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| | [[Datei:Holzschnitt Stein an der Traun 1560.png|thumb|Holzschnitt Stein an der Traun um 1560]] | | [[Datei:Holzschnitt Stein an der Traun 1560.png|thumb|Holzschnitt Stein an der Traun um 1560]] |
| | [[File:Hochschloss Stein an der Traun.jpg|thumb|Hochschloss (Obere Burg) - Stein an der Traun, Aufnahme 2013]] | | [[File:Hochschloss Stein an der Traun.jpg|thumb|Hochschloss (Obere Burg) - Stein an der Traun, Aufnahme 2013]] |
| − | Das '''Schloss Stein an der Traun''' befindet sich im [[Bayern|bayrischen]] [[Rupertiwinkel]]. | + | Das '''Schloss Stein an der Traun''' befindet sich im [[Bayern|bayrischen]] [[Landkreis Traunstein]]. |
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| | ==Beschreibung== | | ==Beschreibung== |
| − | Schloss Stein in Stein an der Traun in der Stadt Traunreut in Bayern gilt als die bedeutendste Höhlenburg [[Deutschland |Deutschlands]]. Das Hochschloss liegt im Rupertiwinkel, die anderen Gebäude im [[Chiemgau]]. | + | Schloss Stein in Stein an der Traun in der Stadt Traunreut in Bayern gilt als die bedeutendste Höhlenburg [[Deutschland]]s. Das Hochschloss liegt im Rupertiwinkel, die anderen Gebäude im [[Chiemgau]]. |
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| | Die Anlage besteht aus drei Teilen. Das Hochschloss steht auf einer fast 50 Meter hohen Felswand aus [[Nagelfluh]]. Darunter befindet sich in der Felswand die Höhlenburg, die eine Verbindung ins Trauntal bildet. Das Unterschloss liegt am Fuße der Felswand im Tal der Traun. | | Die Anlage besteht aus drei Teilen. Das Hochschloss steht auf einer fast 50 Meter hohen Felswand aus [[Nagelfluh]]. Darunter befindet sich in der Felswand die Höhlenburg, die eine Verbindung ins Trauntal bildet. Das Unterschloss liegt am Fuße der Felswand im Tal der Traun. |
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| | Stein lag seit dem [[zweiten Vertrag von Erharting]] ([[1275]]) an der Grenze zwischen Bayern und Salzburg. Dabei wurde die Grenze so gezogen, dass die obere Burg auf Salzburger Territorium lag, während die untere Burg und die Höhlenburg auf herzoglich bayerischem Gebiet blieben. | | Stein lag seit dem [[zweiten Vertrag von Erharting]] ([[1275]]) an der Grenze zwischen Bayern und Salzburg. Dabei wurde die Grenze so gezogen, dass die obere Burg auf Salzburger Territorium lag, während die untere Burg und die Höhlenburg auf herzoglich bayerischem Gebiet blieben. |
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| − | Die Burg war Sitz der Hofmark Stein, ein Niedergerichtsbezirk, der urkundlich erstmals [[1558]] erscheint. Da die Landesgrenze auch das Hofmarksgebiet durchlief, lagen neben dem Hochschloss weitere 14 Anwesen in Buchberg, Höhenberg, Reit, Roitham und Zieglstadl auf salzburgischem Territorium. Es kam immer wieder zu Grenzstreitigkeiten, wie zahlreiche erhaltene Beschwerdeschreiben, Protokolle und „Widerreden“ belegen. Bayern zweifelte die mitten durch das Hofmarksgebiet laufende Landesgrenze nicht an. Doch die Pfleger des bayerischen Landgerichts [[Trostberg]] behaupteten seit dem 16. Jahrhundert die Hochgerichtsbarkeit nach dem Gewohnheitsrecht. | + | Die Burg war Sitz der Hofmark Stein, ein Niedergerichtsbezirk, der urkundlich erstmals [[1558]] erscheint. Da die Landesgrenze auch das Hofmarksgebiet durchlief, lagen neben dem Hochschloss weitere 14 Anwesen in Buchberg, Höhenberg, Reit, Roitham und Zieglstadl auf salzburgischem Territorium. Es kam immer wieder zu Grenzstreitigkeiten, wie zahlreiche erhaltene Beschwerdeschreiben, Protokolle und „Widerreden“ belegen. Bayern zweifelte die mitten durch das Hofmarksgebiet laufende Landesgrenze nicht an. Doch die [[Pfleger]] des bayerischen Landgerichts [[Trostberg]] behaupteten seit dem 1[[6. Jahrhundert]] die Hochgerichtsbarkeit nach dem Gewohnheitsrecht. |
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| | Johann Albrecht Graf von Törring verkaufte [[1663]] die Hofmark Stein an den Grafen Carl Fugger von Kirchberg. Danach kam die Hofmark durch Heirat in den Besitz der Freiherren von Lösch, welche die Anlage umbauten. Ab 1829 wechselte das Schloss mehrmals den Besitzer. 1845 erwarben die Herzöge von Leuchtenberg den Besitz, den sie teilweise im neugotischen Stil umbauten. | | Johann Albrecht Graf von Törring verkaufte [[1663]] die Hofmark Stein an den Grafen Carl Fugger von Kirchberg. Danach kam die Hofmark durch Heirat in den Besitz der Freiherren von Lösch, welche die Anlage umbauten. Ab 1829 wechselte das Schloss mehrmals den Besitzer. 1845 erwarben die Herzöge von Leuchtenberg den Besitz, den sie teilweise im neugotischen Stil umbauten. |
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| | Mit Schloss Stein verbunden ist die bekannte Legende vom Raubritter Hainz von Stein, der Anfang des [[13. Jahrhundert]]s auf der Burg gelebt haben soll. | | Mit Schloss Stein verbunden ist die bekannte Legende vom Raubritter Hainz von Stein, der Anfang des [[13. Jahrhundert]]s auf der Burg gelebt haben soll. |
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| | ==Bildergalerie== | | ==Bildergalerie== |
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| | ==Weblink== | | ==Weblink== |
| | {{homepage|http://www.steiner-burg.de}} | | {{homepage|http://www.steiner-burg.de}} |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | * [[Andreas Hirsch]], Bad Reichenhall; Texterstellung | + | * [[Andreas Hirsch]], Bad Reichenhall (Text) |
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| | [[Kategorie:Bayern]] | | [[Kategorie:Bayern]] |
| | [[Kategorie:Rupertiwinkel]] | | [[Kategorie:Rupertiwinkel]] |
| | [[Kategorie:Geschichte]] | | [[Kategorie:Geschichte]] |
| | + | [[Kategorie:Architektur]] |
| | + | [[Kategorie:Historische Gebäude]] |
| | + | [[Kategorie:Schloss]] |