| − | Während der Pressekonferenz am 12. April 2016 hatte eine Mitarbeiterin des Museums in der örtlichen Bäckerei etwas abzuholen. Als sie zurück zur Pressekonferenz kam, hatte sie nicht nur das bestellte Brot dabei, sondern auch Tillmann, einen Störhanderwerker - passend zum Thema der Ausstellung, die sich ja auch mit Störgehern beschäftigt. Tillmann gab bereitwillig Auskunft über woher und wohin, über Sitten und Gebräuche von Störgehern und über die Bedeutung seiner Kleidung. So war einst der goldene Ohrring (heute nicht mehr aus Gold) dafür gedacht, die Begräbniskosten zu bezahlen, falls ein Bursche auf Stör verstarb. Die verschiedenen Knöpfe und deren Anzahl stehen für die drei Wanderjahre und die Tage einer Arbeitswoche usw. Anschließend verließ er die Pressekonferenz, zu Fuß, wie es Brauch bei den Störgehern ist, in Richtung Wien, auf der [[Wiener Straße]] (B 1). | + | Während der Pressekonferenz am 12. April 2016 hatte eine Mitarbeiterin des Museums in der örtlichen Bäckerei etwas abzuholen. Als sie zurück zur Pressekonferenz kam, hatte sie nicht nur das bestellte Brot dabei, sondern auch Tillmann, einen Störhanderwerker - passend zum Thema der Ausstellung, die sich ja auch mit Störgehern beschäftigt. Tillmann gab bereitwillig Auskunft über woher und wohin, über Sitten und Gebräuche von Störgehern und über die Bedeutung seiner Kleidung. So war einst der goldene (heute nicht mehr aus Gold) Ohrring dafür gedacht die Begräbniskosten zu bezahlen, falls ein Bursche auf der Stör verstarb. Die verschiedenen Knöpfe und deren Anzahl stehen für die drei Wanderjahre und die Tage einer Arbeitswoche usw. Anschließend verließ Tillmann wieder die Pressekonferenz, wie es Brauch bei den Störgehern ist, zu Fuß in Richtung Wien, auf der [[Wiener Straße]] (B 1). |