Bereits ab dem 15. Jahrhundert scheint geschichtlichen Aufzeichnungen zufoge in Salzburg das Thema von der Verwendung von „unbankmäßigen Fleisch“ auf. Es handelte sich um den Vertrieb von minderwertigem, aber nicht gesundheitsschädlichem Fleisch, das in der Fleischbeschau als „bedingt tauglich“ eingestuft wurde. Die Berichte hatten ihren Grund, denn die Flesichversorgung unterlag auch in Salzburg stets einer aufmerksamen Kontrolle, weil um die Gefahren wußte - die bis zur Entstehung von Seuchen reichten - wenn man hier zuwenig Sorgfalt walten gelassen hätte. | Bereits ab dem 15. Jahrhundert scheint geschichtlichen Aufzeichnungen zufoge in Salzburg das Thema von der Verwendung von „unbankmäßigen Fleisch“ auf. Es handelte sich um den Vertrieb von minderwertigem, aber nicht gesundheitsschädlichem Fleisch, das in der Fleischbeschau als „bedingt tauglich“ eingestuft wurde. Die Berichte hatten ihren Grund, denn die Flesichversorgung unterlag auch in Salzburg stets einer aufmerksamen Kontrolle, weil um die Gefahren wußte - die bis zur Entstehung von Seuchen reichten - wenn man hier zuwenig Sorgfalt walten gelassen hätte. |