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, 13:01, 7. Dez. 2007
'''em.o.Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Theo Mayer-Maly''' (* [[16. August]] [[1931]] in Wien; † [[6. Dezember]] [[2007]] in [[Salzburg]]) war Jurist und Universitätsprofessor.
==Leben==
Mayer-Maly trat nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Staatsanwalt während der Volksgerichtsprozesse gegen nationalsozialistische Kriegsverbrecher in Erscheinung. Ab [[1961]] wirkte er als Universitätsprofessor in Wien und dann, nach einem Abstecher nach Köln, von [[1966]] bis [[1999]] in Salzburg. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung an der [[Universität Salzburg]] Handelsrecht, deutsches und österreichisches bürgerliches Recht sowie römisches Recht.
Mayer-Maly war ''wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften'' und veröffenlichte mehr als 20 Bücher und über 850 Aufsätze.
[[1999]] kandidierte der Rechtsdoyen für die "Christlich-Soziale Union" auf Platz fünf für den [[Salzburger Gemeinderat]]. Die [[ÖVP]] war für ihn nach 40 Jahren "nicht mehr wählbar", die Haltung der ÖVP in den Fragen Fristenlösung und Abtreibungspille Mifegyne war ihm viel zu permissiv gewesen.
Theo Mayer-Maly wird am [[Friedhof Aigen]] seine letzte Ruhe finden.
==Ehrungen==
Theo Mayer-Maly war Träger zahlreicher hoher und höchster Auszeichnungen. Ein kleiner Ausschnitt daraus:
*Wilhelm-Hartel-Preis (1991 )
*Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1994
*Ehrendoktor der Universität Graz (1985)
*Honorarprofessur der Universität Innsbruck
==Quelle==
*Salzburger Nachrichten
[[Kategorie:Person|Mayer-Maly, Theo]]
[[Kategorie:Jurist|Mayer-Maly, Theo]]