1598]] begann [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]], der ja die [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] nach Salzburg geholt hatte, mit dem Bau der Klosterkirche. | | Nach dem [[Brände Salzburger Dom|Dombrand]] [[1598]] begann [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]], der ja die [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] nach Salzburg geholt hatte, mit dem Bau der Klosterkirche. |
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| − | Betritt man die Kirche, so öffnen sich nach der Außentüre zwei Türflügel aus Holz, die 12 Eichenholzreliefs, die Maria mit Kind, Johannes den Täufer und zehn Aposteln darstellen. Die Eichenreliefs stammen in ander Form angeordnet aus dem alten Salzburger Dom vor dem Brand von 1598. In einem der Flügelteile ist die Jahreszahl [[1450]] (für die Zahl "4" wurde der obere Teil einer "8" verwendet, durch leichte Drehugn dieser Ziffer entstand in nunmehr eckiger Form die heutige "4") zu erkennen. | + | Betritt man die Kirche, so öffnen sich nach der Außentüre zwei Türflügel aus Holz, die 12 Eichenholzreliefs, die Maria mit Kind, Johannes den Täufer und zehn Aposteln darstellen. Die Eichenreliefs stammen in ander Form angeordnet aus dem alten Salzburger Dom vor dem Brand von 1598. In einem der Flügelteile ist die Jahreszahl [[1450]] zu erkennen. (Für die Zahl "4" wurde der obere Teil einer "8" verwendet, durch leichte Drehung dieser Ziffer entstand in nunmehr eckiger Form die heutige "4"). |
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| − | Der Innenraum, der in Ost-West-Richtung (also genau umgekehrt als im Mittelalter üblich) ausgerichtet ist, ist ein saalartiger Raum mit Tonnengewölbe. Das Tonnengewölbe über dem Hochaltar führt nach Westen in den großen Betchor (Konventchor) weiter, die Rückseite des Hauptaltars bidlet den Altar der Betchores. Südseitig schleißt die Sakristei und nordseitig der kleine Betchor an. Der schlichte zur Gänze auf Holz gemalte Hochaltar zeigt mittig die Anbetung der Hirten (1602) und seitlich den Heiligen Bonaventura und den Heiligen Ludwig von Toulouse (1. Hälfte 18. Jahrhundert). Etwas näher am Kirchenraum befinden sich seitlich die schlichten ebenfalls zur Gänze auf Holz gemalten Altäre. Sie zeigen Maria mit dem Kinde und Maria mit dem Heiligen Felix von Candelice (beide 1620). | + | Der Innenraum, der in Ost-West-Richtung (also genau umgekehrt als im Mittelalter üblich) ausgerichtet ist, ist ein saalartiger Raum mit Tonnengewölbe. Das Tonnengewölbe über dem Hochaltar führt nach Westen in den großen Betchor (Konventchor) weiter, die Rückseite des Hauptaltars bidlet den Altar der Betchores. Südseitig schleißt die Sakristei und nordseitig der kleine Betchor an. |
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| | + | Der schlichte zur Gänze auf Holz gemalte Hochaltar zeigt mittig die Anbetung der Hirten (1602) und seitlich den Heiligen Bonaventura und den Heiligen Ludwig von Toulouse (1. Hälfte 18. Jahrhundert). Etwas näher am Kirchenraum befinden sich seitlich die schlichten ebenfalls zur Gänze auf Holz gemalten Altäre. Sie zeigen Maria mit dem Kinde und Maria mit dem Heiligen Felix von Candelice (beide 1620). |
| | Beim Eingang links befindet sich südseitig die ''Lourdes-Kapelle''. Sie ist die älteste Lourdesgrotte in Salzburg und stammt aus dem Jahr [[1880]]. gegenüber deiser Groote befindet sich im hinteren Teil der Kirche der ''Franziskusaltar'' mit dem guten Altarblatt der Stigmatisation des Hl. Franz von Assisi. Dieses Bild und die sechs ''Passionsgemälde'' an den beiden Langhauswänden malte der Kapuziner ''Norbert Baumgartner'' (* [[1717]] in Wien, † [[1773]]) . | | Beim Eingang links befindet sich südseitig die ''Lourdes-Kapelle''. Sie ist die älteste Lourdesgrotte in Salzburg und stammt aus dem Jahr [[1880]]. gegenüber deiser Groote befindet sich im hinteren Teil der Kirche der ''Franziskusaltar'' mit dem guten Altarblatt der Stigmatisation des Hl. Franz von Assisi. Dieses Bild und die sechs ''Passionsgemälde'' an den beiden Langhauswänden malte der Kapuziner ''Norbert Baumgartner'' (* [[1717]] in Wien, † [[1773]]) . |
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