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Im Jahre [[1968]] kam der CDU-Bundesvorsitzende Helmut Kohl zum ersten Mal in das Salzkammergut, [[1969]] als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und ab [[1982]] als deutscher Bundeskanzler und treuer Sommergast an den [[Wolfgangsee]]. Erst nach dem tragischen Tod seiner Frau Hannelore [[2001]] blieb Kohl nach 30 Urlauben seinem Urlaubsdomizil [[St. Gilgen]] fern, kehrte nur noch zu Kurzbesuchen bei Freunden zurück.
 
Im Jahre [[1968]] kam der CDU-Bundesvorsitzende Helmut Kohl zum ersten Mal in das Salzkammergut, [[1969]] als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und ab [[1982]] als deutscher Bundeskanzler und treuer Sommergast an den [[Wolfgangsee]]. Erst nach dem tragischen Tod seiner Frau Hannelore [[2001]] blieb Kohl nach 30 Urlauben seinem Urlaubsdomizil [[St. Gilgen]] fern, kehrte nur noch zu Kurzbesuchen bei Freunden zurück.
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Beim ersten Salzkammergut-Urlaub hatte das Ehepaar Kohl ein kleines Hotel am [[Mondsee (See)|Mondsee]] mit Direktzugang zum See gebucht. Dort angekommen sah man, dass die Hauptstraße zum Badeplatz am See überquert werden musste. "Ich habe Hotel Cortison (ein damals modernes Medikament) gelesen, da fahren wir hin", sagte Hannelore Kohl. Gesagt - getan, und somit landete man im  Hotel Cortisen bei Friedl und Inge Ballner, in [[St. Wolfgang]]. Der Wunsch des jungen Ehepaares Kohl war Baden, Bergsteigen und Wandern. Ein kleines rotes Schlauchboot war mit im Gepäck. Zu dieser Zeit war auch meine Familie zu den sommerlichen Ferien in St. Wolfgang. An schönen Sommertagen fuhren wir mit dem Traunerl wie mit einem Hausboot über den See. Es dauerte nicht lange, da wurden wir von dem roten Schlauchboot verfolgt und die Dame fragte uns, ob nicht ihr Mann dieses "Gondoliere-Rudern" versuchen könnte. Die Herrschaften stiegen in unser traditionelles Schiff, und das Schlauchboot wurde angehängt. Dies war die erste Begegnung mit Ehepaar Kohl.  
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Beim ersten Salzkammergut-Urlaub hatte das Ehepaar Kohl ein kleines Hotel am [[Mondsee (See)|Mondsee]] mit Direktzugang zum See gebucht. Dort angekommen sah man, dass die Hauptstraße zum Badeplatz am See überquert werden musste. "Ich habe Hotel Cortison (ein damals modernes Medikament) gelesen, da fahren wir hin", sagte Hannelore Kohl. Gesagt - getan, und somit landete man im  Hotel Cortisen bei Friedl und Inge Ballner, in [[St. Wolfgang]]. Der Wunsch des jungen Ehepaares Kohl war Baden, Bergsteigen und Wandern. Ein kleines rotes Schlauchboot war mit im Gepäck. Zu dieser Zeit war auch meine Familie zu den sommerlichen Ferien in St. Wolfgang. An schönen Sommertagen fuhren wir mit dem [[Traunerl]] wie mit einem Hausboot über den See. Es dauerte nicht lange, da wurden wir von dem roten Schlauchboot verfolgt und die Dame fragte uns, ob nicht ihr Mann dieses "Gondoliere-Rudern" versuchen könnte. Die Herrschaften stiegen in unser traditionelles Schiff, und das Schlauchboot wurde angehängt. Dies war die erste Begegnung mit Ehepaar Kohl.  
    
Die Fortbewegung mit einer Schaufel sieht sehr einfach aus, doch ungeübt dreht man sich meist wie im Ringelspiel im Kreis und kommt nicht vom Fleck. So erging es auch Helmut Kohl. Bei der ersten Bergtour auf das 2055 m hohe [[Gamsfeld]] gab es schon mehr Erfolg. Der Höhenrausch brach aus. Allmählich wurden alle Gipfel um den Wolfgangsee bestiegen – ein Langzeitfavorit, war das [[Wieslerhorn]]. Als man nach drei Jahren beschloss, das Feriendomizil an den Wolfgangsee zu verlegen und die zwei Söhne Walter und Peter mit zu bringen, wurde ein Haus mit direktem Seezugang in St. Gilgen, in der Mondseerstraße angemietet.  
 
Die Fortbewegung mit einer Schaufel sieht sehr einfach aus, doch ungeübt dreht man sich meist wie im Ringelspiel im Kreis und kommt nicht vom Fleck. So erging es auch Helmut Kohl. Bei der ersten Bergtour auf das 2055 m hohe [[Gamsfeld]] gab es schon mehr Erfolg. Der Höhenrausch brach aus. Allmählich wurden alle Gipfel um den Wolfgangsee bestiegen – ein Langzeitfavorit, war das [[Wieslerhorn]]. Als man nach drei Jahren beschloss, das Feriendomizil an den Wolfgangsee zu verlegen und die zwei Söhne Walter und Peter mit zu bringen, wurde ein Haus mit direktem Seezugang in St. Gilgen, in der Mondseerstraße angemietet.  

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