| | [[Datei:Martinsaltar um 1520 in St. Martin, St. Michael i. Lungau.jpg|thumb|Mantelspende des hl. Martin, um 1520]] [[Datei:Altarraum St. Martin, St. Michael i. Lungau.jpg|thumb|Altarraum]] | | [[Datei:Martinsaltar um 1520 in St. Martin, St. Michael i. Lungau.jpg|thumb|Mantelspende des hl. Martin, um 1520]] [[Datei:Altarraum St. Martin, St. Michael i. Lungau.jpg|thumb|Altarraum]] |
| − | Die Kirche in '''[[St. Martin (St. Michael im Lungau)|Sankt Martin]]''' liegt im östlichen Teil der [[Lungau]]er Marktgemeinde [[St. Michael im Lungau]]. Sie ist eine römisch-katholische Filialkirche im Land [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]], gehört zum [[Dekanat]] [[Dekanat Tamsweg|Tamsweg]] und ist dem hl. Martin von Tours geweiht, das Patrozinium wird zu Martini, dem [[11. November]], begangen. | + | Die Kirche in '''[[St. Martin (St. Michael im Lungau)|St. Martin]]''' liegt im östlichen Teil der [[Lungau]]er Marktgemeinde [[St. Michael im Lungau]]. Sie ist eine römisch-katholische Filialkirche im Land [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]], gehört zum [[Dekanat]] [[Dekanat Tamsweg|Tamsweg]] und ist dem hl. Martin von Tours geweiht, das Patrozinium wird zu Martini, dem [[11. November]], begangen. |
| − | Die Orgel mit sechs Registern stand ursprünglich in der [[Pfarrkirche St. Michael]], [[1759]] übertrug sie [[Johann Rochus Egedacher]] hierher.<ref>Joseph Dürlinger: ''Historisch-statistisches Handbuch der Erzdiöcese Salzburg in ihren heutigen Grenzen''. Bd. 1/2: ''Das Decanat Tamsweg'', Salzburg 1863, S. 177.</ref> Im Zuge der 2012 begonnenen Kirchenrenovierung soll das wertvolle Instrument restauriert werden. Es stammt von dem [[Schweiz]]er [[Orgelbauer]] Josef Ignaz Meyenberg, der sie im Jahre [[1701]] schuf.<ref>Joseph Ignaz Meyenberg stammte aus dem Kanton Zug und ließ sich immer dort nieder, wo er eine Orgel baute, wie z.B. 1698 in Murau (Steiermark). In: Otmar Heinz: ''Frühbarocke Orgeln in der Steiermark.'' Zur Genese eines süddeutsch-österreichischen Instrumententyps des 17. Jahrhunderts, Berlin 2012, S. 139f.</ref> Meyenberg hat in den Jahren [[1700]] und [[1717]] auch die Orgel von [[Wallfahrtskirche Sankt Leonhard bei Tamsweg|St. Leonhard ob Tamsweg]] ausgebessert.<ref>Roman Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', Duisburg & Köln: WiKu-Verlag 2015, ISBN 978-3-86553-446-0, S. 284.</ref> | + | Die Orgel mit sechs Registern stand ursprünglich in der [[Pfarrkirche St. Michael]], [[1759]] übertrug sie [[Johann Rochus Egedacher]] hierher.<ref>Joseph Dürlinger: ''Historisch-statistisches Handbuch der Erzdiöcese Salzburg in ihren heutigen Grenzen''. Bd. 1/2: ''Das Decanat Tamsweg'', Salzburg 1863, S. 177.</ref> Im Zuge der 2012 begonnenen Kirchenrenovierung soll das wertvolle Instrument restauriert werden. Es stammt von dem [[Schweiz]]er [[Orgelbauer]] Josef Ignaz Meyenberg, der sie im Jahre [[1701]] schuf.<ref>Joseph Ignaz Meyenberg stammte aus dem Kanton Zug und ließ sich immer dort nieder, wo er eine Orgel baute, wie z.B. 1698 in Murau (Steiermark). In: Otmar Heinz: ''Frühbarocke Orgeln in der Steiermark.'' Zur Genese eines süddeutsch-österreichischen Instrumententyps des 17. Jahrhunderts, Berlin 2012, S. 139f.</ref> Meyenberg hat in den Jahren [[1700]] und [[1717]] auch die Orgel von [[Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Tamsweg|St. Leonhard ob Tamsweg]] ausgebessert.<ref>Roman Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', Duisburg & Köln: WiKu-Verlag 2015, ISBN 978-3-86553-446-0, S. 284.</ref> |