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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Der Herrensitz Aigen wurde [[1402]] zum ersten Mal als Besitz des [[Salzburger Domkapitel|Domkapitels]] erwähnt. Die erste Erwähnung der Heilkraft des Wassers im Park geht auf das Jahr [[1524]] zurück. Schon [[1680]] wurde ein Gasthaus errichtet, das nicht nur für Ausflügler, sondern auch für Badegäste zur Verfügung stand. | + | Der Herrensitz Aigen wurde [[1402]] zum ersten Mal als Besitz des [[Salzburger Domkapitel|Domkapitels]] erwähnt. Die erste Erwähnung der Heilkraft des Wassers im Park geht auf das Jahr [[1524]] zurück und war aufgrund seines Heilwassers bis ins frühe [[17. Jahrhundert]] ebenso bekannt wie das [[Bad Gastein|Wildbad Gastein]]. Schon [[1680]] wurde ein Gasthaus errichtet, das nicht nur für Ausflügler, sondern auch für Badegäste zur Verfügung stand. |
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| − | Die erste Parkanlage entstand unter Fanz Josef Waldherr, der das Gut und das Wildbad [[1727]] kaufte. Unter dem nächsten Besitzer, [[Basil Optatus von Amann]] wurden Badeanlagen und Park erweitert, Denkmäler, Altäre, Grotten, Brücken und Wege sowie eine Einsiedlei und ein Grabhügel erbaut. | + | Die erste Parkanlage entstand unter [[Franz Josef Waldherr]], der das Gut und das Wildbad [[1727]] kaufte. Unter dem nächsten Besitzer, [[Basil Optatus von Amann]] wurden Badeanlagen und Park erweitert, Denkmäler, Altäre, Grotten, Brücken und Wege sowie eine Einsiedlei und ein Grabhügel erbaut. |
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| − | Um [[1780]] entstand in der Zeit der Aufklärung der englische Landschaftspark östlich von Schloss Aigen, der unter dem Domherrn [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] [[1804]] deutlich ausgebaut wurde und bald mit seinem Kanzeln, Glorietten, Grotten, Eremitagen, bewaldeten Hängen, verschlungenen Wegen, Aussichtspunkten, Schluchten, Wasserfällen, Kanzeln und Brücken international Berühmtheit erlangte. Die dortigen Quellen wurden als heilkräftig betrachtet, sodass auch ein Heilbad hier entstand. Der Park mit einen Wegen Aussichtspunkten Groten Wasserfällen stellt eines der wichtigsten Denkmäler der Gartenbaukunst des frühen 19. Jahrhunderts dar. | + | Um [[1780]] entstand in der Zeit der Aufklärung der englische Landschaftspark östlich von Schloss Aigen, der unter dem Domherrn [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] [[1804]] deutlich ausgebaut wurde und bald mit seinem Kanzeln, Glorietten, Grotten, Eremitagen, bewaldeten Hängen, verschlungenen Wegen, Aussichtspunkten, Schluchten, Wasserfällen, Kanzeln und Brücken international Berühmtheit erlangte. Die dortigen Quellen wurden als heilkräftig betrachtet, sodass auch ein Heilbad hier entstand. Der Park mit einen Wegen Aussichtspunkten Groten Wasserfällen stellt eines der wichtigsten Denkmäler der Gartenbaukunst des frühen [[19. Jahrhundert]]s dar. |
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| | [[Sebastian Rosenegger]] (* [[1772]]) war Kunstgärtner und stand ab [[1804]] in den von Fürst Schwarzenberg in Aigen, wo der damals weit bekannte Park sein Arbeitsbereich war. | | [[Sebastian Rosenegger]] (* [[1772]]) war Kunstgärtner und stand ab [[1804]] in den von Fürst Schwarzenberg in Aigen, wo der damals weit bekannte Park sein Arbeitsbereich war. |
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| | Der Park wurde sogar in der Reiseliteratur des späten [[18. Jahrhundert]]s und frühen [[19. Jahrhundert]]s als eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs empfohlen. [[Johann Michael Haydn]] komponierte ein vierstimmiges Lied "An den Hain von Aigen" (Text von [[Friedrich Graf Spaur]]). | | Der Park wurde sogar in der Reiseliteratur des späten [[18. Jahrhundert]]s und frühen [[19. Jahrhundert]]s als eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs empfohlen. [[Johann Michael Haydn]] komponierte ein vierstimmiges Lied "An den Hain von Aigen" (Text von [[Friedrich Graf Spaur]]). |
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| | + | Heute kann man noch Reste der einstigen Pracht bei einer Wanderung sehen: das ''Hexenloch'', Bruneneinfassungen aus der Zeit als es noch ein Heilbad war und anderes mehr. |
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