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Textersetzung - „Sankt“ durch „St.“
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==Flachgau==
 
==Flachgau==
In etlichen sehr ländlichen Gemeinden im Flachgau musste die ÖVP hohe Verluste hinnehmen: in [[Dorfbeuern]] minus 15,6 auf 42,9%, in [[Plainfeld]] 15,6 auf 36,3%, in [[St. Georgen]] minus 13,7 auf 35,8 und in [[Faistenau]] minus 13,5 auf 34,0%. 15 Prozentpunkte gab die ÖVP in [[Thalgau]] ab, 13,8% in [[Wals]] und gar 16,4% in [[Großgmain]]. Aber auch rote Hochburgen waren vom Schrumpfprozess betroffen: In [[Bürmoos]] musste die SPÖ noch höhere Einbußen (-7,9 %) als die ÖVP registrieren. In [[Sankt Gilgen]] erwischte es die ÖVP mit -15,9%. Zweistelligen ÖVP-Verlusten stehen ebenso hohe Zugewinne des BZÖ gegenüber. Es gibt kaum noch eine Gemeinde, in der die ÖVP ihre absolute Mehrheit halten konnte. Eine Ausnahme ist [[Göming]] mit 59,8% (minus 5,1). In [[Oberndorf]] ist die SPÖ mit nur 25,4% stärkste Partei. In [[Neumarkt]] liegen FPÖ, SPÖ und ÖVP eng beisammen: zwischen 21,5 und 22,7%. In [[Seekirchen]], wo die ÖVP von gut 40 auf 30% fiel, kämpften vier weitere Listen um die nächsten Plätze. Die Grünen konnten in wenigen Stadtrandgemeinden wie [[Elsbethen]] (16,7%), [[Elixhausen]] (14,4%) und [[Hallwang]] (14,0%) leicht dazugewinnen.
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In etlichen sehr ländlichen Gemeinden im Flachgau musste die ÖVP hohe Verluste hinnehmen: in [[Dorfbeuern]] minus 15,6 auf 42,9%, in [[Plainfeld]] 15,6 auf 36,3%, in [[St. Georgen]] minus 13,7 auf 35,8 und in [[Faistenau]] minus 13,5 auf 34,0%. 15 Prozentpunkte gab die ÖVP in [[Thalgau]] ab, 13,8% in [[Wals]] und gar 16,4% in [[Großgmain]]. Aber auch rote Hochburgen waren vom Schrumpfprozess betroffen: In [[Bürmoos]] musste die SPÖ noch höhere Einbußen (-7,9 %) als die ÖVP registrieren. In [[St. Gilgen]] erwischte es die ÖVP mit -15,9%. Zweistelligen ÖVP-Verlusten stehen ebenso hohe Zugewinne des BZÖ gegenüber. Es gibt kaum noch eine Gemeinde, in der die ÖVP ihre absolute Mehrheit halten konnte. Eine Ausnahme ist [[Göming]] mit 59,8% (minus 5,1). In [[Oberndorf]] ist die SPÖ mit nur 25,4% stärkste Partei. In [[Neumarkt]] liegen FPÖ, SPÖ und ÖVP eng beisammen: zwischen 21,5 und 22,7%. In [[Seekirchen]], wo die ÖVP von gut 40 auf 30% fiel, kämpften vier weitere Listen um die nächsten Plätze. Die Grünen konnten in wenigen Stadtrandgemeinden wie [[Elsbethen]] (16,7%), [[Elixhausen]] (14,4%) und [[Hallwang]] (14,0%) leicht dazugewinnen.
    
==Tennengau==
 
==Tennengau==
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==Pongau==
 
==Pongau==
Auch im Pongau zerbröselten Mehrheiten. In [[Eben im Pongau]], [[Hüttau]] und [[Werfenweng]] erreichte der ÖVP-Rückgang 15 Prozentpunkte. In Werfenweng schafften FPÖ und BZÖ zusammen mehr als 42%, in [[Sankt Martin am Tennengebirge]] knapp 37%. Dort gab die ÖVP 16,3% ab. In [[St. Johann]] kam sie nur mehr auf 28,3%. In [[Bischofshofen]] landete die FPÖ vor der ÖVP an der zweiten Stelle. In [[Wagrain]] erreichte die FPÖ über 24%. In [[Filzmoos]] rutschte die ÖVP von 66,5 auf 48,9% ab, das BZÖ katapultierte sich von 2,2 auf 19,1%. In [[Bad Gastein]] ist nun die FPÖ (21,3%) auf Rang zwei, hinter der ÖVP (18,9%) landete das BZÖ (17,6%).
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Auch im Pongau zerbröselten Mehrheiten. In [[Eben im Pongau]], [[Hüttau]] und [[Werfenweng]] erreichte der ÖVP-Rückgang 15 Prozentpunkte. In Werfenweng schafften FPÖ und BZÖ zusammen mehr als 42%, in [[St. Martin am Tennengebirge]] knapp 37%. Dort gab die ÖVP 16,3% ab. In [[St. Johann]] kam sie nur mehr auf 28,3%. In [[Bischofshofen]] landete die FPÖ vor der ÖVP an der zweiten Stelle. In [[Wagrain]] erreichte die FPÖ über 24%. In [[Filzmoos]] rutschte die ÖVP von 66,5 auf 48,9% ab, das BZÖ katapultierte sich von 2,2 auf 19,1%. In [[Bad Gastein]] ist nun die FPÖ (21,3%) auf Rang zwei, hinter der ÖVP (18,9%) landete das BZÖ (17,6%).
    
==Pinzgau==
 
==Pinzgau==
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==Lungau==
 
==Lungau==
Besondere "Ausreißer" gab es in kleinen Lungauer Gemeinden. In der blauen Hochburg [[Thomatal]] eroberte die FPÖ mit 38,4% (plus 10,0%) klar den ersten Platz – gemeinsam mit dem BZÖ (13,9%) ist es eine absolute Mehrheit. Die ÖVP stürzte in Hochburgen von über 60% ab: in [[Lessach]] von 62,3 auf 45,3%, in [[Göriach]] von 62,5 auf 45,8%. Die SPÖ-Verluste waren etwas gemäßigter. In [[Weißpriach]] gab es sogar ein leichtes Plus von 1,4%. In einigen Gemeinden wie [[Sankt Margarethen im Lungau|St. Margarethen]] und [[Tweng]] überflügelte das BZÖ die FPÖ und setzte sich auf Platz drei. In [[Mauterndorf]] verwiesen Blau und Orange die SPÖ knapp auf den vierten Rang. In [[Zederhaus]] wählte jeder Vierte die FPÖ, in [[Mariapfarr]] jeder Fünfte. In [[St. Michael]] kamen FPÖ und BZÖ zusammen auf mehr als 37 Prozent. In [[Ramingstein]] gaben beide "Großparteien" jeweils rund zehn Prozentpunkte ab. Im Bezirkshauptort [[Tamsweg]] betrug das Minus der Volkspartei 13,7 Prozent.
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Besondere "Ausreißer" gab es in kleinen Lungauer Gemeinden. In der blauen Hochburg [[Thomatal]] eroberte die FPÖ mit 38,4% (plus 10,0%) klar den ersten Platz – gemeinsam mit dem BZÖ (13,9%) ist es eine absolute Mehrheit. Die ÖVP stürzte in Hochburgen von über 60% ab: in [[Lessach]] von 62,3 auf 45,3%, in [[Göriach]] von 62,5 auf 45,8%. Die SPÖ-Verluste waren etwas gemäßigter. In [[Weißpriach]] gab es sogar ein leichtes Plus von 1,4%. In einigen Gemeinden wie [[St. Margarethen im Lungau|St. Margarethen]] und [[Tweng]] überflügelte das BZÖ die FPÖ und setzte sich auf Platz drei. In [[Mauterndorf]] verwiesen Blau und Orange die SPÖ knapp auf den vierten Rang. In [[Zederhaus]] wählte jeder Vierte die FPÖ, in [[Mariapfarr]] jeder Fünfte. In [[St. Michael]] kamen FPÖ und BZÖ zusammen auf mehr als 37 Prozent. In [[Ramingstein]] gaben beide "Großparteien" jeweils rund zehn Prozentpunkte ab. Im Bezirkshauptort [[Tamsweg]] betrug das Minus der Volkspartei 13,7 Prozent.
    
==Stadt Salzburg==
 
==Stadt Salzburg==

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