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, 11:05, 10. Dez. 2007
Das '''Erzbischöfliche Palais''' ist der Sitz des [[Erzbischof|Salzburger Erzbischofs]] und befindet sich an der Ostseite des [[Kapitelplatz]]es.
==Geschichte==
Der Bau ist aus dem Zusammenschluss von zwei ursprünglich getrennten Kanonikalhöfen um [[1690]] entstanden. Das Portal wird von einem Wappen von Erzbischof [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] geziert. Das alte Portal zur [[Kapitelgasse]] trug ein Wappen von [[Markus Sittikus]] ([[1693]]).
Nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten und dem Anschluss an Deutschland musste Fürsterzbischof [[Andreas Rohracher]] am [[12. Oktober]] [[1939]] ein Ausweichquartier im [[Erzstift St. Peter]] beziehen, erst am [[10. Dezember]] [[1947]] konnte er ins Erzbischöfliche Palais zurück.
==Allgemein==
Der zweite Stock des Erzbischöflichen Palais am Kapitelplatz ist allein dem Erzbischof vorbehalten. Hier befinden sich auch Repräsentationsräume und eine Privatkapelle. In der Eingangshalle im Erdgeschoß findet man ein Hauptwerk [[Josef Zenzmaier]]s ([[1933]] - [[2001]]), den im Andenken an Andreas Rohracher angefertigten großen Gnadenstuhl. Ein weiterer Künstler, der im Palais verewigt ist, ist [[Sebastian Stief]] ([[1811]] - [[1889]]). Seine Wandbilder "Ankunft des heiligen Rupert im zerstörten Juvavum" und "Erbauung des ersten Domes durch den heiligen Virgil" sind populäre Zeugnisse seiner Schaffenskraft.
In der Privatkapelle vermählte Erzbischof [[Alois Kothgasser]] am [[21. Dezember]] [[2003]] die damalige Außenministerin [[Benita Ferrero-Waldner]] und den spanischen Universitätsprofessor Francisco Ferrero-Campos.
==Quelle==
*Salzburger Nachrichten
[[Kategorie:Gebäude]]
[[Kategorie:Altstadt]]