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==Leben==
 
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Mayer-Maly trat nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Staatsanwalt während der Volksgerichtsprozesse gegen nationalsozialistische Kriegsverbrecher in Erscheinung. Ab [[1961]] wirkte er als Universitätsprofessor in Wien und dann, nach einem Abstecher nach Köln, von [[1966]] bis [[1999]] in Salzburg. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung an der [[Universität Salzburg]] Handelsrecht, deutsches und österreichisches bürgerliches Recht sowie römisches Recht.  
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Mayer-Maly trat nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Staatsanwalt während der Volksgerichtsprozesse gegen nationalsozialistische Kriegsverbrecher in Erscheinung. Ab [[1961]] wirkte er als Universitätsprofessor in Wien und dann, nach einem Abstecher nach Köln, von [[1966]] bis [[1999]] in Salzburg. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung an der [[Universität Salzburg]] Handelsrecht, deutsches und österreichisches bürgerliches Recht, Arbeitsrecht sowie römisches Recht. Danach wurde er an die Universität Innsbruck berufen und lehrte Rechtsphilosophie und hatte den diesbezüglichen Lehrstuhl inne.  
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Mayer-Maly war ''wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften'' und veröffenlichte mehr als 20 Bücher und über 850 Aufsätze.
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Mayer-Maly war ''wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften'' und veröffenlichte mehr als 20 Bücher und über 850 Aufsätze. Seine Bücher zählen bis heute zu den Bestsellern der rechtswissenschaftlichen großen Standardwerke.
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Er gilt als Stammvater des modernen Kollektivvertrages und wurde als Justizminister gehandelt, lehnte jedoch eine politische Laufbahn zu Gunsten der wissenschaftlichen Karriere ab.  
    
[[1999]] kandidierte der Rechtsdoyen für die "Christlich-Soziale Union" auf Platz fünf für den [[Salzburger Gemeinderat]]. Die [[ÖVP]] war für ihn nach 40 Jahren "nicht mehr wählbar", die Haltung der ÖVP in den Fragen Fristenlösung und Abtreibungspille Mifegyne war ihm viel zu permissiv gewesen.
 
[[1999]] kandidierte der Rechtsdoyen für die "Christlich-Soziale Union" auf Platz fünf für den [[Salzburger Gemeinderat]]. Die [[ÖVP]] war für ihn nach 40 Jahren "nicht mehr wählbar", die Haltung der ÖVP in den Fragen Fristenlösung und Abtreibungspille Mifegyne war ihm viel zu permissiv gewesen.
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Theo Mayer-Maly wird am [[Friedhof Aigen]] seine letzte Ruhe finden.
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Theo Mayer-Maly wird am [[Friedhof Aigen]] am 13. Dezember 2007 seine letzte Ruhe finden.
    
==Ehrungen==
 
==Ehrungen==
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