Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 7: Zeile 7:  
[[2002]] übernahm der 47-jährige Deutsche [[Peter Maegdefrau]] den Betrieb mit 570 Mitarbeitern bereits am neuen Standort in [[Hallein]]-[[Rif]]. [[2005]] ging die Firma jedoch in den Konkurs. 880 Gläubiger meldeten über 53 Mill. Euro an Forderungen an. Die Löschung der Firma in Hallein-Rif wurde am [[7. November]] [[2008]] infolge Vermögenslosigkeit im [[Firmenbuch]] des [[Landesgericht Salzburg|Landesgerichts Salzburg]] eingetragen.
 
[[2002]] übernahm der 47-jährige Deutsche [[Peter Maegdefrau]] den Betrieb mit 570 Mitarbeitern bereits am neuen Standort in [[Hallein]]-[[Rif]]. [[2005]] ging die Firma jedoch in den Konkurs. 880 Gläubiger meldeten über 53 Mill. Euro an Forderungen an. Die Löschung der Firma in Hallein-Rif wurde am [[7. November]] [[2008]] infolge Vermögenslosigkeit im [[Firmenbuch]] des [[Landesgericht Salzburg|Landesgerichts Salzburg]] eingetragen.
   −
Maegdefrau wurde in der Folge wegen versuchter und vollendeter betrügerischer Krida der Prozess gemacht. Am [[21. März]] [[2011]] wurde er vom Berufungssenat des Oberlandesgerichtes Linz rechtskräftig zu 26 Monaten Haft verurteilt, von denen er vier unbedingt absitzen musste. Konkret wurde Maegdefrau beschuldigt, vor der Insolvenz 77.000 Euro ohne erkennbare Leistung von seiner Werbeagentur auf sein Privatkonto überwiesen zu haben. Außerdem habe er noch am Tag der Konkurseröffnung versucht, weitere 94.000 Euro auf sein Konto zu verfrachten.  
+
Maegdefrau wurde in der Folge wegen versuchter und vollendeter betrügerischer Krida der Prozess gemacht. Am [[21. März]] [[2011]] wurde er vom Berufungssenat des Oberlandesgerichtes Linz rechtskräftig zu 26 Monaten Haft verurteilt, von denen er vier unbedingt absitzen musste. Konkret wurde Maegdefrau beschuldigt, vor der Insolvenz 77.000 Euro ohne erkennbare Leistung von seiner Werbeagentur auf sein Privatkonto überwiesen zu haben. Außerdem habe er noch am Tag der Konkurseröffnung versucht, weitere 94.000 Euro auf sein Konto zu verfrachten. Dass der Raiffeisenverband Salzburg noch am Tage der Insolvenz rund 77.000 Euro vom Konto des Unternehmens abhob, um den eigenen Rechtsanwalt sowie den späteren Geschäftsführer Heher zu bezahlen, wurde von der Justiz trotz dieser offensichtlichen Benachteiligung von Gläubigern nicht verfolgt.  
    
Von der Verantwortung des Konkurses selbst war Maegedefrau bereits in erster Instanz freigesprochen worden. Die von Maegdefrau immer wieder betonte dubiose Rolle der Hausbank des Unternehmens, des [[Raiffeisenverband Salzburg|Raiffeisenverbands Salzburg]], vor, während und nach der Insolvenz - insbesondere die kurzfristige Fälligstellung von Krediten und die Tatsache dass der Raiffeisenverband vom Konkurs finanziell profitierte - wurde von der Salzburger Justiz bislang (Stand Ende 2015) nicht beachtet. Der Ex-Manager strengte zwar ein Schadenersatzverfahren gegen den Raiffeisenverband Salzburg an, weil seiner Ansicht nach die Bank das Unternehmen absichtlich in den Konkurs geschickt hat, dieses Verfahren wurde aber laut Maegdefrau ohne jegliche inhaltliche Prüfung eingestellt.
 
Von der Verantwortung des Konkurses selbst war Maegedefrau bereits in erster Instanz freigesprochen worden. Die von Maegdefrau immer wieder betonte dubiose Rolle der Hausbank des Unternehmens, des [[Raiffeisenverband Salzburg|Raiffeisenverbands Salzburg]], vor, während und nach der Insolvenz - insbesondere die kurzfristige Fälligstellung von Krediten und die Tatsache dass der Raiffeisenverband vom Konkurs finanziell profitierte - wurde von der Salzburger Justiz bislang (Stand Ende 2015) nicht beachtet. Der Ex-Manager strengte zwar ein Schadenersatzverfahren gegen den Raiffeisenverband Salzburg an, weil seiner Ansicht nach die Bank das Unternehmen absichtlich in den Konkurs geschickt hat, dieses Verfahren wurde aber laut Maegdefrau ohne jegliche inhaltliche Prüfung eingestellt.
11

Bearbeitungen

Navigationsmenü