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''S. aurella'' ist eine der häufigsten und in Salzburg am weitesten verbreiteten Zwergmotten-Arten. Von ihr sind mehrere Nahrungsrassen bekannt, die offensichtlich auf unterschiedliche Futterpflanzen spezialisiert sind. In Salzburg wurden bisher zwei dieser Nahrungsrassen nachgewiesen.
 
''S. aurella'' ist eine der häufigsten und in Salzburg am weitesten verbreiteten Zwergmotten-Arten. Von ihr sind mehrere Nahrungsrassen bekannt, die offensichtlich auf unterschiedliche Futterpflanzen spezialisiert sind. In Salzburg wurden bisher zwei dieser Nahrungsrassen nachgewiesen.
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Die Raupen der var. biol. ''fragariella'' (Heinemann, 1862) leben an der Walderdbeere (''[[Fragaria vesca]]'') an feuchten, schattigen Waldrändern und in Schluchtwäldern. Diese Nahrungsrasse ist in Salzburg ziemlich selten und bisher nur aus den Zonen I und II nach [[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]] sowie [[Salzburger Kalkalpen|Kalkalpen]]) bekannt, mit einer dokumentierten Höhenverbreitung von nur 520 - 760 m (Kurz & Kurz 2010).
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Die Raupen der var. biol. ''fragariella'' (Heinemann, 1862) leben an der Walderdbeere (''[[Fragaria vesca]]'') an feuchten, schattigen Waldrändern und in Schluchtwäldern. Diese Nahrungsrasse ist in Salzburg ziemlich selten und bisher nur aus den Zonen I und II nach [[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]] sowie [[Salzburger Kalkalpen|Kalkalpen]]) bekannt, mit einer dokumentierten Höhenverbreitung von nur 520 - 760 m ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2010).
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Demgegenüber ist die typische Form, var. biol. ''aurella'' (Fabricius, 1775) in Salzburg sehr häufig und mit Ausnahme des [[Lungau]]s auch bereits aus allen Landesteilen nachgewiesen. Var. biol. ''aurella'' besiedelt Bestände vor allem wintergrüner Brombeer-Varietäten an Rändern und auf Lichtungen von Laubmischwäldern und von Nadelwäldern, besonders aber sogenannte Brombeerschläge und hochstauden- und gebüschreiche Schlagfluren. Die Höhenverbreitung der typischen Nahrungsrasse reicht vom Flachland bis zumindest 1200 m (Kurz & Kurz 2010). ''S. aurella'' kommt in Salzburg in zwei Generationen im Jahr vor. Raupen- bzw. Minenfunde sind von Mitte Juni bis Ende Juli, sowie von August bis Oktober bekannt (Kurz & Kurz 2010), Raupen sollen nach Literaturangaben aber sogar bis in den Dezember hinein zu finden sein.
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Demgegenüber ist die typische Form, var. biol. ''aurella'' (Fabricius, 1775) in Salzburg sehr häufig und mit Ausnahme des [[Lungau]]s auch bereits aus allen Landesteilen nachgewiesen. Var. biol. ''aurella'' besiedelt Bestände vor allem wintergrüner Brombeer-Varietäten an Rändern und auf Lichtungen von Laubmischwäldern und von Nadelwäldern, besonders aber sogenannte Brombeerschläge und hochstauden- und gebüschreiche Schlagfluren. Die Höhenverbreitung der typischen Nahrungsrasse reicht vom Flachland bis zumindest 1200 m ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2010). ''S. aurella'' kommt in Salzburg in zwei Generationen im Jahr vor. Raupen- bzw. Minenfunde sind von Mitte Juni bis Ende Juli, sowie von August bis Oktober bekannt ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2010), Raupen sollen nach Literaturangaben aber sogar bis in den Dezember hinein zu finden sein.
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==